Zum Inhalt springen


e-rezension.de Buchrezensionen - Rezensionen über Bücher, Sachbücher, Literatur, Software, DVD, Filme…


27. Februar 2011

Richtig spielen mit Hunden


Das Tierbuch „Richtig spielen mit Hunden“ von Ekhard Lind ist unter der ISBN 3 89440 254 7 im Naturbuch Verlag erschienen. Der Autor beschäftigt sich in dem Tierbuch über Hunde eingehend mit dem Spiel und den vielen Möglichkeiten, wie der Hund im Spiel sinnvoll beschäftigt und motiviert werden kann.

In dem äußerst komplexen Buch über Hunde und dem Spiel mit diesen Vierbeinern, erfährt der Tierfreund Details darüber, wie man Vertrauen zum Hund aufbauen kann. Denn nicht jeder Hund hat unter optimalen Bedingungen zu seinem menschlichen Rudel gefunden. Der Menscht lernt in dem Tierbuch über das richtige Spielen mit Hunden grundlegende Dinge über Neugierverhalten und Spielverhalten von Hunden. Es ist dem Autor ein Anliegen, zwischen Hund und Mensch Vertrauen zu schaffen, denn erst ein Hund, der seiner menschlichen Bezugsperson Vertrauen entgegenbringt, kann spielerisch ausgebildet, gefordert und motiviert werden. Der Autor geht deshalb besonders auf die drei Säulen Vertrauen, Verständigung sowie Rangordnung in der Konstellation Mensch – Hund ein.

Wichtig für das richtige Spielen ist, die antreibende Kraft zu kennen, die Hunde zum Spielen anregt. Anhand eines bekannten Motivationsmodells geht der Autor anschaulich auf diesen Aspekt ein. Es werden Entdeckungsspiele und Geschicklichkeitsspiele für den Hund vorgestellt. Die Betrachtung bleibt nicht bei einfachen Spielen stehen, sondern beschäftigt sich auch mit Futter- und Beutemotiven, die Hunde besonders zum Spielen motivieren. In einem weiteren Kapitel in dem Hundebuch werden Ziel- und Zweckspiel näher betrachtet. Dieses Kapitel in dem Tierbuch hat der Autor für fortgeschrittene Hundehalter geschrieben. Viele Hundefotos und Bilder gestaltenen das Gelesene anschaulich.

An dem Tierbuch über das richtige Spielen mit Hunden haben mir die Ausführungen zu den Geschicklichkeits- und Bewegungsspielen für Hunde besonders gut gefallen.

24. Januar 2011

So kocht Frau Antje heute


Das Kochbuch „So kocht Frau Antje heute“ ist unter der ISBN 3245147848 beim Niederländischen Büro für Milcherzeugnisse, Aachen, erschienen. Zur Rezension liegt mir die Ausgabe aus dem Jahr 1986 vor. In dem Buch erfährt der Leser Details über viele Varianten der holländischen Küche, besonders in Bezug auf Käse.

Zum Einstieg wird in dem Buch über die Tradition der Holländer, in Verbindung mit dem Käse, eingegangen. In einer kurzen Abhandlung wird erläutert, dass die Herstellung von Käse in Holland eine Tradition besitzt, die weit in die Zeit vor Christi Geburt zurückreicht. Einzelne Käsesorten werden vorgestellt. Der Leser erhält in dem Buch Informationen über diverse Sorten Käse und deren Besonderheiten. Im darauf folgenden Rezeptteil werden verschiedene Vorspeisen vorgestellt, die Käse enthalten. Dann folgen im Buch über den Käse diverse Rezepte für Salate und Beilagen. Unterschiedliche Gemüsegerichte, wie zum Beispiel das Möhren-Lauch-Gemüse, werden vorgestellt. Aber auch Hauptgerichte mit der Zutat Käse finden ihren Platz in dem Buch über die holländische Kochkunst. Zu den beschriebenen Gerichten gehören beispielsweise Hackbällchen mit Gouda-Sauce und Schnitzel Utrechter Art. In weiteren Kapiteln werden ofenfrische Aufläufe und Fondues angesprochen. Weitere Themen in dem Buch über die holländische Küche sind Buffets zu verschiedenen Anlässen, der Sektempfang, sowie die schnelle und originelle Bewirtung von späten Gästen. Außerdem findet der Leser herzhafte Rezepte, die zu Bier und Wein passen. Rezepte für Obstkuchen, Tortenrezepte und holländisches Weihnachtsgebäck runden das Buch über den Käse und die holländische Küche ab. Abschließend werden Evergreens der holländischen Küche, wie der Holländer Salat und der Holländer Butterkuchen mit zugehörigem Rezept in Erinnerung gerufen.

An dem Buch „So kocht Frau Antje heute“ haben mir besonders die vielen verschiedenen Rezepte für die späten Gäste gefallen, weil die Rezeptideen dort originell, und trotzdem schnell zuzubereiten, sind.

6. Januar 2011

Zitrus


Das Buch „Zitrus auswählen, pflanzen, pflegen“ von Benedicte und Michel Baches ist 2004 unter der ISBN 3 8001 4446 8 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage des Pflanzenbuches vor, in dem die Autoren sich mit den verschiedenen Arten Zitrus und deren Pflege beschäftigen.

Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich ausführlich mit verschiedenen Arten Zitrus. Die Pflanzen werden nicht nur beschrieben, sondern in zahlreichen farbigen Bildern dargestellt. Der Leser lernt so verschiedene Arten wie Kumquat, Tahiti-Limette oder Zitronatzitrone kennen.

Im Kapitel über die Kultivierung des Zitrus erfährt der Leser, was notwendig ist, um die Pflanzen erfolgreich im Freiland oder im Zimmer zu halten. Außerhalb der Weinbauregionen ist das Auspflanzen in den Garten in Deutschland auf Dauer nicht möglich. Die meisten älteren Zitruspflanzen sind bis zu einem bestimmten Grad zwar frostresistent, können aber besonders kalte Winter mit höheren Minusgraden nicht vertragen. Jungpflanzen sind besonders frostempfindlich Dafür bietet sich die Haltung als Kübelpflanze an. Die Autoren beschreiben die Standortwahl, wobei ein sonniger und windgeschützter Standort für den Zitrus angeraten wird. Dort können die Kübelpflanzen den Sommer über platziert werden. Im Winter wird ein helles und frostfreies Quartier benötigt. Frosttoleranz und Frostschutz der Zitrusarten werden angesprochen. Desweiteren gehen die Autoren auf Bewässerung der Pflanzen, Schnitt und Methoden der Vermehrung ein. Dabei wird auch die Veredlung der Pflanzen angesprochen. Verschiedene Pflanzenkrankheiten, vorbeugende Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Dann erfährt der Leser Einzelheiten zu verschiedenen Sorten Zitrus, sowie über die Verwendungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Zuchtformen.

An dem zur Rezension vorliegenden Buch über Zitrus haben mir besonders die vielen Tipps zur Haltung als Kübelpflanzen gefallen.

7. Dezember 2010

Süßigkeiten mit und ohne Zucker


Das Hobbythek-Buch Süßigkeiten mit und ohne Zucker von Jean Pütz und Christine Niklas ist 1989 unter der ISBN 3 8025 6162 7 bei der vgs Verlagsgesellschaft Köln erschienen. Zur Rezension liegt mir die 3. Auflage aus dem Jahr 1990 vor. Das Buch über die Süßigkeiten mit und ohne Zucker beschreibt, wie man diverse süße Leckereien in Eigenregie herstellen kann.

In dem Buch über Süßigkeiten mit und ohne Zucker gehen die Autoren zunächst auf Grundlagen der Chemie und Physik ein. Der Leser wird mit den Geschmackserlebnissen süß, sauer, salzig und bitter vertraut gemacht. Zucker und Zuckeraustauschstoffe werden näher betrachtet. Der Leser erfährt, wie und warum Süßstoffe wirken.

Nach diesen theoretischen Betrachtungen, erhält der Leser dann Rezeptvorschläge für verschiedene Bonbons, Gummibären und Lakritzsorten. Dabei werden in dem Buch über Süßigkeiten Grundrezepte genannt, die vom Leser nachgekocht und variiert werden können. Außerdem werden Rezepte für verschiedene Pralinen und eine Basismasse für Kaugummi vorgestellt. Ebenso wird verraten, wie im eigenen Haushalt mit wenig Aufwand hochwertige Schokolade selber hergestellt werden kann. Wichtige Techniken zur Pralinenherstellung werden beschrieben. Darüber hinaus erfährt der Leser in dem Buch über Süßigkeiten mit und ohne Zucker, welche Grundrezepte es für die Herstellung von Marzipan, Nougat und Krokant gibt.

Konfitüren, Gelees und Marmeladen bilden einen weiteren Schwerpunkt in dem Buch über Süßigkeiten. Der Leser erfährt Grundrezepte zur Zubereitung, die nach eigenem Geschmack variiert werden können. Die Herstellung von Speiseeis und süßes Gebäck bilden weitere Schwerpunkte in dem Buch über Süßigkeiten mit und ohne Zucker.

An dem Buch über die Süßigkeiten mit und ohne Zucker haben mir besonders die Hinweise zur Eisherstellung ohne Eismaschine gefallen. Hier sind viele Variationen der Grundrezepte möglich.

23. November 2010

Einmachen


Das BuchEinmachen“ von den Autorinnen Cornelia Adam, Adelheid Beyreder, Dagmar von Cramm, Tanja Dusy, Annette Heisch, Veronika Müller, Erni Sandtner, Cornelia Schinharl sowie Marlisa Szwillus, ist unter der ISBN 3 7742 5728 0 im Gräfe und Unzer Verlag erschienen. Fotos von Michael Brauner runden das Buch über das Einmachen von Lebensmitteln ab. In dem interessanten Buch wird beschrieben, wie Vorräte das ganze Jahr über haltbar gemacht werden können.

In dem Buch über das Einmachen von Lebensmitteln werden die Leser zunächst darüber unterrichtet, welche Hilfsmitell und Geräte benötigt werden. Sie erfahren wichtige Dinge rund ums Einmachen. Dann werden wichtige Gewürze vorgestellt, die beim Einmachen eine entscheidende Rolle spielen können. Das Autorenteam verrät wichtige Tipps und Tricks rund um das Einmachen.

Dann werden in dem Buch verschiedene Konfitüren und Gelees beschrieben, die für einen Fruchtgenuss im ganzen Jahr sorgen können. Der Leser erfährt die Herstellungsweise von so exotischen Rezepten wie die Bananenkonfitüre mit Ingwer oder Pfirsichkonfitüre mit Rosmarin. Mehr konventionell dagegen ist das Rezept zur Erdbeerkonfitüre. Die besondere Mischung aus exotischen, nicht alltäglichen Rezepten – gleich neben konventionellen Rezepten, die jeder kennt – macht den Reiz des Buches über das Einmachen aus. Ein weiteres Kapitel in dem Buch über das Einmachen beschäftigt sich mit schmackhaft eingelegtem Gemüse. Die Palette der Rezepte reicht hier von selbst hergestelltem Sauerkraut bis hin zu in Öl eingelegten Zucchinis und in Essig eingelegten Cocktailtomaten. In dem Kapitel über Saucen und Pasten berichtet das Autorenteam unter anderem über die Herstellung von hausgemachtem Senf und Kräuteressig. Aber auch die Lebensmittel Fleisch, Fisch, Eier und Käse kommen in dem Buch zum Einmachen von Lebensmitteln nicht zu kurz und werden in einem Extra-Kapitel behandelt.

Besonders gefallen haben mir an diesem Buch die verschiedenen Konfitüren, die man in der Vielfalt nicht im Laden kaufen kann.

4. November 2010

Das essen Kinder gerne


Das Kochbuch „Das essen Kinder gern“ von Andrea Brenner ist unter der ISBN 3 8068 4978 im Falken Verlag erschienen. Zur Rezension des zeitlosen Buches liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1998 vor. In ihrem Buch über Kinder und Ernährung beschreibt die Autorin Rezepte für die ganze Familie.

Die Autorin beschränkt sich in dem Buch über gesunde Ernährung für Kinder nicht auf eine Auflistung von Rezepten. Sie gibt in der Praxis leicht umzusetzende Tipps zum Einkauf geeigneter Nahrungsmittel. Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf die ausgewogene Zufuhr von Nährstoffen und behält das Gewicht der Kinder im Auge. Wichtige Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel werden in verständlicher Form erklärt. Die Gedanken und Vorschläge zur ausgewogenen Ernährung beziehen sich nicht nur auf die Kinder, sondern auf die gesamte Familie. Mengenmäßig sind die vorgestellten Rezepte oftmals für eine vierköpfige Familie ausgelegt.

Neben den Hinweisen zur Ernährung für Kinder befasst sich die Autorin auch mit ganz alltäglichen Situationen, die indirekt zum Thema Essen passen. Eltern erhalten praktische Tipps, zum Beispiel wenn es um das nicht gegessene Pausenbrot oder den Besuch im Restaurant mit Kindern geht. Durch die bunte Themenmischung rund um die Ernährung der Kinder wird das Buch nicht langweilig.

Die 90 Rezepte in dem Buch „Das essen Kinder gern“ orientieren sich am Tagesablauf. Man findet dort gesunde Essensvorschläge für Frühstück, Pausensnacks, gesunde Mixgetränke und Hauptgerichte. Doch das Buch über die Ernährung der Kinder besteht nicht nur aus Familienrezepten. Es bietet auch Rezepte, die für einen Kindergeburtstag genutzt und miteinander kombiniert werden können.

An dem Buch über die Ernährung der Kinder haben mir vor allem die verschiedenen Hauptgerichte gefallen. Sie sind einfach nachzukochen und man kann sich vorstellen, dass sie den meisten Kindern schmecken werden.

2. November 2010

Gesundes Wohnen


Das Sachbuch über „Gesundes Wohnen“ von Jean Pütz, Ellen Norton, Vladimir Rydl und Sabine Fricke ist unter der ISBN 3 8025 6220 8 bei der vgs Verlagsgesellschaft Köln erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2000 vor. In ihrem Buch über Gesundes Wohnen beschreiben die Autoren, wie man natürliche Lebensqualität in die eigenen vier Wände holt.

In dem Sachbuch über Gesundes Wohnen gehen die Autoren zunächst auf die Prinzipien des Feng Shui ein. Die Wohngestaltung aus Fernost soll nach Meinung der Autoren das Wohlbefinden zuhause steigern. Doch damit ist es nicht getan. Denn Gesundes Wohnen bedeutet auch, dass keine oder möglichst wenige Giftstoffe im Wohnraum vorhanden sind. Für die Bewohner ist es deshalb wichtig, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen, und – wenn irgend möglich – zu vermeiden.

Das Sachbuch über Gesundes Wohnen setzt sich mit Farben und Lacken auseinander, die in Wohnimmobilien eingesetzt werden. Dabei werden auch Themen wie Lösungsmittel behandelt. Die Hobbythek-Pflanzenfarben werden als ungiftige Alternative vorgestellt. Der Leser und dessen Kinder bekommen die Möglichkeit, frei von Raumgiften die häusliche Umgebung farbig zu gestalten und Gesundes Wohnen zu praktizieren. Im Kapitel über das Wohnen mit Holz wird beschrieben, dass auch der Einsatz naürlicher Holzschutzmittel wirkungsvoll sein kann.

Einen weiteren Teil im Sachbuch über Gesundes Wohnen nehmen Klebstoffe ein. Auch hier werden Alternativen aufgezeigt, die der kritische Verbraucher unmittelbar umsetzen kann. Dann wenden sich die Autoren den Schädlingen zu, vor denen kein haushalt verschont bleibt. Das Sachbuch zeigt auf, wie man sich gegen Schimmel, Stubenfliegen und Hausstaubmilben efizient wehren kann. Dadurch ist Gesundes Wohnen garantiert.

An dem Sachbuch über Gesundes Wohnen haben mir besonders die Hinweise zu den ungiftigen und pflanzlichen Naturfarben gefallen.

11. Oktober 2010

Das Sparkochbuch


Das Kochbuch „Das Sparkochbuch“ von Uwe Glinka und Kurt Meier ist unter der ISBN 978 3 8025 3692 2 bei der Egmont Verlagsgesellschaft mbH erschienen. Zur Rezension liegt mir die mittlerweile dritte Auflage aus dem Jahr 2009 vor. In ihrem Buch über das Kochen beschreiben die beiden Autoren gesunde Rezepte, die auch mit wenig Geld umgesetzt werden können. Es steht bereits im Vorwege fest, was ein Gericht kostet.

Im Vorwort beschreiben die Autoren ihre Motivation zur Fertigstellung des Kochbuchs. Sie haben selbst gelernt, mit wenig Geld gut zu kochen, und möchten diese Rezepte mit Hilfe des Buches einer breiten Leserschaft zugänglich machen. Die Rezepte im Sparkochbuch stammen überwiegend von Landfrauen, die die Autoren angeschrieben haben. Dadurch wollten sie Rezepte ausfindig machen, die bewährt, günstig und ausgewogen sind. Die Rezepte im Sparkochbuch sind für zwei Personen. Die Preisangaben bezüglich der Zutaten gelten für die Einkaufspreise im Discounter. Das besondere am Sparkochbuch ist, dass immer der Speiseplan für einen ganzen Tag vorgestellt wird, bestehend aus Frühstück, warmes Mittagessen und Abendessen.

Die Speisepläne in dem Sparkochbuch werden unterteilt in Rezepte mit und ohne Fleisch. Dann gibt es noch Gerichte mit Fisch, sowie Suppen und Eintöpfe. Damit das Nachkochen der Rezepte im Sparkochbuch leichter fällt, wird die Zubereitung der Hauptmahlzeiten detailliert beschrieben.

Die Autoren beschreiben eine Vielzahl an Gerichten, die auch in einem Low-Budget-Haushalt gekocht werden können, ohne dass die eigenen finanziellen Mittel überstrapaziert werden. Die Rezepte aus dem Sparkochbuch sind nicht nur bezahlbar, sondern auch schmackhaft und gesund. Deshalb werden sie nicht nur in Low-Budget-Haushalten nachgekocht, sondern finden in der gesamten Bevölkerung eine breite Akzeptanz.

Schwer zu sagen ist, welches der Rezepte in dem Sparkochbuch mir am besten gefällt. Mein derzeitiger Favorit ist Birnen, Bohnen und Speck, weil es sich dabei um ein altes Schleswig-Holsteiner Gericht handelt, das seit Generationen nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt hat.

26. September 2010

Meerschweinchen


Das Tierbuch Meerschweinchen von Dietrich Altmann ist 1994 unter der ISBN 3 8001 7292 5 im Ulmer Verlag erschienen. Das Buch über die Meerschweinchen beschreibt, wie man diese niedlichen Heimtiere richtig hält.

Zu Beginn des Buches betont der Autor, dass das Meerschwein eines der pflegeleichtesten Haustiere überhaupt ist. Für Kinder im Grundschulalter ist das Meerschweinchen ein geeignetes Haustier, da es nicht beißt und kratzt. Weil es einfach zu pflegen ist und keinen Auslauf auf der Straße benötigt, können sich auch Kinder ab ca. 5 Jahre um diese Haustiere erfolgreich kümmern. Der Autor beschreibt, wie der Käfig für das neue Haustier einzurichten ist und gibt Hilfestellung bei der Entscheidung, ob man das Tier in Einzelhaltung, oder mit gleich mehreren Exemplaren halten möchte. Viele Fotos, die die Haustiere anschaulich darstellen, machen neugierig auf die Haltung von Meerschweinchen.

Die Frage, wo der Meerschweinchenstall stehen kann – im Haus oder im Garten – wird in dem Tierbuch ebenfalls diskutiert. Der Leser erfährt vieles über den Ursprung der Nagetiere in ihrer südamerikanischen Heimat und die dortige Nutzung der Haustiere. Auch die Fütterung der Meerschweinchen und die für die Nager geeigneten Nahrungsmittel wird in dem Tierbuch ausführlich beschrieben. Weiterhin erfährt der Leser, welche unterschiedliche Rassen von Meerschweinchen es gibt. Die besonderen Fähigkeiten der kleinen Nagetiere, wie Geruchssinn, Hörvermögen und Lernfähigkeit, werden beschrieben. Der Leser wird informiert über die enorme Vermehrungsfähigkeit der Meerschweinchen, die bereits als Nestflüchter auf die Welt kommen, und innerhalb weniger Stunden nach der Geburt schon munter durch den Käfig wandern.

An dem Tierbuch über Meerschweinchen hat mir besonders die Darstellung der goldenen Agouti-Meerschweinchen gefallen, die als Rasse selten geworden sind und meistens nur noch als Mischling zu finden sind.

30. August 2010

Tierspuren


Das BLV Bestimmungsbuch TierspurenTiere erkennen an Fährten, Fraßzeichen, Bauen und Nestern – von P. Bang und P. Dahlström ist unter der ISBN 3 405 11532 9 im BLV Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 5. Auflage aus dem Jahr 1986 vor.

Die Autoren haben es sich zur Aufgabe gemacht, dem Leser Tierspuren in Feld und Wald näher zu bringen. Anhand dieser Spuren soll es dem Leser leichter fallen, bestimmte Tiere in freier Wildbahn zu identifizieren. Die Autoren differenzieren dabei zwischen getretenen Spuren, Fraßspuren sowie Tierspuren durch Kot oder sogenannte Gewölle. Was für die Naturvölker noch eine Selbstverständlichkeit war, versuchen die Autoren dem Leser in dem Buch über Tierspuren und Tiere, ansatzweise näher zu bringen. In dem Tierbuch werden verschiedene Gangarten sowie Spurgruppen vorgestellt. Die Tierspuren von Tieren mit Pfoten, die Fährten der Tiere mit Hufen sowie Schalenträgerfährten und Vogelgeläufe werden in dem Bestimmungsbuch betrachtet. Übersichtliche Skizzen und Fotos veranschaulichen die Ausführungen über die Tiere und deren Tierspuren.

Weil man die Spuren der Tiere nicht nur an Fußspuren, sondern auch am Fraß erkennen kann, widmen die Autoren den Fraßspuren ein besonderes Kapitel. Diese Art der Tierspuren werden sichtbar am Holz, an angenagten Früchten, sowie Kräutern oder auch Beutetieren. Kot und Losung der Tiere geben ebenfalls Hinweise darauf, welches Tier sich an einem bestimten Ort aufgehalten hat. Deshalb werden diese weniger appetitlichen Stoffwechselendprodukte ebenfalls in das Buch über Tiere und Tierspuren einbezogen. Funde von Gewöllen und Harn bieten weitere Möglichkeiten, um bestimmte Tierarten zu identifizieren. Desweiteren gehen die Autoren in dem Buch über Tiere und Tierspuren auf Baue und Verstecke der verschiedenen Tiere ein. Der Leser erhält so die Möglichkeit, das Vorkommen bestimmter Tiere anhand von Tierspuren zu identifizieren.

An dem Tierbuch über Tiere und deren Tierspuren haben mir besonders die vielen gut gelungenen Zeichnungen der tierischen Fußabdrücke gefallen. Diese sind einem bei so manchem Waldspaziergang begegnet.

23. August 2010

Die Honig und Kräuter Küche

 


Das Kochbuch Die Honig und Kräuter Küche von Martha Rose Shulman ist unter der ISBN 3 431 02845 4 im Ehrenwirth Verlag erschienen. Zur Buchrezension liegt mir die übersetzte erste Auflage aus dem Jahr 1986 vor. Die Autorin beschreibt in dem Buch 170 Rezepte, in denen sie Honig und Kräuter verwendet.

Die Autorin geht in der Einleitung des Buches auf die Bedeutung ein, die Honig und Kräuter seit altersher bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln beigemessen wurden. Das Buch versteht sich als Rezeptsammlung, in der die Zutaten Honig und Kräuter besondere Beachtung finden. Die Autorin besitzt selbst einen Kräutergarten und hat Erfahrung im Umgang mit diesen besonderen Pflanzen. Der Leser erhält neben den vielen Rezepten auch Tips zur Anlage eines Kräutergartens. Ebenso werden Hinweise zum richtigen Aufbewahren der Kräuter gegeben. Dies kann beispielsweise durch trocknen oder einfrieren der Kräuter geschehen. Im anschließenden Kräuterlexikon erfährt der Leser Einzelheiten über die verschiedenen Kräuter, die für die Zubereitung in den Rezepten genutzt werden. Dann geht die Autorin des Buches über die Kräuter und Honig Küche näher auf den Honig und die verschiedenen Honigsorten ein. Dabei beschreibt sie außerdem die Zusammensetzung des Honigs sowie Besonderheiten bei der Aufbewahrung.

Danach erfährt der Leser, welche Rezepte auf Basis von Honig und Kräutern für das Frühstück in Frage kommen. Danach werden Rezepte mit schmackhaften Brotbäckereien vorgestellt. Dem folgen vegetarische Suppen, in denen Honig und Kräuter enthalten sind. Dann erfährt der Leser, dass Honig und Kräuter auch mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, Tofu und Teigwaren variiert werden können. Ebenso können Milchprodukte, Eier, sowie Salate und Süßspeisen mit Honig und Kräutern zubereitet werden. Dann finden sich in dem Kochbuch noch Rezepte, die Honig und Kräuter für die Herstellung von Saucen, Dressings und Würzen mit einbeziehen.

An dem Kochbuch über Honig und Kräuter, das mir zur Rezension vorliegt, haben mir die vielen Salatrezepte, die durch die Kräuter eine besondere Würze erlangen, besonders gut gefallen.

9. August 2010

Die Bäume Mitteleuropas


Das Pflanzenbuch „Die Bäume Mitteleuropas“ von Bruno P. Kremer ist unter der ISBN 3 440 07604 0 im Kosmos-Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. Auflage aus dem Jahr 1998 vor. Das Buch über die Pflanzenbestimmung von Bäumen beschreibt Nadelbäume und Laubbäume in Mitteleuropa, so dass eine Pflanzenbestimmung der Bäume auch für den interessierten Naturfreund möglich ist.

Die Innenseite des Einbandes zeigt Bäume im Winter, die auch ohne Blätter anhand ihrer typischen Wuchsform, sowie anhand der Knospen bestimmt werden können. Ebenso dienen typische abgebildete Blattformen der Pflanzenbestimmung. Der Autor beschreibt in dem Buch über Bäume insgesamt 150 verschiedene Baumarten, die in Mitteleuropa vorkommen. Als Einstieg werden dem Leser des Buches über Bäume die verschiedenen Blattarten erklärt, die für die Pflanzenbestimmung der Bäume in Mitteleuropa relevant sind. Im Abschnitt über Blatt und Blüte lernt der Leser verschiedene Unterscheidungsmerkmale zur Pflanzenbestimmung der unterschiedlichen Bäume kennen. Ebenso wird die unterschiedliche Beschaffenheit der Baumrinde dargestellt.

Dann beschreibt der Autor verschiedene Bäume aus dem Bereich der Laubgehölze. Er geht dabei systematisch vor, indem er sich an der Erscheinungsform der Blätter orientiert. Er unterscheidet Blätter, die gekerbt, gesägt, gelappt oder gebuchtet sind. Dadurch wird dem Pflanzenfreund die Zuordnung der Blätter für die Pflanzenbestimmung vereinfacht. Ein weiterer Teil des Buches beschäftigt sich mit der Pflanzenbestimmung der Nadelgehölze. Auch hier geht der Autor bei der Bestimmung der Bäume systematisch vor. Neben der systematischen Vorgehensweise zur Pflanzenbestimmung sind vor allem die zahlreichen farbigen Fotos der Bäume hilfreich. Durch den Vergleich mit den Fotos im Buch können die unterschiedlichen Baumarten zugeordnet werden.

An dem Buch über die Pflanzenbestimmung der Bäume Mitteleuropas haben mir die vielen Pflanzenfotos besonders gut gefallen.

3. August 2010

Wildgärten


Das Gartenbuch Wildgärten von Reinhard Witt ist 1995 unter der ISBN 3 405 14708 5 im BLV-Verlag erschienen. Das Buch über den Wildgarten beschreibt Wildgartenelemente, verschiedene Standortvarianten, sowie Tiere in Wildgärten.

Der Autor beschreibt in seinem Buch über Wildgärten natürliche Biotope, die als Vorbild für den Wildgarten dienen. Als Merkmale eines Wildgartens beschreibt er die Artenvielfalt, die Abwesenheit von Gift und Chemie im Garten, sowie die Verwendung von Wildpflanzen und heimischen Materialien. Dann erläutert derAutor, welche Insektenarten in Wildgärten angetroffen werden, allen voran die Schmetterlinge. Der Leser erfährt, dass bis zu circa zweitausendfünfhundert verschiedene Tierarten in Wildgärten und entsprechend bewirtschafteten Parks heimisch sein können. Dann beschreibt der Autor die Wichtigkeit von Futtersträuchern für die einheimischen Tiere. Er zeigt auf, wieviele unterschiedliche Tierarten sich von verschiedenen Futterstraucharten ernähren können. So versorgt der Wildapfel fünfunddreizig verschiedene einheimische Tierarten mit Nahrung.

Wer sich nach diesem Überblick für den Wildgarten begeistern kann, erhält im darauffolgenden Kapitel Anregungen für die Gestaltung eines Wildgartens. Neuanlage von Wildgärten und Umgestaltung eines bereits bestehenden Gartens werden vom Autor erläutert. Er beschreibt die Anzucht von Wildpflanzen und zählt auf, welche Pflanzen für die direkte Aussaat im Freiland geeignet sind. Ebenso erfährt der Leser, welche Pflanzen auch an schattigen Orten im Wildgarten gedeihen. Verschiedene Listen mit Blumenarten, die nach Standortkriterien – wie trocken oder sonnig – gegliedert sind, bieten übersichtliche Arbeitshilfen für den Hobbygärtner. Weil in Wildgärten viele Insekten heimisch sind, beschreibt der Autor Wildblumenarten, die besonders bei Schmetterlingen, Bienen und Hummeln beliebt sind. Außerdem erklärt der Autor, welche Blumensorten für einen Blumenrasen geeignet sind.

In dem Buch über Wildgärten hat mir besonders das Kapitel über Futtersträucher und -pflanzen für einheimische Tiere gefallen.

26. Juli 2010

Kochen mit Kräutern


Das KochbuchKochen mit Kräutern“ von Renate und Fridhelm Volk ist unter der ISBN 3 8001 3273 7 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2002 vor. Das Kochbuch beschäftigt sich mit der Verwendung von Kräutern zur Herstellung schmackhafter Gerichte, und beschreibt die verwendeten Kräuter.

Im Vorwort zum Kochbuch über das Kochen mit Kräutern weisen die Autoren darauf hin, dass erst die Kräuter die Mahlzeiten zu Delikatessen machen. Kräuter verleihen dem Essen Würze und Geschmack. Die Autoren stellen dann in ihrem Kochbuch Rezepte vor, in denen verschiedene Kräuter Verwendung finden. Sie weisen darauf hin, dass Kräuter direkt nach deren Ernte am gesündesten sind. Die in dem Kochbuch über das Kochen mit Kräutern vorgestellten Rezepte, können mit heimischen Wildkräutern nachgekocht werden. Die Rezeptangaben in dem Kochbuch beziehen sich auf vier Personen, können aber mühelos variiert werden.

Neben Suppen, in denen die Kräuter eine entscheidende Rolle spielen, werden in dem Kochbuch verschiedene Salate und deren Zubereitung beschrieben. Vorspeisen und kleinere Gerichte, wie Champignons mit Kräuterbutter überbacken, werden vorgestellt. Dann wenden sich die Autoren in ihrem Kochbuch den Hauptgerichten zu, die mit Hilfe der Kräuter gekocht werden können. Außerdem wird die Zubereitung verschiedener Arten von kräuterbutter beschrieben. Der interessierte Leser lernt außerdem, wie Kräuter konserviert werden können. Dann werden in dem Kochbuch über das Kochen mit Kräutern verschiedene Kräuter detailliert beschrieben. Merkmale sowie Verwendung der Pflanzen werden erläutert. Hier kommt besonders der botanisch interessierte Leser auf seine Kosten.

An dem Kochbuch über das Kochen mit Kräutern hat mir besonders das Rezept über Zucchini mit Kräutern gefallen. Das Rezept ist leicht nachzukochen und sehr schmackhaft. Wer sich nicht so sehr für vegetarische Rezepte begeistert, kann das Gericht auch mit Hackfleisch anreichern, was sehr empfehlenswert ist.

17. Juli 2010

Bonsai-Praxis


Das PflanzenbuchBonsai-Praxis“ von Horst Krekeler ist unter der ISBN 3 489 61224 8 im Paul Parey Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. überarbeitete Auflage aus dem Jahr 1982 vor. In dem Pflanzenbuch beschäftigt sich der Autor mit der Anzucht, sowie Pflege von Bonsai Pflanzen.

Der Autor befasst sich in dem Pflanzenbuch mit verschiedenen Stilformen des Bonsai. Die unterschiedlichen Wuchsformen der Pflanzen werden beschrieben. Dabei stellt der Autor fest, dass die unterschiedlichen Bonsai Formen der Natur nachempfunden, also nicht künstlich, sind. Der Leser erfährt in dem Pflanzenbuch über Bonsai etwas über die streng aufrechte Wuchsform (Chok-kan), die für Schwarzkiefer oder Igelwacholder geeignet sein kann. Ebenso werden die Bonsai Formen Moyogi und Shakan vorgestellt, die schon etwas verwegener anmuten. Hier wird Bezug genommen auf Pflanzen, die sich im Wind, unter der Schneelast, oder in Hanglage verbiegen. Ebenso werden kaskadenförmige oder gewundene Grundtypen der Bonsai Pflanzen in dem Buch beschrieben. Die Stilform der „Wurzel über dem Stein“ stellt eine Wuchsform in Gebirgs- oder Hanglagen der Bonsai Pflanze dar. Der Autor beschreibt in dem Pflanzenbuch die unterschiedlichen Stilformen ausführlich, und verweist auf hierfür typische, geeignete Pflanzenarten.

Einen Bonsai kann man kaufen oder auch selbst heranzüchten. Der Autor liefert in dem Pflanzenbuch wertvolleTipps zur eigenen Anzucht. Die eigene Anzucht erfordert einige Zeit. Wie in dem Pflanzenbuch über Bonsai beschrieben, können die Pflanzen aus Samen herangezogen, oder geeignete Pflanzen für die Bonsai Anzucht in der freien Wildnis entnommen werden. Für nicht ganz so geduldige Bonsai Freunde beschreibt er, worauf man beim Bonsai Kauf achten sollte. Ebenso erhält der Leser Tipps und Anleitungen, wie der Bonsai gepflegt und in Form gehalten wird.

In dem Pflanzenbuch über Bonsai haben mir die Darstellung der Ahorn sowie Kiefer Bonsai besonders gut gefallen.

7. Juli 2010

Devisenhandel


Das Buch „Devisenhandel“ von Dennis Metz ist unter der ISBN 3 89879 065 7 im FinanzBuch Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir der Nachdruck aus dem Jahr 2006 (von der 2004er Ausgabe) vor. In dem Buch über den sogenannten Forex Markt werden einige Grundlagen des Devisenhandels, sowie zwei bekannte Handelsansätze beschrieben.

Im ersten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit einer geschichtlichen Betrachtung des Devisenhandels. Er geht auch auf die verschiedenen Marktteilnehmer am Forex Markt und ihre Absichten und Ziele im Devisenhandel ein. Dann wird die Funktionsweise des Forex in einem weiteren Kapitel im Buch über den Devisenhandel erklärt. Dabei werden die Unterschiede und Besonderheiten von Aktienmarkt und Forex erläutert. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den praktischen Grundlagen zum Devisenhandel. Der Autor beschreibt die Wichtigkeit des passenden Brokers und erläutert verschiedene Order-Arten. Fachbegriffe zum Forex, wie Margin und Rollover, werden erklärt. Im nachfolgenden Kapitel über die Strategie, befasst sich der Autor mit der anzuwendenden Methodik beim Devisenhandel und dem Zeithorizont. Im fünften Kapitel im Buch über den Devisenhandel werden, nicht nur für den Forex Handel, wichtige Voraussetzungen besprochen. Dazu gehören, wie jeder Trader weiss, Risiko- , Selbst- und Money-Management.

Zum Schluss des Buches über den Devisenhandel weist der Autor auf zwei erfolgversprechende, bereits allgemein bekannte, Handelsansätze hin. Er stellt den Handelsansatz von Unterstützung und Widerstand (Support & Resistance) vor. Ebenso beschreibt er einen Handelsansatz, der sich aus dem Erkennen von Trends am Forex Markt ableitet. Die verschiedenen Handelsansätze werden durch Skizzen verdeutlicht. Im anschliessenden Glossar werden wichtige Begriffe aus dem Forex Markt zusammengefasst.

An dem Buch über den Devisenhandel hat mir vor allem der geschichtliche Abriss über den Forex Markt gefallen.

28. Juni 2010

Der Mensch und seine Krankheiten


Das Buch „Wie funktioniert das? Der Mensch und seine Krankheiten – Ein Meyer-Nachschlagewerk“ ist unter der ISBN 3 411 02376 7 erschienen. Zur Rezension liegt mir die dritte Auflage aus dem Jahr 1984 vor. In dem Buch werden verschiedenste Krankheiten für den medizinischen Laien verständlich erklärt und mit Hilfe von Bildern dargestellt.

Das erste Kapitel im Buch über Mensch und Krankheiten ist noch allgemein gehalten. Der Leser erfährt unter anderem, wie Körperzellen aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Im Kapitel über Herz- und Kreislauferkrankungen werden zunächst der Aufbau und die Funktionsweise des Herzens beschrieben, bevor die verschiedenen Krankheiten erläutert werden. In einem weiteren Kapitel werden die Krankheiten des Blutgefäßsystems erklärt, die ein Mensch haben kann. Desweiteren werden Krankheiten der Atmungsorgane, sowie Stoffwechselerkrankungen und Krankheiten der Verdauungsorgane beschrieben. Danach werden Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane im Buch über Mensch und Krankheiten abgehandelt. Dabei geht der Autor auch auf die Geburt und damit verbundene mögliche Komplikationen ein. Dann werden Krankheiten des Nervensystems betrachtet, gefolgt von Muskel-, Knochen- und Zahnerkrankungen. Krankheiten der menschlichen Haut, sowie der Sinnesorgane werden vorgestellt. Danach erfährt man Einzelheiten über verbreitete Infektionskrankheiten und deren Erreger, insbesondere Bakterien. Desweiteren werden Geschwulstkrankheiten und Vergiftungen beschrieben, gefolgt von Hinweisen zur Ersten Hilfe bei Vergiftungen.

Das Buch über Mensch und Krankheiten liefert einen guten ersten Überblick über verbreitete Erkrankungen. Den Abschnitt über Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Vitamine fand ich besonders interessant. Die vielen Abbildungen über den Aufbau der einzelnen Organe sind anschaulich und einfach zu verstehen. Natürlich kann und will das Buch bei anhaltenden Beschwerden einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen.

12. Juni 2010

Brot backen


Das Buch „Brot backen“ ist unter der ISBN 3 7670 0738 X im Dr. Oetker Verlag Bielefeld erschienen. In dem Buch findet man Rezepte für verschiedene Brotsorten, die man selber backen kann und die nicht in jeder Bäckerei verfügbar sind.

In dem Backbuch werden verschiedene Rezepte zum Backen von Brot aufgeführt. Die Rezepte wurden von den Autoren getestet und geschmacklich geprüft. Dadurch erhält der Leser Brotrezepte von hoher Qualität, die leicht nachzuvollziehen sind. Im Alltag haben diese Rezepte zum Backen von Brot Bestand. Klassische sowie neue innovative Brotrezepte werden im Backbuch vorgestellt. Der am Backen interessierte Leser kann neue Rezepte zum Backen von Brot ausprobieren und sich wichtige Anregungen holen. In dem Buch werden ebenfalls Partygebäck, süße Brötchen sowie herkömmliche Brötchen beschrieben.

Neben Brot, wie das bekannte Haferbrot, werden unbekannte Brotsorten wie Haselnuss-Dinkel-Brot beschrieen. Durch das Backen von bisher unbekannten Brotsorten bekommt die Familie spannende Abwechslung auf den Tisch. Neben dem Haselnuss-Dinkel-Brot werden weitere Brotsorten beschrieben. Das schmackhafte Schinken-Salami-Brot wird als Rezept in dem Buch über das Backen von Brot erwähnt. Fotos zu den einzelnen Broten lassen die Rezepte plastisch erscheinen und regen den Appetit an. Ebenfalls ein Klassiker beim Backen von Brot ist das Fladenbrot, das ebenfalls in dem Backbuch erwähnt wird. In dem Buch über das Backen von Brot finden sich viele weitere Rezepte zum Brotbacken. Erwähnt werden unter aderem die Rezepte für das Pilzbrot mit Pinienkernen, sowie den Sesamfladen. Es finden sich genaue Backanleitungen in dem Buch über das Brot backen, so dass auch der Backanfänger damit zurechtkommen müsste. Ungewöhnliche Rezeptideen runden das Buch über das Backen von Brot ab. So erfährt der interessierte Leser vieles über die Zubereitung von Fenchelbrot, genauso wie über die eigene Erzeugung von Knoblauchbrot.

An dem Buch über das Backen von Brot hat mir besonders das Rezept über das Schinken-Salami-Brot gefallen.

6. Juni 2010

Pilgern in Deutschland


Das Buch „Pilgern in Deutschland“ von Nina Kolle und Axel Nowak ist unter der ISBN 3 8342 9523 X bei der Ganske Verlagsgruppe / Travel House Media erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2006/2007 vor.

In dem Buch über das Pilgern in Deutschland werden 7 Pilgerrouten vorgestellt, auf denen der Pilgerer Wallfahrtsorte in Deutschland zu Fuß erreichen kann. Als Stationen auf den Pilgerrouten werden Restaurants, Unterkünfte und Klöster genannt, die den Reisenden beim Pilgern in Deutschland zur Verfügung stehen. Ebenso werden in dem Buch über das Pilgern in Deutschland Begebenheiten und Anekdoten erzählt, die sich an den einzelnen Pilgerwegen in Deutschland zugetragen haben sollen. Neben dem religiösen Erlebnis, das dem Pilgern in Deutschland zugrunde liegt, wird in dem Buch auch auf die ganzheitliche Entspannung des Pilgerers, sowie auf das Naturerlebnis eingegangen.

Zu den im Buch über das Pilgern in Deutschland beschriebenen Routen gehören die Hanseroute, die Fontaneroute, die Bischofsroute, die Lutherroute, die Klosterroute, sowie die Franken-Schwaben-Route und die Weinroute. Die Autoren beschreiben nicht nur die einzelnen Stationen der Pilgerrouten beim Pilgern in Deutschland. Sie gehen auch auf die Fortbewegung mit dem Auto ein. Dies ist im Hinblick auf das Pilgern eher ungewöhnlich. Eine Autotour durch das sogenannte Alte Land in Norddeutschland wird im Rahmen der ersten Pilgerroute beschrieben. Die Autoren beleuchten in dem Buch über das Pilgern in Deutschland auch die Motivation, die Menschen zum Pilgern antreibt. Hier werden die Befreiung von Bindungen, sowie der Wunsch nach göttlicher Nähe genannt. Zusätzlich zu den geschilderten Pilgerrouten erhält der interessierte Leser Buchtipps, die das Thema Pilgern in Deutschland, sowie im Ausland, vertiefen können. Ebenso werden viele themenrelevanten Internetadressen genannt.

An dem Buch über das Pilgern in Deutschland hat mir besonders die Beschreibung der Hanseroute gefallen.

26. Mai 2010

Gärtnern unter Glas und Folie


Das Gartenbuch „Gärtnern unter Glas und Folie“ von Karlheinz Jacobi und Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 405 11758 5 im BLV Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage des (weitgehend zeitlosen) Buches aus dem Jahr 1977 vor. Die Autoren stellen das Gärtnern im Frühbeet und im Gewächshaus als Hobby für das ganze Jahr vor.

Eingangs werden verschiedenen Bauformen der Gewächshäuser vorgestellt. Die Autoren beschreiben Satteldachgewächshäuser, Rundgewächshäuser und Pultdachgewächshäuser. Neben dem Gewächshaus wird auch das Frühbeet, das für die Jungpflanzenanzucht im Frühjahr ein wichtiges Hilfsmittel ist, beschrieben. Weil auch das genutzte Material, aus denen das Gewächshaus und Frühbeet besteht, Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten hat, werden die verschiedenen Baumaterialien beschrieben. Dies sind Metall, Holz, sowie Kunststoff. Dann werden die Nutzungsmöglichkeiten im Gewächshaus und Frühbeet unter dem Aspekt der Temperaturgestaltung betrachtet. Der Hobbygärtner erfährt, welche Einteilungen nach Temperaturbereichen beim Gärtnern unter Glas und Folie Sinn machen. Dann werden Gewächshaus, Frühbeet, sowie Folienbauten im Rhythmus der Jahreszeiten beschrieben. Verschiedene Pflanzen zum Aussäen oder Auspflanzen und deren Platzbedarf werden erläutert. Ebenso erfährt der Leser, wie das Frühbeet mit Hilfe eines Substrats aus Laub, Stroh und Torf „gepackt“ werden kann. Dies hat eine Erwärmung der darüberliegenden Erdschicht, sowie der Luft im Frühbeet, zur Folge. Jungpflanzen finden im so erwärmten Frühbeet bereits im Frühjahr ideale Wachstumsbedingungen vor. Im Kapitel über technische Einrichtungen und Zubehör werden Möglichkeiten der Klimaregulierung beschrieben und verschiedene Pflanzgefäße vorgestellt. Dann beschreiben die Autoren verschiedene gärtnerische Arbeiten in den zwölf Monaten des Jahres. Dabei gehen sie auf die verschiedenen Pflanzenarten ein, die man im Gewächshaus und Frühbeet anbauen kann.

In dem Buch über das Gärtnern unter Glas und Folie haben mir besonders die Tips zum Gemüseanbau in Frühbeet und Gewächshaus gefallen.

23. Mai 2010

Das neue Buch der Salate


Für Feinschmecker dürfte „Das neue Buch der Salate“, ISBN 3 625 10905 0, herausgegeben von der Zeitschrift essen & trinken, interessant sein. Wie man schon vermutet, beschäftigt sich das bei der Naumann und Göbel Verlagsgesellschaft erschienene Buch mit Themen rund um Salate und deren Zubereitung.

In dem neuen Buch der Salate erhält der Feinschmecker Anregungen über Salatzusammenstellungen zu verschiedenen Anlässen. Weil auch das Auge mitißt, werden die Salate in diesem Buch mit Hilfe von Fotos appetietlich dargestellt. Das Buch beginnt mit Salaten, die als Vorspeise geeignet sind. Dann werden verschiedene Salate als Beilage vorgestellt. Danach folgt ein Kapitel mit kleinen Salatmahlzeiten, die auch als Hauptgericht geeignet sind. Fruchtige Salate, die gut als kalorienarmes Dessert eingenommen werden können, werden ebenfalls im Buch vorgestellt. Salate für das kalte Bufett und für ein großes Salatbuffet werden beschrieben. Ebenso werden Salate zum Mitnehmen dargestellt, deren Zutaten auch noch ansehnlich sind und frisch schmecken, wenn sie erst Stunden später verzehrt werden. Diese Salate sind zur Mitnahme fürs Picknick oder auch als vitaminreiche und bekömmliche Mahlzeit am Arbeitsplatz gedacht. Weil der Salat durch die Salatsauce erst den letzten Schliff bekommt, werden in dem Buch über Salate auch Salatsaucen vorgestellt. Die verschiedenen Salatarten sowie Salatkräuter werden gegen Ende des Buches erklärt, und in Bildern dargestellt.

Der Leser erhält in dem Buch über Salate nicht nur genaue Angaben zu den erforderlichen Zutaten. Bei einigen Salaten werden auch alternative Zutaten genannt, welche ebenfalls geschmacklich passen könnten. Der Leser erhält zudem Tips zur Haltbarkeit der Salate und Menütips. Zu jedem der Salate wird außerdem angegeben, wieviel Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Kalorien in einer Portion enthalten sind. An dem Buch über Salate haben mir besonders die Salatsaucen-Rezepte gefallen, die eine echte Alternative zu den gekauften Saucen darstellen.

18. Mai 2010

Geräte für die Gartenarbeit


Das Gartenbuch „Geräte für die Gartenarbeit“ von Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 8001 6257 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1984 vor. Der Autor beschreibt in dem Gartenbuch Maschinen, Gartengeräte und Arbeitshilfen, die die Arbeit im Garten einfacher machen. Er vertritt dabei die Auffassung, daß technische Hilfsmittel gekonnt, aber in Maßen, bei der Gartenarbeit eingesetzt werden sollten.

Im ersten Kapitel geht der Autor auf die saisonal wiederkehrenden Gartenarbeiten im Frühjahr und Herbst ein. Die hierfür sinnvollen Grabegeräte wie Spaten, Grabegabel, Grubber, Krümmer, verschiedene Arten von Kultivatoren und Fräse, werden im Gartenbuch vorgestellt. Dann erfährt der Leser, welche Gartengeräte für das Säen und das Pflanzen in Frage kommen. Verschiedene Hilfsmittel für die Pflanzenanzucht werden erklärt. Im Kapitel über die Pflanzen- und Bodenpflege erfährt der Gartenfreund, welche Gartengeräte für die Beseitigung von unterschiedlichen Wurzelunkräutern geeignet sind. Gartenkleingeräte, wie der handliche Kleingrubber, werden vorgestellt. Im Kapitel über Pflanzenschutz nennt der Autor nicht nur erforderliche Geräte und Zubehör. Vielmehr setzt er sich kritisch mit den Notwendigkeiten des Pflanzenschutzes auseinander. Dabei beschreibt er in dem Gartenbuch auch die heute noch favorisierten Möglichkeiten des vorbeugenden Pflanzenschutzes, der besonders umweltverträglich ist. Dem Wasser und der Bewässerung im Garten ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Die Wasseraufnahmefähigkeit unterschiedlicher Bodentypen wird im Gartenbuch beschrieben. Der Autor erklärt, wie und wann man Pflanzen im Garten am wirkungsvollsten giesst. Dann geht er auf Gartengeräte für Ernte und Transport ein. Verschiedene Gerätehaus-Typen und platzsparende Anordnungsmöglichkeiten für Gartengeräte werden genannt. Gartengeräte zur Rasenpflege und Kompostgewinnung finden ebenfalls im Gartenbuch Erwähnung.

An dem Gartenbuch haben mir besonders die umweltverträglichen Tipps zum vorbeugenden Pflanzenschutz gefallen.

15. Mai 2010

Kartoffeln


Das Pflanzenbuch „Kartoffeln“ von Susanne Martin ist unter der ISBN 3 8001 3258 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2003 vor.

In dem Buch über Kartoffeln beschreibt die Autorin verschiedene Sorten der Pflanzen, sowie den Anbau der Kartoffeln. Aspekte wie Fitness und Gesundheit, sowie Rezepte rund um Kartoffeln werden erläutert.

Zu Beginn des Buches geht die Autorin auf die Herkunft der Pflanzen ein. Das aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs (Solanum tuberosum) wurde bereits von den Inkas angebaut. Die auch als Erdäpfel bezeichneten Kartoffeln sind seit mehreren hundert Jahren auch in Europa verbreitet. Wie man in dem Pflanzenbuch erfährt, wurden die Kartoffeln in Irland bereits im sechtzehnten Jahrhundert angebaut, wo die Pflanzen vielen Menschen als Hauptnahrungsgrundlage dienten. In dem Abschnitt über „Sehenswertes und Kurioses rund um die Kartoffel“ erfährt der Leser etwas über das Kartoffelmuseum in München, wo die vielseitigen Kartoffeln als Lieferant von Essig, Schnaps und sogar Pudding angepriesen werden. In dem Kapitel über Sorten und Anbau der Kartoffeln erhält der interessierte Leser Informationen über gängige Sorten der Pflanzen. Ebenso gibt die Autorin Tipps, wie verschiedene Arten der Kartoffeln erfolgreich im Hausgarten angebaut werden können. Regionale Sortenunterschiede der Kartoffeln werden in diesem Pflanzenbuch ebenfalls angesprochen. Der Leser erfährt anhand einer Tabelle Unterschiede der Pflanzen hinsichtlich Kochtyp, Reifezeit, Bodenfeuchte, sowie Knollenzahl. Wichtige Sorten der Kartoffeln werden in dem Pflanzenbuch beschrieben. Die Autorin geht auf das Vorkeimen der Kartoffeln ein und beschreibt die Vorteile. Ebenso werden die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanzen beschrieben. Die Autorin liefert darüber hinaus Rezepte aus der Kartoffelküche, die den Gaumen des Gartenbesitzers verwöhnen sollen.

An dem Pflanzenbuch über Kartoffeln haben mir besonders die leicht nachzugestaltenden Rezepte mit Kartoffeln gefallen.

13. Mai 2010

Meine Ratten


Das Tierbuch „Meine Ratten“ von Brigitte Rauth-Widmann ist unter der ISBN 3 440 08050 1 im Kosmos Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2000 vor.

Die Autorin interessiert sich nicht nur beruflich als promovierte Biologin für die Ratten. Vielmehr ist sie auch selbst Halterin von 11 Ratten, so dass sie hinreichend Gelegenheit zur Beobachtung und Erforschung der intelligenten Haustiere hat. Das Tierbuch beschreibt Pflege, Versorgung und Verhalten der Ratten, die als beliebte Haustiere immer öfter angeschafft werden.

Zu Beginn des Buches „Meine Ratten“ geht die Autorin auf die Herkunft und Verbreitung der Ratten ein. Sie beschreibt die Wandlungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der jetzigen Haustiere, die auch in ungünstigen Umweltsituationen überlebt haben. Die Autorin gibt Denkanstöße, die bei der Entscheidung zur Anschaffung von Ratten als Haustiere eine Hilfestellung sind. Sie nennt räumliche und zeitliche Voraussetzungen, die gegeben sein sollten, wenn man sich Farbratten anschaffen möchte. Sie geht auf die artgerechte Fütterung der Ratten ein, denn diese Haustiere benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung. Auch typische Krankheiten und Alterungserscheinungen von Ratten werden in diesem Tierbuch angesprochen. Ebenso werden Naturheilverfahren zur Linderung und Heilung erklärt. Damit sich die intelligenten Nager nicht langweilen, gibt die Autorin Anregungen zur Beschäftigung dieser munteren Haustiere. Damit der Mensch seine Ratten besser versteht, erklärt die Autorin typische Verhaltensweisen und Besonderheiten der Körpersprache von Ratten. Ebenso wird auf das enorme Vermehrungspotenzial dieser Haustiere eingegangen, das in freier Natur zur Arterhaltung nötig war. Adressen von Vereinen und Begriffserklärungen runden das Buch ab.

An dem Buch über Ratten als Haustiere haben mir die einfach nachzubauenden Ideen zur Beschäftigung der Tiere besonders gefallen. Die zahlreichen Bilder im Tierbuch lassen erkennen, dass sich die einstige Wildratte längst als Heimtier etabliert hat.

11. Mai 2010

Mischkultur, Hügelbeet, Hochbeet


Das Gartenbuch „Mischkultur, Hügelbeet, Hochbeet“ von Magda Haase ist unter der ISBN 3 8001 6288 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1988 vor. In dem zeitlosen Buch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet beschreibt die Autorin verschiedene Gemüsekulturen, sowie Besonderheiten der verschiedenen Beete.


Die Autorin vermittelt die biologischen Grundlagen über Mischkultur und eine sinnvolle Planung der Kulturfolge. Sie beschreibt, wie drei Ernten im Jahr möglich sind. Wenn auf dem Gemüsebeet nacheinander Pflanzen für die Vorkultur, Hauptkultur und Nachkultur angepflanzt werden, ist drei Mal im Jahr Erntezeit.


Der Hobbygärtner erhält Hinweise zur Düngung und Bodenbearbeitung. Es wird beschrieben, wie Jungpflanzen mit Hilfe von Torfquelltöpfen leicht selbst herangezogen werden können. Diese Jungpflanzen werden dann später ins Hochbeet gepflanzt werden. Im Kapitel über die wichtigsten Gemüsekulturen werden unter anderem Gurken, Kürbis, Tomate, Paprika, Salat und verschiedene Hülsenfrüchte beschrieben. Die Autorin liefert Anregungen zur Mischkultur auf Normalbeeten. Dabei werden die Planungsvorschläge zur Mischkultur in anschaulichen Zeichnungen verdeutlicht. Die Beetgestaltung wird dadurch für den Hobbygärtner leicht nachvollziehbar dargestellt.


Auch in den Kapiteln über Hochbeet und Hügelbeet legt die Autorin viel Wert auf Praxisrelevanz. Das Hochbeet stellt eine Weiterentwicklung dar, die aus dem Hügelbeet hervorgegangen ist. In dem Buch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet erfährt der interessierte Hobbygärtner, wie er im eigenen Garten ein solches Hochbeet anlegen kann. Als Bepflanzung für das selbstgebaute Hochbeet sind nicht nur einheimische Pflanzen, sondern auch wärmeliebende tropische und subtropische Gemüsearten geeignet.


Besonders an dem Gartenbuch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet haben mir die praxisrelevanten Hinweise zur Fruchtfolge im Beet gefallen. Dadurch lassen sich die Erträge im eigenen Garten auf biologisch verträglichem Weg steigern.

9. Mai 2010

Garten und Balkon


Das Hobbythek-Buch „Garten und Balkon“ ist ein Gemeinschaftswerk von Jean Pütz, Ellen Norten und Vladimir Rydl. Zur Rezension liegt mir die zweite Auflage aus dem Jahr 1996 vor. Das Buch ist unter der ISBN 3 8025 6200 3 bei der VGS Verlagsgesellschaft Köln erschienen.

In dem Buch über Garten und Balkon beschäftigen sich die Autoren mit verschiedenen Blumen und Kräutern, die für eine Bepflanzung in Frage kommen. Es wird beschrieben, wie der Hobbygärtner Bodenproben selbst durchführen kann. Dazu gehört die Bestimmung des ph-Wertes, sowie verschiedener Bodensalze. Mit Hilfe von Bodenproben können für den jeweiligen Garten passende Pflanzen ermittelt werden. Die Autoren beschreiben weiterhin, wie auch auf kleinstem Raum Obst und Kräuter angebaut werden können. Dies funktioniert, wie in dem Buch beschrieben wird, selbst auf dem Balkon. Desweiteren werden ein- und zweijährige Pflanzen für Balkon und Garten vorgestellt. Dabei stellen die Autoren Mischkulturen vor, die auf natürlichem Wege Schädlinge von Balkon und Garten fernhalten sollen. In den Text sind Rezeptideen eingestreut, die mit Hilfe der selbstangepflanzten Zutaten umgesetzt werden können. Ein weiterer Abschnitt im Buch über Garten und Balkon ist den Rosen gewidmet. Ebenso werden zu den Rosen passende Begleitpflanzen vorgestellt. Der interessierte Hobbygärtner erhält darüber hinaus Tips zur zeitsparenden Bewässerung der Balkonpflanzen.

Das Thema biologische Schädlingsbekämpfung wird ebenfalls behandelt im Buch über Balkon und Garten. Diesbezüglich beschreiben die Autoren bekannte Tiere, wie Läuse, Thripse oder Dickmaulrüssler. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden Krankheitserreger, Fette, und Spritzbrühen genannt, die Schädlinge umweltverträglich zurückdrängen. Der Einsatz von Nützlingen ist ebenfalls ein Thema im Buch über Balkon und Garten.

An dem Buch über Balkon und Garten haben mir besonders die praxisrelevanten Hinweise zur biologischen Schädlingsbekämpfung gefallen.

7. Mai 2010

Lebendgebärende Fische im Aquarium


Das Tierbuch „Lebendgebärende Fische im Aquarium“ von Manfred Brembach ist unter der ISBN 3 440 04690 7 erschienen bei Kosmos – Gesellschaft der Naturfreunde Franckh`sche Verlagshandlung Stuttgart. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1979 vor. Bei dem Buch handelt es sich um ein zwar altes, aber dennoch zeitloses Werk. Herr Brembach beschäftigt sich in dem Buch über Aquaristik mit der Pflege und Zucht lebendgebärender Fische im Aquarium.

Der Autor geht in dem Buch über die lebendgebärenden Fische im Aquarium zunächst auf Ernährung der Fische ein. Dann erläutert er die erforderlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zucht der Zierfische im Aquarium. Danach erklärt der Autor, wie sich die eben geborenen Fische entwickeln, wenn sie hinreichende Bedingungen zum Aufwachsen vorfinden. Es wird beschrieben, wie sich Wildformen und Zuchtformen der Fische unterschiedlich bei der Balz verhalten können.

In einem weiteren Kapitel geht der Autor auf verschiedene Familien von lebendgebärenden Fischen im Aquarium ein. Er beschreibt die verschiedenen Fischarten innerhalb der Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen, zu denen so bekannte Arten der Fische wie Guppy, Black Molly, Platy oder Grüner Schwertträger gehören. Der Autor beschreibt in seinem Buch ebenfalls die Hochlandkärpflinge, Halbschnäbler, Linienkärpflinge und Vieraugenfische, die man ebenfalls erfolgreich im Aquarium züchten kann. Die Beschreibungen der Fische werden mit Bildern der einzelen Arten veranschaulicht. Ebenso werden die ursprünglichen Wildformen der Fische fürs Aquarium vorgestellt. Der Hobbyzüchter erhält in dem Buch „Lebendgebärende Fische im Aquarium“ interessante Informationen über die Herkunft und Verhaltensbesonderheiten der einzelnen Fische.

An dem Buch über lebendgebärende Fische im Aquarium haben mir besonders die Hintergrundinformationen zu den bekannten Fischarten Guppy, Black Molly und Schwertträger gefallen.

5. Mai 2010

Kaltwasserfische


Das Tierbuch „Kaltwasserfische“ von Andreas Arnold ist unter der ISBN 3 332 00394 1 im Urania Verlag erschienen und richtet sich an Tierfreunde, die sich für Kaltwasserfische des Nordens für Gartenteich und Aquarium interessieren. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage aus dem Jahr 1991 vor. Der Autor beschreibt anschaulich verschiedene Arten Fische, die für die Haltung im Gartenteich und im Kaltwasser Aquarium geeignet sind.

Zu Beginn des Buches beschäftigt sich der Autor mit der Verbreitung der Kaltwasserfische. Dann zeigt er auf, wie ein Aquarium für diese Fische aufzustellen und einzurichten ist. Dabei geht der Autor auch auf die Haltung der Wasserpflanzen im Aquarium ein, die meist eine künstliche Beleuchtung benötigen. Als Wasserpflanzen für den Gartenteich und das Kaltwasseraquarium empfiehlt er unter anderem Wasserpest, Laichkraut, Hornkraut oder Tausendblatt. Er beschreibt verschiedene tierische Mitbewohner der Fische wie Edelkrebse, Schnecken und Muscheln, die für die Haltung im Aquarium zusammen mit Kaltwasserfischen geeignet erscheinen. Für den Sommer ist eine Unterbringung der Kaltwasserfische im Gartenteich denkbar. Der Autor beschreibt, wie aus Teichfolie unkompliziert ein Folienteich für die Fische aus dem Kaltwasseraquarium hergestellt werden kann.

In einem weiteren Abschnitt beschreibt der Autor die verschiedenen Kaltwasserfische, die man im Aquarium, bei zunehmender Größe einiger Fischarten, später im Gartenteich, halten kann. Als Kaltwasserfische zur Haltung im Kaltwasseraquarium und Teich werden unter anderem Stör, Aal, Lachs, Hecht ebenso genannt wie Stichling, Gründling, Moderlieschen oder Schlammpeitzger. Die vielen Bilder im Buch über Kaltwasserfische belegen, dass diese Fische oftmals genauso interessant aussehen, wie die meist bunten Warmwasserfische. Man denke an die markante Silhouette des Störs oder an den Stichling in seiner farbenprächtigen Brutfärbung.

Besonders an dem Buch über Kaltwasserfische hat mir die Beschreibung der Störe gefallen, die vom Aquarianer als Zierfische, und nicht als Nutztiere für die Herstellung von Kaviar, gehalten werden.

30. April 2010

Steingärten und Trockenmauern


Das Gartenbuch „Steingärten und Trockenmauern“ von Martin Haberer ist im Jahr 1995 unter der ISBN 3 440 06797 1 im Franckh-Kosmos Verlag erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch über Steingärten und Trockenmauern bietet dem Hobbygärtner praxisgerechte Tipps zur Anlage und Bepflanzung.

Neben den Pflanzen im Steingarten geht der Autor auch auf Tiere ein, deren natürlicher Lebensraum sich in steiniger/gebirgiger Umgebung befindet, und die man deshalb als tierische Bewohner in Steingärten und auf Trockenmauern antreffen kann. Der Autor steht dem Hobbygärtner mit vielen Informationen zur Seite, indem er die Planung und den Bau des Steingartens beschreibt. Er beschreibt Methoden und Werkzeuge, die für die Bearbeitung der Steine sinnvoll sind. Außerdem geht er auf die verschiedenen Arten Erde ein, die für Steingärten benötigt werden. Tipps zum Bezug – auch seltener – Steingartenpflanzen werden genannt. Dann beschreibt der Autor, wie die Pflanzen artgerecht in den Steingarten gepflanzt werden. Ebenfalls werden verschiedene Arten Trockenmauern, sowie das Anlegen von Stufen und Treppen beschrieben.

Im Kapitel über Pflanzen-Portraits beschreibt der Autor Pflanzen, die gut für die Anpflanzung in Steingärten und auf bzw. an Trockenmauern geeignet sind. Dabei geht er u. a. auf verschiedene Gehölzarten – wie Tanne, Kiefer sowie Wacholder – ein. Für die Bodenbedeckung nennt er ebenfalls in Frage kommende Pflanzen. Außerdem werden Stauden für verschiedene – überwiegend sonnige – Lagen vorgestellt. Die Pflanzenportraits über Pflanzen für Steingärten und Trockenmauern enthalten ebenso Ein- und Zweijahrespflanzen. Ein übersichtlicher Arbeitskalender mit erforderlichen Gartearbeiten rund um Trockenmauern und Steingärten schließt das Buch ab.

An dem Gartenbuch über Steingärten und Trockenmauern haben mir – neben den vielen einzigartigen Bildern – besonders die differenzierten und phantasievollen Gestaltungsvorschläge zur Anlage eines Steingartens gefallen.

22. April 2010

Fliesen selbst verlegen


Das Sachbuch „Fliesen selbst verlegen“ von Reinhold Auth ist unter der ISBN 3 332 01420 X im Urania Verlag erschienen und richtet sich an interessierte Heimwerker. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage aus dem Jahr 2003 vor. Der Autor beschreibt anschaulich das Einmaleins des Fliesenlegens.

In dem Buch stellt der Autor in für Heimwerker verständlicher Sprache die gängigsten Techniken der Fliesenleger vor. Dabei richtet er das Augenmerk nicht nur auf handwerkliches Know How zum Fliesen verlegen. Vielmehr zeigt er dem Heimwerker auch Möglichkeiten auf, die Fliesen in optisch ansprechenden Mustern zu verlegen.

Damit die Fliesen vom Heimwerker perfekt verlegt werden können, sind einige Vorbereitungen erforderlich. Dazu gehören Materialauswahl der Fliesen und die Vorbereitung des Untergrundes durch den Heimwerker. Der Autor beschreibt auch, welche Werkzeuge der Heimwerker für das Verlegen der Fliesen benötigt. Dann beschreibt er das Verlegen von Wandfliesen sowie Bodenfliesen im Innenbereich. In einem weiteren Abschnitt geht der Autor auf die Bodenfliesen im Außenbereich ein, die auch extremen Witterungsbedingungen standhalten müssen. Anhand von Fotos und Zeichnungen lernt der Heimwerker beispielsweise, wie Bodenmörtel ohne Blasenbildung angerührt wird oder wie Dehnungsfugen optimal aufgefüllt werden.

Das Buch „Fliesen selbst verlegen“ bietet über das Verlegen der Fliesen hinaus auch Hilfestellung, wenn nach einiger Zeit Fliesen ausgewechselt werden müssen. Schritt für Schritt erfährt der Heimwerker, wie er eine kaputte Fliese entfernen kann, ohne die übrigen Fliesen zu beschädigen. Am Schluss des Buches erhält der Heimwerker wichtige Hinweise zum Verlegen von Natursteinen, die meist eine empfindlichere Oberfläche als Fliesen besitzen. Außerdem gibt der Autor Sicherheits- und Pflegehinweise.

Besonders an diesem Buch über das Verlegen von Fliesen haben mir die ausführlich beschriebenen Gestaltungsmöglichkeiten mit Fliesen im Innenbereich. Auf diese Anregungen wird sicher noch so mancher Heimwerker zurückgreifen.

20. April 2010

Säuglinge, Babys und Kinder


Das Buch „Säuglinge, Babys und Kinder“ von Frau Doktor Miriam Stoppard ist 1998 in der vierten deutschen Auflage im Ravensburger Verlag unter der ISBN 3 332 00845 5 erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung der Kinder, angefangen bei der Geburt der Babys bis hin zum Vorschulalter. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch, wie Kinder sich glücklich und gesund entfalten und zu altersgerecht entwickelten Vorschulkindern heranwachsen können.

Ein besonderes Augenmerk in dem Buch wird dabei auf Spiel und Entwicklung der Kinder gelegt. Zu Beginn des Buches geht die Autorin auf den neugeborenen Säugling, sowie dessen Verhalten und Gesundheit ein. Dann werden alltägliche Dinge im Umgang mit dem Baby behandelt. Die Autorin erklärt, was man bei der Kinderzimmerausstattung beachten sollte, was alles zum Thema Stillen und Flasche geben zu bedenken ist ,und wie sich das Gewicht des Babys normalerweise entwickeln sollte. Ebenso wird auf die Ernährung von Frühchen eingegangen.

Spiel und Entwicklung der Kinder werden ausführlich im Buch behandelt. Dabei geht die Autorin auf die Auswahl der Spielsachen sowie die Schaffung eines eigenen Spielbereiches für die Kinder ein. Dann zeigt sie die Folgen von unkontrolliertem Fernsehkonsum auf. Anhand von praktischen Übungen, die im Buch genau beschrieben werden, zeigt die Autorin auf, wie beispielsweise die geistige Entwicklung und die motorische Geschicklichkeit der Kinder spielerisch gefördert werden können. Im Kapitel über Familienleben findet man Anregung zur Organisation des Alltags mit Kindern. Dann werden, unter Bezugnahme auf Kinder mit Besonderheiten, verschiedene chronische Krankheiten, von denen (auch) bereits Kinder betroffen sein können, erläutert. Zum Schluss des Buches erhalten Eltern Hinweise zur Kinderkrankenpflege bei akuten Erkrankungen. Ebenso finden sich Anweisungen für die Erste Hilfe bei Kindern am Ende des Buches.

Besonders an diesem Ratgeber haben mir die vielen praktischen Übungen und Tipps gefallen, mit denen Babys, Säuglinge und Kinder konstruktiv in ihrer Entwicklung unterstützt werden können.

12. April 2010

Solaranlagen Selbstbau


Das Sachbuch Solaranlagen Selbstbau von Armin Themeßl und Werner Weiß liegt mir in der 6. Auflage aus dem Jahr 2006 zur Rezension vor. Das unter der ISBN 3 901425 09 8 sowie 3 922964 73 7 erschienene Buch beschäftigt sich mit dem eigeständigen Bau von Solaranlagen durch Menschen, die sich für erneuerbare Energien interessieren.

Das Sachbuch über den Selbstbau von Solaranlagen beschäftigt sich nicht nur mit der solaren Situation in Österreich, welches als Land für den solaren Selbstbau exemplarisch von den Autoren herangezogen wird. Vielmehr betrifft die Thematik der Sonnenenergie ganz Europa. Genau genommen ist die Sonnenenergie eine weltweite Thematik. In dem Buch werden sowohl die Voraussetzungen für die Nutzung der Sonnenenergie genannt, als auch viele praktische Tipps zur Umsetzung gegeben. Nachdem die Anlagenkonzepte zur Nutzung der Sonnenergie erläutert werden, geben die Autoren wichtige Hinweise über Solaranlagen zur Warmwasserbereitung sowie für die Raumbeheizung mittels Solaranlagen. Dann gehen sie auf die Dimensionierung der benötigten Solaranlagen ein. Schließlich kommt es darauf an, dass man eine ausreichende Kollektorfläche für die Solaranlage wählt, die der Größe des zu versorgenden Haushalts mit Sonnenenergie entspricht. In dem praxisrelevanten Sachbuch gehen die Autoren dann auf die Vorfertigung von Komponenten sowie die Montage der Kollektoren zur Gewinnung von Sonnenenergie ein. Dabei wird auf Details, wie beispielsweise die Kranmontage, oder aber auch auf Überwachungsinstrumente, das Augenmerk gerichtet. Ein besonderes Kapitel gilt dem Verlegen der Rohrleitungen, sowie dem Speicher und den Regelungen. Außerdem liefert das Sachbuch Informationen zur Inbetriebnahme sowie Wartung der selbstgebauten Solaranlagen.

Besonders an diesem Sachbuch haben mir die detaillierten Informationen zur Montage der Solaranlagen gefallen. Ebenso erscheinen mir die Hinweise zur Wartung der Anlagen sehr nützlich.

5. April 2010

Pilzanbau in Haus und Garten


Das GartenbuchPilzanbau in Haus und Garten“ von Jolanda Engelbrecht ist im Jahr 1987 erstmalig unter der ISBN 3 8001 4636 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die vierte Auflage des Buches aus dem Jahr 2004 vor. In dem Gartenbuch beschäftigt sich die Autorin mit Speisepilzen, sowie deren Anbaumöglichkeiten für Hobbygärtner.

Zu Beginn des Buches über Pilzanbau in Haus und Garten steigt die Autorin ein mit theoretischen Grundlagen über den Anbau von Speisepilzen. Da das Buch aus dem Jahre 1987 stammt, wird anfangs auch der Reaktorunfall von Tschernobyl abgehandelt, denn viele wildwachsende Pilzarten lagern Cäsium ein. Dem kann man bei eigener Anzucht, wie das Gartenbuch verdeutlicht, vorbeugen.

Nachdem die Autorin in dem Gartenbuch Aufbau, Gestalt sowie Lebensweise der Speisepilze beschrieben hat, geht sie auf verschiedene Substrate für den Pilzanbau in Haus und Garten ein. Hierfür kommen als Nährgrundlage für den Pilzanbau Holz, Kompost oder Stroh in Frage. In den einzelnen Abschnitten des Buches stellt die Autorin die einzelnen Pilzsorten vor, die für die bestimmten Anbauarten geeignet sind. Dabei werden nicht nur so bekannte Pilzarten wie der Champignon im Gartenbuch beschrieben. Auch weniger bekannte Pilzarten, wie der Samtfußrübling oder der Graublättrige Schwefelkopf, finden Erwähnung im Gartenbuch über den Pilzanbau.

Dann erfährt der interessierte Hobbygärtner, mit welchen Pflanzenkrankheiten seine Aussaat beim Pilzanbau konfrontiert werden kann. Ebenso werden im Gartenbuch leicht nachvollziehbare Maßnahmen zur Vermeidung dieser Pflanzenkrankheiten genannt. In einem weiteren Abschnitt geht die Autorin auf die nicht immer ganz einfache Herstellung der Pilzbrut aus Myzel für den Pilzanbau ein. Der Hobbygärtner ist dadurch relativ unabhängig von teuren kommerziellen Angeboten. Zum Schluss werden verschiedene Pilzrezepte im Gartenbuch aufgeführt.

Besonders an dem Gartenbuch über den Pilzanbau in Haus und Garten haben mir die praxisnahen Ausführungen zum Champignonanbau gefallen. Diese dürften für viele Hobbygärtner von Interesse sein.

2. April 2010

Nützlinge im Garten


Das Gartenbuch „Nützlinge im Garten“ von Hans Steiner ist 1985 unter der ISBN 3 8001 6271 7 im Ulmer Verlag erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich mit den Tieren im Garten, die der biologischen Schädlingsbekämpfung dienen.

Obwohl das Gartenbuch aus dem Jahre 1985 stamm, bietet es auch 25 Jahre später noch viele interessante Tips zur biologischen Schädlingsbekämpfung, die zeitlos sind, also heute noch Gültigkeit besitzen. Das Buch ist für Hobbygärtner geauso geeignet wie für gewerblich tätige Gärtner, die sich über ökologische Prinzipien der Schädlingsbekämpfung informieren möchten. Der Autor erläutert verschiedene ökologischen Prinzipien, sowie Fachbegriffe aus der Ökologie im Buch über Nützlinge im Garten. Dann wird das Ökosystem Garten mit seinen verschiedenen tierischen Bewohnern näher betrachtet.

Im darauffolgenden Kapitel, das sich mit den unterschiedlichen Arten der Nützlinge befasst, geht der Autor zunächst auf die verschiedenen Mikroorganismen im Garten ein. Dazu gehören verschiedene Bakterien, Viren, Pilze sowie Einzeller, die bei den Schädlingen Krankheiten auslösen und dadurch für die biologische Schädlingsbekämpfung im Garten sorgen. Im nächsten Abschnitt beschreibt der Autor größere Nützlinge wie Gliederfüßer, Spinnen und Insekten. Dabei erfährt man viele Details über Laufspinnen, Wolfsspinnen, sowie die weit verbreiteten Radnetzspinnen, zu denen auch die Kreuzspinnen gehören. Aber auch einige Arten der Wirbeltiere, Kriechtiere, Fische, Lurche, sowie Vögel oder Säugetiere sind Nützlinge im Garten. Beispielsweise vertilgen viele Arten der Fische Mückenlarven im Gartenteich. Lurche fressen Schnecken, während Maulwürfe sich von verschiedenen Insektenlarven im Garten ernähren. In weiteren Kapiteln geht der Autor auf Formen der Schädlingsbekämpfung, einschließlich der Nebenwirkungen, sowie auf integrierten Pflanzenschutz ein.

Besonders am Buch über Nützlinge im Garten haben mir die zahlreichen Portraits der Tierarten für den biologischen Pflanzenschutz gefallen.

23. März 2010

Reiseführer Bornholm


Der Polyglott Reiseführer Bornholm von Hans Klüche ist unter der ISBN 3-493-62904-4 im Polyglott-Verlag München erschienen. Zur Rezension liegt mir die Erstauflage aus dem Jahr 1997 vor. Der Autor beschäftigt sich in dem Reiseführer mit der Urlaubsinsel Bornholm, die in der Ostsee liegt und zu Dänemark gehört.

Der Autor geht in seinem Buch auf die wechselvolle Geschichte der inzwischen dänischen Ostseeinsel ein, die zeitweise auch zu Schweden zählte. Außerdem erfährt man, dass Bornholm von 1525 bis 1575 zu Lübeck gehörte.

In kulinarischer Hinsicht betrachtet der Reiseführer verschiedene Restaurants auf der Ostseeinsel, die zeitlose Bornholmer Spezialitäten anbieten. Dazu gehört beispielsweise der Sild, wie die Dänen den Hering bezeichnen, der nach dem Räuchern goldgelb glänzt. Natürlich werden auch verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten auf der Ferieninsel Bornholm vorgestellt. Das Angebot in der touristisch voll erschlossenen Region reicht von preiswerten Campingplätzen über Jugendherbergen und Hotels, bis hin zum Luxusferienhaus mit Sauna und Pool in Strandnähe.

Ebenso gibt es im Reiseführer einen Abschnitt über die Reisemöglichkeiten nach und auf Bornholm. Dabei werden die Inselhauptstadt Rönne mit ihren mehr als 15.000 Einwohnern sowie der Wald von Almendingen im Inselinneren ausführlich beschrieben. Bei Almendingen handelt es sich immerhin um das drittgrößte dänische Waldgebiet, das auf zahlreichen Wegen erwandert werden kann. Im Zusammenhang mit Almendingen werden auch das Echotal Ekkodalen, das Sumpfgebiet Bastemose, die Ruinen der Lilleborg sowie der Aussichtsturm Kongemindet im Reiseführer über Bornholm beschrieben. Dann stellt der Autor exemplarisch verschiedene Routen zusammen, auf denen die Insel besichtigt werden kann. Innerhalb dieser Routen erreicht man den phänomenalen breiten Sandstrand von Dueodde im Süden oder die gewaltige Burgruine Hammershus im Norden von Bornholm.

Besonders haben mir in dem Reiseführer die vielen absolut zeitlosen Tips zu den Sehenswürdigkeiten und Naturschauplätzen auf Bornholm gefallen.

14. März 2010

Kaninchen


Das Buch „Kaninchen“ von Sven Seim ist unter der ISBN 978 3 8001 5472 2 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. Auflage aus dem Jahr 2007 vor. Der Autor beschäftigt sich in dem Buch mit dem Nutztier Kaninchen, gibt Hinweise zur artgerechten Haltung und stellt verschiedene Kaninchenrassen vor.

Als Einstieg wählt der Autor die Betrachtung des Kaninchens als landwirtschaftliches Nutztier, das relativ einfach zu halten ist und nur wenig Futterfläche in Bezug zur produzierten Fleischmenge benötigt. Er erwähnt den pädagogischen Nutzen (Übernahme von Verantwortung), den die Haltung von Kaninchen für Kinder und Jugendliche mit sich bringt. Mit Hilfe einer Check-Liste für den Einstieg in die Kaninchenhaltung, sowie Hinweisen zum Tierschutzgesetzt, liefert der Autor weitere Informationen über das Nutztier.

Im folgenden Kapitel über die Unterbringung der Kaninchen, geht der Autor auf die Gehegehaltung, Stallhaltung, sowie die Ausstattung der Buchten im Stall der Nutztiere ein. In einem weiteren Kapitel wird die Fütterung der Kleintiere dargestellt, bis hin zum eigenständigen Anbau von Futterpflanzen in ländlichen Gegenden. Dem Nachwuchs der Kaninchen wird ein eigenes Kapitel im Buch gewidmet. Dabei geht der Autor auch auf den Aspekt der Doppelträchtigkeit (Superfötation) ein. Weil das Kaninchen eine doppelt angelegte Gebärmutter besitzt, kann es theoretisch Embryonen unterschiedlichen Alters von zwei verschiedenen Deckakten austragen. Die Tragdauer der Nutztiere liegt bei einem Monat. Dann beschäftigt sich der Autor mit den gesundheitlichen und hygienischen Aspekten der Kaninchenhaltung. Insbesondere werden häufige Krankheiten der Kaninchen, sowie Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Verschiedene Rasseporträts zum Nutztier Kaninchen werden mit farbigen Bildern in lockerer Folge in das Buch eingefügt. Eine Beschreibung der Kaninchenprodukte und verschiedene Verzeichnisse schließen das Sachbuch ab.

An dem Tierbuch über Kaninchen haben mir besonders die praxistauglichen Hinweise zur Haltung der Tiere gefallen, ebenso wie die Hinweise zum Futterpflanzenanbau.

9. März 2010

Die Strategien der Turtle Trader


Das Buch „Die Strategien der Turtle Trader“ von Curtis M. Faith ist unter der ISBN 978 3 89879 285 1 im Finanzbuchverlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. unveränderte Auflage aus dem Jahr 2007 vor. In dem Buch beschreibt der Autor „Geheime Methoden, die gewöhnliche Menschen in legendäre Trader verwandeln“ und zwar am Beispiel der legendären Turtle Trader, denen er dieses Buch gewidmet hat.

Der Autor Curtis M. Faith gehörte auch zu jenen Turtle Tradern. Der Name Turtle Trader leitet sich von einem Experiment ab, in dem der Millionär Richard Dennis erfolgreiche technische Trader ausbilden bzw. „heranzüchten“ wollte, so wie man andernorts Schildkröten züchtet. Faith beschreibt, wie die angehenden Trading-Experten unterrichtet wurden und wie die Strategien der Turtle Trader funktionieren. Er gibt aber nicht nur Einblicke in das damalige Trading System. Vielmehr zeigt er Möglichkeiten und Vorgehensweisen auf, die bei der Entwicklung eines Trading Systems erforderlich sind. Dabei muss ein Trading System mit komplizierten Regeln nicht unbedingt bessere Resultate liefern als ein Trading System, das weniger komplex ist. Als Beispiel werden verschiedene sogenannte Breakout-Systeme betrachtet, sowie Trading Systeme, die auf das Verhalten von gleitenden Durchschnitten basieren. Anhand verschiedener Kennzahlen der technischen Analyse, wird die Effizienz der unterschiedlichen Trading Systeme erläutert. Dabei zeigen sich oft erhebliche Schwankungen, je nachdem, welche Zeitintervalle betrachtet werden.

Doch das Buch befasst sich nicht nur mit technischer Analyse und der Modellation von Trading Systemen. Vielmehr werden auch psychologische Gesetzmäßigkeiten und Verhaltensmuster an den Finanzmärkten beleuchtet. Dabei weist der Autor auch auf die gängigsten Fehler beim Traden hin, zu denen sich Trader meist unbewusst hinreißen lassen.

Alles in allem ist das Sachbuch, trotz der vielen analysetechnischen Details, spannend und flüssig geschrieben. Man erhält viele praxisrelevante Infos rund um Devisenhandel, Futures und Aktien. Es gelingt dem Autor, rund um die Story der Turtle Trader, viel Wissenswertes über die Funktion der Finanzmärkte zu vermitteln.

7. März 2010

Handbuch Windenergie Technik


Das Sachbuch „Handbuch Windenergie Technik“ von Horst Crome ist unter der ISBN 3 922964 78 8 im Ökobuch Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. Auflage aus dem Jahr 2004 vor. In dem Buch beschreibt der Autor die handwerkliche Fertigung von Windkraftanlagen und gibt wertvolle Hintergrundinformationen.

In der Einleitung weist der Autor auf die Notwendigkeit der Nutzung alternativer Energien – insbesondere Windenergie – hin. Dabei geht er nicht nur auf Aspekte des Umweltschutzes ein, sondern auch auf technische Anforderungen, denen eine Windkraftanlage genügen muss (Standhalten einer Jahrhundertböe mit 250 km/h).

Im zweiten Kapitel betrachtet der Autor in seinem Sachbuch verschiedene Aspekte der Windenergienutzung. Dabei beschäftigt er sich mit den praxisrelevanten Themen zur Nutzung der Windenergie. Dies sind der Wind selbst (in seiner Stärke, Richtung und Böenhäufigkeit), der theoretische Ertrag sowie dessen Berechnung, Überlegungen bezüglich Standort und Höhe der Windkraftanlage, sowie Überführung bzw. Speicherung der gewonnenen Windenergie.

Das dritte Kapitel im Sachbuch über Windenergie beschäftigt sich mit technischen Gesichtspunkten. Der Selbstbau von Windkraftanlagen in Entwicklungsländern und Industriestaaten wird beschrieben.

Im Kapitel über technisch-aerodynamische Grundlagen werden mehrere Optionen bezüglich der Flügel der Windkraftanlagen betrachtet. Spätestens hier wird klar, wie komplex die Thematik Windenergie ist. Dann wird ein mögliches Windrad für den Selbstbau vorgestellt. Die nötigen Vorbedingungen und Komponenten werden ausführlich im Sachbuch erklärt.

Darüber hinaus geht der Autor auf Themen wie Betriebslärm bei der Erzeugung von Windenergie, Blitzschutz der Windkraftanlage, Statik, sowie Transport einzelner Komponenten und Wartung der Anlage ein. Beispieldatenblätter zu einzelnen Windkraftanlagen runden das Sachbuch ab.

Besonders gut an dem Sachbuch über Windenergie haben mir die exakten Beschreibungen der einzelnen Anlagen gefallen, ebenso die vielen differenziert dargestellten Hintergrundinformationen rund um die Windenergie.

3. März 2010

Papageien


Das Tierbuch „Papageien“ von Stefan Luft ist 2001 unter der ISBN 3 933 646 12 X im Bede-Verlag erschienen. Das Tierbuch beschäftigt sich mit der richtigen Haltung von Papageien und stellt die beliebtesten Papageienarten vor.

Zunächst setzt sich der Autor in seinem Tierbuch mit Besonderheiten auseinander, die für alle Arten von Papageien gelten. Dabei geht er auf die Sprachfähigkeit der Vögel und auf ihre Intelligenz ein. Ebenso weist er darauf hin, dass Papageien als gesellige Vögel nicht alleine gehalten werden sollten. Nach seinen Erkenntnissen kann Einzelhaltung bei Papageien zu Störungen im Verhalten (Federrupfen) führen.

Im nächsten Kapitel befasst sich der Autor mit Fragen, die vor der Anschaffung des Vogels bedacht werden müssen. Er gibt u. a. Auskunft über Mindestgrößen von Käfigen und Volieren, die nicht unterschritten werden sollten, wenn man Papageien artgerecht halten möchte. Das Tierbuch enthält Informationen über Futtermischungen für Papageien, sowie Möglichkeiten dieses selbst herzustellen.

Das darauffolgende Kapitel im Buch über Papageien beschäftigt sich mit der Papageienzucht und die erforderliche amtliche Genehmigung hierfür. Er geht auf die Brutpaarzusammenstellung ein und beschreibt Nistgelegenheiten.

Die Vorstellung beliebter Papageienarten nimmt einen zentralen Teil im Tierbuch ein. Der Autor stellt in diesem Kapitel Kakadus, verschiedene Sitticharten, farbenprächtige Edelpapageien, Amazonen, imposante Aras, sowie die gelehrigen Graupapageien vor. Dabei beschreibt er Besonderheiten in der Haltung der einzelnen Arten und weist auch auf mögliche Schwierigkeiten bei Haltung in Mietswohnungen hin.

Besonders gefallen haben mir – neben den aussergewöhnlich schönen Bildern – die detaillierten praxisnahen Beschreibungen und Tips zur Haltung der verschiedenen Papageienarten. Das Buch bietet eine Entscheidungshilfe bei der Anschaffung eines Papageien, und hilft, Anfängerfehler zu vermeiden.

27. Februar 2010

Paraguay – Wissenswertes für Einwanderer


Das Ratgeber Buch „Paraguay – Wissenswertes für Einwanderer“ von Jose Toeffs ist 2007 als Erstauflage unter der ISBN 978 3 9811460 0 4 im Stefan Wagner Verlag erschienen. In seinem Buch stellt der Autor das Land Paraguay als interessantes Ziel für Auswanderer vor und möchte eine Entscheidungshilfe bieten..

In dem Buch befinden sich grundlegende Informationen über geografische Gegebenheiten, Besonderheiten des subtropischen und tropischen Klimas sowie über Vegetation und Bevölkerung des Landes. Danach geht der Autor auf die Infrastruktur von Paraguay ein und beschäftigt sich mit der Wirtschaft, die sich in großen Teilen des Landes auf den Anbau von Pflanzen und Viehzucht stützt. Politik und Bildung werden ebenfalls betrachtet. Der Autor weist darauf hin, dass die Schulabschlüsse und Universitätsaschlüsse aus Paraguay in Deutschland nicht anerkannt werden.

Im folgenden Kapitel geht der Autor auf die Gliederung des Landes in die siebzehn Departements ein und stellt diese vor. Hier werden auch die von deutschen Auswanderern in Paraguay gegründeten Kolonien und das dortige Leben vorgestellt, z. B. in San Bernadino am Lago Ypacarai und in Independencia im Departement Guaira, nahe Villarrica.

Dann stellt der Autor Überlegungen an hinsichtlich Kapitalbedarf, Informationsbeschaffung, Sprache, Einreisedokumente sowie die Mitnahme von Kindern und Haustieren. Er gibt Anregungen zu einer vorherigen Besichtigungsreise des Landes und gibt an, was beispielsweise bei der Mietwagenbeschaffung oder bei der Besichtigung von zum Verkauf stehenden Betrieben und Grundstücken zu beachten ist. Die Informationen belegt der Autor mit Kontaktadressen in Paraguay und mit Internetadressen für weitergehende Informationen.

Besonders an dem Buch haben mir die vielen praktischen Tips, sowie die kritische Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten in Paraguay gefallen. Das Buch ist nicht nur als Entscheidungshilfe für Auswanderer geeignet, als das es sich versteht. Es liefert auch wertvolle Informationen für Touristen, die das Land im Urlaub erkunden möchten.