24. Januar 2011

Das Kochbuch „So kocht Frau Antje heute“ ist unter der ISBN 3245147848 beim Niederländischen Büro für Milcherzeugnisse, Aachen, erschienen. Zur Rezension liegt mir die Ausgabe aus dem Jahr 1986 vor. In dem Buch erfährt der Leser Details über viele Varianten der holländischen Küche, besonders in Bezug auf Käse.
Zum Einstieg wird in dem Buch über die Tradition der Holländer, in Verbindung mit dem Käse, eingegangen. In einer kurzen Abhandlung wird erläutert, dass die Herstellung von Käse in Holland eine Tradition besitzt, die weit in die Zeit vor Christi Geburt zurückreicht. Einzelne Käsesorten werden vorgestellt. Der Leser erhält in dem Buch Informationen über diverse Sorten Käse und deren Besonderheiten. Im darauf folgenden Rezeptteil werden verschiedene Vorspeisen vorgestellt, die Käse enthalten. Dann folgen im Buch über den Käse diverse Rezepte für Salate und Beilagen. Unterschiedliche Gemüsegerichte, wie zum Beispiel das Möhren-Lauch-Gemüse, werden vorgestellt. Aber auch Hauptgerichte mit der Zutat Käse finden ihren Platz in dem Buch über die holländische Kochkunst. Zu den beschriebenen Gerichten gehören beispielsweise Hackbällchen mit Gouda-Sauce und Schnitzel Utrechter Art. In weiteren Kapiteln werden ofenfrische Aufläufe und Fondues angesprochen. Weitere Themen in dem Buch über die holländische Küche sind Buffets zu verschiedenen Anlässen, der Sektempfang, sowie die schnelle und originelle Bewirtung von späten Gästen. Außerdem findet der Leser herzhafte Rezepte, die zu Bier und Wein passen. Rezepte für Obstkuchen, Tortenrezepte und holländisches Weihnachtsgebäck runden das Buch über den Käse und die holländische Küche ab. Abschließend werden Evergreens der holländischen Küche, wie der Holländer Salat und der Holländer Butterkuchen mit zugehörigem Rezept in Erinnerung gerufen.
An dem Buch „So kocht Frau Antje heute“ haben mir besonders die vielen verschiedenen Rezepte für die späten Gäste gefallen, weil die Rezeptideen dort originell, und trotzdem schnell zuzubereiten, sind.
23. November 2010

Das Buch „Einmachen“ von den Autorinnen Cornelia Adam, Adelheid Beyreder, Dagmar von Cramm, Tanja Dusy, Annette Heisch, Veronika Müller, Erni Sandtner, Cornelia Schinharl sowie Marlisa Szwillus, ist unter der ISBN 3 7742 5728 0 im Gräfe und Unzer Verlag erschienen. Fotos von Michael Brauner runden das Buch über das Einmachen von Lebensmitteln ab. In dem interessanten Buch wird beschrieben, wie Vorräte das ganze Jahr über haltbar gemacht werden können.
In dem Buch über das Einmachen von Lebensmitteln werden die Leser zunächst darüber unterrichtet, welche Hilfsmitell und Geräte benötigt werden. Sie erfahren wichtige Dinge rund ums Einmachen. Dann werden wichtige Gewürze vorgestellt, die beim Einmachen eine entscheidende Rolle spielen können. Das Autorenteam verrät wichtige Tipps und Tricks rund um das Einmachen.
Dann werden in dem Buch verschiedene Konfitüren und Gelees beschrieben, die für einen Fruchtgenuss im ganzen Jahr sorgen können. Der Leser erfährt die Herstellungsweise von so exotischen Rezepten wie die Bananenkonfitüre mit Ingwer oder Pfirsichkonfitüre mit Rosmarin. Mehr konventionell dagegen ist das Rezept zur Erdbeerkonfitüre. Die besondere Mischung aus exotischen, nicht alltäglichen Rezepten – gleich neben konventionellen Rezepten, die jeder kennt – macht den Reiz des Buches über das Einmachen aus. Ein weiteres Kapitel in dem Buch über das Einmachen beschäftigt sich mit schmackhaft eingelegtem Gemüse. Die Palette der Rezepte reicht hier von selbst hergestelltem Sauerkraut bis hin zu in Öl eingelegten Zucchinis und in Essig eingelegten Cocktailtomaten. In dem Kapitel über Saucen und Pasten berichtet das Autorenteam unter anderem über die Herstellung von hausgemachtem Senf und Kräuteressig. Aber auch die Lebensmittel Fleisch, Fisch, Eier und Käse kommen in dem Buch zum Einmachen von Lebensmitteln nicht zu kurz und werden in einem Extra-Kapitel behandelt.
Besonders gefallen haben mir an diesem Buch die verschiedenen Konfitüren, die man in der Vielfalt nicht im Laden kaufen kann.
4. November 2010

Das Kochbuch „Das essen Kinder gern“ von Andrea Brenner ist unter der ISBN 3 8068 4978 im Falken Verlag erschienen. Zur Rezension des zeitlosen Buches liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1998 vor. In ihrem Buch über Kinder und Ernährung beschreibt die Autorin Rezepte für die ganze Familie.
Die Autorin beschränkt sich in dem Buch über gesunde Ernährung für Kinder nicht auf eine Auflistung von Rezepten. Sie gibt in der Praxis leicht umzusetzende Tipps zum Einkauf geeigneter Nahrungsmittel. Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf die ausgewogene Zufuhr von Nährstoffen und behält das Gewicht der Kinder im Auge. Wichtige Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel werden in verständlicher Form erklärt. Die Gedanken und Vorschläge zur ausgewogenen Ernährung beziehen sich nicht nur auf die Kinder, sondern auf die gesamte Familie. Mengenmäßig sind die vorgestellten Rezepte oftmals für eine vierköpfige Familie ausgelegt.
Neben den Hinweisen zur Ernährung für Kinder befasst sich die Autorin auch mit ganz alltäglichen Situationen, die indirekt zum Thema Essen passen. Eltern erhalten praktische Tipps, zum Beispiel wenn es um das nicht gegessene Pausenbrot oder den Besuch im Restaurant mit Kindern geht. Durch die bunte Themenmischung rund um die Ernährung der Kinder wird das Buch nicht langweilig.
Die 90 Rezepte in dem Buch „Das essen Kinder gern“ orientieren sich am Tagesablauf. Man findet dort gesunde Essensvorschläge für Frühstück, Pausensnacks, gesunde Mixgetränke und Hauptgerichte. Doch das Buch über die Ernährung der Kinder besteht nicht nur aus Familienrezepten. Es bietet auch Rezepte, die für einen Kindergeburtstag genutzt und miteinander kombiniert werden können.
An dem Buch über die Ernährung der Kinder haben mir vor allem die verschiedenen Hauptgerichte gefallen. Sie sind einfach nachzukochen und man kann sich vorstellen, dass sie den meisten Kindern schmecken werden.
11. Oktober 2010

Das Kochbuch „Das Sparkochbuch“ von Uwe Glinka und Kurt Meier ist unter der ISBN 978 3 8025 3692 2 bei der Egmont Verlagsgesellschaft mbH erschienen. Zur Rezension liegt mir die mittlerweile dritte Auflage aus dem Jahr 2009 vor. In ihrem Buch über das Kochen beschreiben die beiden Autoren gesunde Rezepte, die auch mit wenig Geld umgesetzt werden können. Es steht bereits im Vorwege fest, was ein Gericht kostet.
Im Vorwort beschreiben die Autoren ihre Motivation zur Fertigstellung des Kochbuchs. Sie haben selbst gelernt, mit wenig Geld gut zu kochen, und möchten diese Rezepte mit Hilfe des Buches einer breiten Leserschaft zugänglich machen. Die Rezepte im Sparkochbuch stammen überwiegend von Landfrauen, die die Autoren angeschrieben haben. Dadurch wollten sie Rezepte ausfindig machen, die bewährt, günstig und ausgewogen sind. Die Rezepte im Sparkochbuch sind für zwei Personen. Die Preisangaben bezüglich der Zutaten gelten für die Einkaufspreise im Discounter. Das besondere am Sparkochbuch ist, dass immer der Speiseplan für einen ganzen Tag vorgestellt wird, bestehend aus Frühstück, warmes Mittagessen und Abendessen.
Die Speisepläne in dem Sparkochbuch werden unterteilt in Rezepte mit und ohne Fleisch. Dann gibt es noch Gerichte mit Fisch, sowie Suppen und Eintöpfe. Damit das Nachkochen der Rezepte im Sparkochbuch leichter fällt, wird die Zubereitung der Hauptmahlzeiten detailliert beschrieben.
Die Autoren beschreiben eine Vielzahl an Gerichten, die auch in einem Low-Budget-Haushalt gekocht werden können, ohne dass die eigenen finanziellen Mittel überstrapaziert werden. Die Rezepte aus dem Sparkochbuch sind nicht nur bezahlbar, sondern auch schmackhaft und gesund. Deshalb werden sie nicht nur in Low-Budget-Haushalten nachgekocht, sondern finden in der gesamten Bevölkerung eine breite Akzeptanz.
Schwer zu sagen ist, welches der Rezepte in dem Sparkochbuch mir am besten gefällt. Mein derzeitiger Favorit ist Birnen, Bohnen und Speck, weil es sich dabei um ein altes Schleswig-Holsteiner Gericht handelt, das seit Generationen nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt hat.
23. August 2010

Das Kochbuch Die Honig und Kräuter Küche von Martha Rose Shulman ist unter der ISBN 3 431 02845 4 im Ehrenwirth Verlag erschienen. Zur Buchrezension liegt mir die übersetzte erste Auflage aus dem Jahr 1986 vor. Die Autorin beschreibt in dem Buch 170 Rezepte, in denen sie Honig und Kräuter verwendet.
Die Autorin geht in der Einleitung des Buches auf die Bedeutung ein, die Honig und Kräuter seit altersher bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln beigemessen wurden. Das Buch versteht sich als Rezeptsammlung, in der die Zutaten Honig und Kräuter besondere Beachtung finden. Die Autorin besitzt selbst einen Kräutergarten und hat Erfahrung im Umgang mit diesen besonderen Pflanzen. Der Leser erhält neben den vielen Rezepten auch Tips zur Anlage eines Kräutergartens. Ebenso werden Hinweise zum richtigen Aufbewahren der Kräuter gegeben. Dies kann beispielsweise durch trocknen oder einfrieren der Kräuter geschehen. Im anschließenden Kräuterlexikon erfährt der Leser Einzelheiten über die verschiedenen Kräuter, die für die Zubereitung in den Rezepten genutzt werden. Dann geht die Autorin des Buches über die Kräuter und Honig Küche näher auf den Honig und die verschiedenen Honigsorten ein. Dabei beschreibt sie außerdem die Zusammensetzung des Honigs sowie Besonderheiten bei der Aufbewahrung.
Danach erfährt der Leser, welche Rezepte auf Basis von Honig und Kräutern für das Frühstück in Frage kommen. Danach werden Rezepte mit schmackhaften Brotbäckereien vorgestellt. Dem folgen vegetarische Suppen, in denen Honig und Kräuter enthalten sind. Dann erfährt der Leser, dass Honig und Kräuter auch mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, Tofu und Teigwaren variiert werden können. Ebenso können Milchprodukte, Eier, sowie Salate und Süßspeisen mit Honig und Kräutern zubereitet werden. Dann finden sich in dem Kochbuch noch Rezepte, die Honig und Kräuter für die Herstellung von Saucen, Dressings und Würzen mit einbeziehen.
An dem Kochbuch über Honig und Kräuter, das mir zur Rezension vorliegt, haben mir die vielen Salatrezepte, die durch die Kräuter eine besondere Würze erlangen, besonders gut gefallen.
26. Juli 2010

Das Kochbuch „Kochen mit Kräutern“ von Renate und Fridhelm Volk ist unter der ISBN 3 8001 3273 7 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2002 vor. Das Kochbuch beschäftigt sich mit der Verwendung von Kräutern zur Herstellung schmackhafter Gerichte, und beschreibt die verwendeten Kräuter.
Im Vorwort zum Kochbuch über das Kochen mit Kräutern weisen die Autoren darauf hin, dass erst die Kräuter die Mahlzeiten zu Delikatessen machen. Kräuter verleihen dem Essen Würze und Geschmack. Die Autoren stellen dann in ihrem Kochbuch Rezepte vor, in denen verschiedene Kräuter Verwendung finden. Sie weisen darauf hin, dass Kräuter direkt nach deren Ernte am gesündesten sind. Die in dem Kochbuch über das Kochen mit Kräutern vorgestellten Rezepte, können mit heimischen Wildkräutern nachgekocht werden. Die Rezeptangaben in dem Kochbuch beziehen sich auf vier Personen, können aber mühelos variiert werden.
Neben Suppen, in denen die Kräuter eine entscheidende Rolle spielen, werden in dem Kochbuch verschiedene Salate und deren Zubereitung beschrieben. Vorspeisen und kleinere Gerichte, wie Champignons mit Kräuterbutter überbacken, werden vorgestellt. Dann wenden sich die Autoren in ihrem Kochbuch den Hauptgerichten zu, die mit Hilfe der Kräuter gekocht werden können. Außerdem wird die Zubereitung verschiedener Arten von kräuterbutter beschrieben. Der interessierte Leser lernt außerdem, wie Kräuter konserviert werden können. Dann werden in dem Kochbuch über das Kochen mit Kräutern verschiedene Kräuter detailliert beschrieben. Merkmale sowie Verwendung der Pflanzen werden erläutert. Hier kommt besonders der botanisch interessierte Leser auf seine Kosten.
An dem Kochbuch über das Kochen mit Kräutern hat mir besonders das Rezept über Zucchini mit Kräutern gefallen. Das Rezept ist leicht nachzukochen und sehr schmackhaft. Wer sich nicht so sehr für vegetarische Rezepte begeistert, kann das Gericht auch mit Hackfleisch anreichern, was sehr empfehlenswert ist.
23. Mai 2010

Für Feinschmecker dürfte „Das neue Buch der Salate“, ISBN 3 625 10905 0, herausgegeben von der Zeitschrift essen & trinken, interessant sein. Wie man schon vermutet, beschäftigt sich das bei der Naumann und Göbel Verlagsgesellschaft erschienene Buch mit Themen rund um Salate und deren Zubereitung.
In dem neuen Buch der Salate erhält der Feinschmecker Anregungen über Salatzusammenstellungen zu verschiedenen Anlässen. Weil auch das Auge mitißt, werden die Salate in diesem Buch mit Hilfe von Fotos appetietlich dargestellt. Das Buch beginnt mit Salaten, die als Vorspeise geeignet sind. Dann werden verschiedene Salate als Beilage vorgestellt. Danach folgt ein Kapitel mit kleinen Salatmahlzeiten, die auch als Hauptgericht geeignet sind. Fruchtige Salate, die gut als kalorienarmes Dessert eingenommen werden können, werden ebenfalls im Buch vorgestellt. Salate für das kalte Bufett und für ein großes Salatbuffet werden beschrieben. Ebenso werden Salate zum Mitnehmen dargestellt, deren Zutaten auch noch ansehnlich sind und frisch schmecken, wenn sie erst Stunden später verzehrt werden. Diese Salate sind zur Mitnahme fürs Picknick oder auch als vitaminreiche und bekömmliche Mahlzeit am Arbeitsplatz gedacht. Weil der Salat durch die Salatsauce erst den letzten Schliff bekommt, werden in dem Buch über Salate auch Salatsaucen vorgestellt. Die verschiedenen Salatarten sowie Salatkräuter werden gegen Ende des Buches erklärt, und in Bildern dargestellt.
Der Leser erhält in dem Buch über Salate nicht nur genaue Angaben zu den erforderlichen Zutaten. Bei einigen Salaten werden auch alternative Zutaten genannt, welche ebenfalls geschmacklich passen könnten. Der Leser erhält zudem Tips zur Haltbarkeit der Salate und Menütips. Zu jedem der Salate wird außerdem angegeben, wieviel Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Kalorien in einer Portion enthalten sind. An dem Buch über Salate haben mir besonders die Salatsaucen-Rezepte gefallen, die eine echte Alternative zu den gekauften Saucen darstellen.