Category Archives: Gartenbücher

Buchrezension Kräutergarten


Das Gartenbuch Kräutergarten von Dirk Mann ist unter der ISBN 978 3 440 10954 0 im Franckh-Kosmos Verlag erschienen. In dem Buch über den Kräutergarten beschäftigt sich der Autor mit verschiedenen Kräutern und gibt Tipps zu deren erfolgreichen Anbau und Pflege im eigenen Garten.

Im Vorwort des Buches geht der Autor auf die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und auf den geringen Platzbedarf von Kräutern ein. Im Kapitel über Kräuterparadiese wird die Kräuterkunde in der Antike und im Mittelalter beschrieben, bevor der Autor sich der Situation in modernen Kräutergärten widmet. Aufbau und Gestaltung sind ebenso ein Thema, wie die Kombination von Kräutern mit weiteren Pflanzen im selben Beet. Verschiedene Gartentypen, im Zusammenhang mit Kräutern, finden Betrachtung. Der Autor gibt Hinweise, welche Pflanzen für die verschiedenen Gartentypen geeignet sind. Im nachfolgenden Kapitel über den Anbau und die Verwendung von Kräutern wird der Leser mit erforderlichen Arbeitsgeräten und Bodenvorbereitung vertraut gemacht. Ebenso sind die Anzucht in dafür geeigneten Saatkisten, Vorkultur und Pflegearbeiten  Gegenstand der Betrachtung. Außerdem gibt der Buchautor Hinweise zur Verarbeitung der angebauten Kräuter. Dabei erfährt der Leser unter anderem, was bei der Zubereitung von Kräuterbutter zu beachten ist und welche Heilkräuter für bestimmte Anwendungsgebiete genutzt werden können. Dann folgt ein Kapitel, in dem die unterschiedlichen Kräutersorten und deren Merkmale beschrieben werden. Der Autor betrachtet dabei gängige Kräuter und weist den Leser auf deren Anbau, Pflege und Verwendungsmöglichkeiten hin. Dem Hobbygärtner wird so ermöglicht, für von ihm favorisierte Kräuter den geeigneten Standort im Garten zu finden. Verschiedene Kräuterarten können im Beet sinnvoll  kombinieren werden. Abschließend stellt der Autor einen Jahresarbeitskalender zur Verfügung, in dem die erforderlichen Arbeiten im Kräutergarten im jahreszeitlichen Zusammenhang beschrieben werden.

An dem Kräutergartenbuch haben mir die Hinweise zur Verwendung der verschiedenen Kräuter besonders gut gefallen.

Buchrezension Der gesunde Gartenboden


Das Gartenbuch Der gesunde Gartenboden von Peter F. C. Wolff ist unter der ISBN 3 405 12710 6 bei der BLV Verlagsgesellschaft erschienen. Der Autor beschäftigt sich in dem Sachbuch mit Bodenpflege, Bodenlebewesen und der Gartenbodendüngung.

In der Einführung des Buches über den gesunden Gartenboden beschreibt der Autor, wie und mit welchen Mitteln bereits im Altertum gedüngt wurde. Dann geht er auf die heutige Situation ein. Danach erklärt er die Grundlagen der Bodenbeschaffenheit und beschreibt Düngung als einen Maßnahme, die den Boden beleben soll. Nachfolgend werden im Kapitel über die Pflanzenernährung die für ein gesundes Pflanzenwachstum benötigten Nährstoffe beschrieben. Im Kapitel über die Bodenbildung erklärt der Autor, wie verschiedene Gesteinsarten, aus denen sich dann der Boden bilden kann, entstanden sind. Nachfolgend erfährt der Leser, warum Kalk so wichtig für den Gartenboden ist und wie sich die gebräuchlichsten Kalkdünger zusammensetzen. Im weiteren Verlauf des Buches werden leichte, mittlere und schwere Böden beschrieben. Der Autor gibt Tipps zur jeweiligen Bodenverbesserung. Anschließend betrachtet der Autor die einzelnen Bodenbestandteile, zu denen er neben den mineralischen und organischen Anteilen auch das Bodenwasser und die Bodenluft zählt. Im nachfolgenden Kapitel über Düngemittel erhält der Leser einen Überblick über die wichtigsten Düngemittel und deren Einsatzmöglichkeiten im Hausgarten. Dabei erklärt der Autor, aus welchen Bestandteilen die einzelnen Dünger bestehen und was bei der Düngung zu beachten ist. Ein weiteres Kapitel ist der Bodenpflege gewidmet. Bodenbearbeitungsmethoden, wie das Umgraben oder Hacken nebst der zugehörigen Gartengeräte, werden genannt. Kompostierung, Mulchung, Gründüngung und Gesteinsmehle sind weitere Themen im Buch über den gesunden Gartenboden.

An dem Gartenbuch haben mir die Hinweise zur Gründüngung gut gefallen, weil die meisten Gründüngungspflanzen auch optisch gut in einen Hausgarten passen.

Buchrezension Gemüse aus dem eigenen Garten


Das mir zur Rezension vorliegende Gartenbuch Gemüse aus dem eigenen Garten von Dr. Henri Suter und Claudia Graber ist unter der ISBN 3 89440 132 X im Naturbuchverlag erschienen. Die Autoren beschäftigen sich in dem Sachbuch mit dem naturgemäßem Anbau von Gemüse.

Zu Beginn des Buches über frisches, naturgemäßes und gesundes Gemüse betrachten die Autoren die Wachstumsbedingungen der Pflanzen. Der Leser bekommt Tipps zur Standortwahl und wird mit verschiedenen Techniken der Bodenpflege vertraut gemacht. Der interessierte Hobbygärtner erfährt, wie Kompost hergestellt wird und wie und in welcher Menge dieser im Garten ausgebracht werden sollte. Alternativ holt man sich Freizeit-Tipps im Hooby-Blog. Die Autoren geben Hinweise zur Pflege einzelner Kulturen. Das  nachfolgenden Kapitel ist dem Anbau und der Beschreibung verschiedener Salatsorten gewidmet. Dabei wird auch das Thema Nitrat angesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gartenbuches bildet das Blatt- und Stielgemüse, zu dem neben diversen Kohlarten auch Spinat und Zwiebeln zählen. Der Hobbygärtner lernt hier nicht nur etwas über die unterschiedlichen Bedingungen zur Saat und Pflanzung, sondern bekommt auch Hinweise zu Mischkulturpartnern und Lagerung. Im nächsten Kapitel werden Wurzel- und Knollengemüse zum Thema der Betrachtung gemacht. Die Autoren beschränken sich dabei nicht nur auf gängige Arten wie Kartoffel oder Karotte. Ebenfalls werden Topinambur, Schwarzwurzel und Pastinake beschrieben. Das letzte Kapitel ist dem Fruchtgemüse gewidmet. Neben den gängigen Hülsenfrüchten, die in vielen Gärten heimisch sind, werden auch exotische Pflanzen zum Gegenstand der Betrachtung. Dem interessierten Leser wird hier unter anderem der Anbau von Kürbisgewächsen , Zuckermais und Paprika nahegebracht.

An dem Sachbuch über Gemüse aus dem eigenen Garten haben mir vor allem die Hinweise zu die Mischkulturen und zur Bodenverbesserung gut gefallen. Das Buch ist informativ und auch für Gartenneulinge gut verständlich geschrieben.

Buchrezension Bauerngaerten


Das Gartenbuch Bauerngärten von Karin Hochegger ist unter der ISBN 3 8001 4214 5 im Eugen Ulmer Verlag erschienen. Die Autorin beschäftigt sich in dem Buch mit Geheimnis, Tradition und Praxis rund um den Bauerngarten.

In dem Sachbuch zum Bauerngarten wird dieser zunächst als ein Garten mit vielen Gesichtern beschrieben. Dabei geht die Autorin ein auf regionale Unterschiede, die bei der Gestaltung der Gärten eine Rolle spielen. Es werden Bauerngärten in Österreich, in der Schweiz und in verschiedenen Regionen Deutschlands betrachtet. Die Autorin arbeitet dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede der regional geprägten Gärten heraus. Der am Bauerngarten interessierte Leser erfährt hierbei, welche Umgrenzungsformen für bäuerliche Gartenstücke in bestimmten Regionen typisch sind. Verschiedene Elemente des Bauerngartens werden in dem Gartenbuch beschrieben. Die Autorin geht unter anderem ein auf unterschiedliche Gartenaspekte, wie Natürlichkeit, Ordnung, Duft und Farbe.

Als Gestaltungselemente des Bauerngartens beschreibt die Buchautorin den Weidenzaun und traditionelle Heckentypen, zu denen auch Hecken aus Buchsbaum, Hainbuche und Wildrosen gehören. Der Leser erfährt, welche Materialien lokal in Bauerngärten Verwendung finden und welche Bedeutung dem Klima und der Bodenbeschaffenheit des Gartens zukommt. Die schönsten Pflanzen für den Bauerngarten werden beschrieben. Der Leser wird mit Anbau und Verwendung typischer Bauerngartenpflanzen vertraut gemacht. Die Autorin beschreibt Pflanzen wie Alant, Madonnen-Lilie, Ysop oder Narzisse. Ebenso findet die Geschichte der Bauerngartenpflanzen Beachtung. Klostergärten als Vorbild des Bauerngarten sind ebenfalls Thema des Gartenbuches. Dem Leser wird die Idee der Mischkultur nahe gebracht. Gestaltungsvorschläge und Hinweise zur Düngung runden das Sachbuch ab. Pflanzenvermehrung, sowie Hinweise zu Gemüsesorten und Beeren im bäuerlich inspirierten Garten geben dem Leser jede Menge Denkanstöße für die eigene Gartengestaltung.

An dem Buch über Bauerngärten haben mir die Informationen zu den selbst angebauten Teekräutern besonders gut gefallen.

Buchrezension Gartenteiche


Das Kosmos-Handbuch Gartenteiche von Peter Beck und weiteren Autoren / Mitwirkenden ist unter der ISBN 3 440 10178 9 im Franckh-Kosmos Verlag erschienen. Das reich bebilderte Gartenbuch gibt Auskunft zu Fragen rund um den Gartenteich.

In dem Buch über Gartenteiche wird zunächst einmal auf die Teichgestaltung und – in Verbindung damit – auf die unterschiedlichen Teicharten eingegangen. Der am Gartenteich interessierte Leser lernt dabei verschiedene Arten des Gartenteiches kennen, zu denen auch moderne Teichformen und der eher seltene Moorteich gehören. Natürlich werden in diesem Zusammenhang auch Aspekte bezüglich der Sicherheit im und am Teich betrachtet. Im nachfolgenden Kapitel erfährt der Leser, wie ein Gartenteich geplant werden kann und wie Wege und Sitzplätze am Wasser Berücksichtigung bei der Teichplanung finden. Ein weiteres Kapitel wird der Teichtechnik gewidmet. Ebenso wird der Leser mit Hinweisen zur Teichpflege und optimalen Wasserfilterung versorgt. Fauna und Flora im und am Gartenteich nehmen weite Teile des Buches ein. Der Hobbygärtner erhält Hinweise zur Bepflanzung der verschiedenen Teichzonen. Verschiedene Pflanzenarten, die im und am Wasser leben, werden vorgestellt. Der Leser kann sich daraus die für seinen Teich passenden Pflanzen heraussuchen und bekommt Tipps zur Verwendung und zum Pflanzabstand. Durch die Angaben zur Blütezeit lassen sich so interessante Teichbepflanzungen arrangieren, bei denen im Jahresverlauf unterschiedliche Formen und Farben das Biotop schmücken. Gartenteichfische sind ein weiterer Betrachtungsgegenstand in dem Buch über Gartenteiche. Es werden unterschiedliche Fischarten, zu denen Koi und einheimische Süßwasserfische zählen, beschrieben. Des weiteren werden dem Hobbygärtner mögliche Teichbesucher vorgestellt, die Gefallen an dem Lebensraum Gartenteich finden könnten. Dies sind unter anderem verschiedene Froscharten, Unken, Molche und Eidechsen.

An dem Gartenbuch haben mir die Schwimmteiche gut gefallen, weil sie – im Gegensatz zu Swimming-Pools – sehr naturbelassen wirken und durch die Bepflanzung gut in den Garten passen.

Buchrezension Balkon- und Terrassengärten


Das mir zur Rezension vorliegende Sachbuch Balkon- und Terrassengärten von Friedrich-Wilhelm Frenz, Peter Lechl und Albrecht Sturm ist unter der ISBN 3 405 12763 7 bei BLV Verlagsgesellschaft erschienen. In dem Sachbuch beschreiben die Autoren, wie auch bei geringer Stellfläche mit lebendigen Pflanzen gestaltet werden kann.

In der Einführung des Gartenbuches beschreiben die Autoren Blumenschmuck als Ausdruck der Lebensfreude und Teilhabe an der Natur. Dann beschäftigen sich die Autoren mit verschiedenen Standorten für Blumen auf Balkon und Terrasse. Unterschiedliche  Möglichkeiten der Bepflanzung werden dabei dem pflanzeninteressierten Leser vorgestellt. Anschließend erfolgen Überlegungen zur Vorbereitung der Pflanzung. Dem Leser werden dabei verschiedene Gefäßtypen und deren Befüllung mit diversen Erden und Erdmischungen nahegebracht. Dauerbepflanzungsmöglichkeiten und saisonale Bepflanzung sind ein weiteres Thema im Buch über Balkongarten und Terrassengarten. Bepflanzungsmöglichkeiten mit Koniferen, Stauden und bunten Sommerblühern rücken in den Blickwinkel. Den Kübelpflanzen als Bewohner von Balkon und Terrasse ist ein weiteres Kapitel gewidmet. In diesem Zusammenhang werden typische Kübelpflanzen, zu denen beispielsweise canarische Dattelpalme oder Datura zählen, dem interessierten Pflanzenfreund vorgestellt. Nachfolgend geben die Autoren Hinweise zur Pflege der Pflanzen auf Balkon und Terrasse. Dabei erfährt der Hobbygärtner, was beim Bewässern der Gewächse zu beachten ist und welche Hinweise bei der Düngung Berücksichtigung finden sollten. Automatische Bewässerungssysteme werden beschrieben. Ebenso rückt der Pflanzenschutz – im Zusammenhang mit Schädlingen wie Spinnmilben, Dickmaulrüssler und Echtem Mehltau – in den Fokus. Praxisorientierte Pflanzbeispiele – mit Pflanzplänen für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten auf Balkon und Terrasse – runden das Pflanzenbuch ab.

An dem Gartenbuch über Balkon- und Terrassengärten haben mir die Ausführungen zur Dauerbepflanzung mit saisonaler Unterbepflanzung gut gefallen, weil sich dabei Arbeitsaufwand und Kosten im Rahmen halten und trotzdem Abwechslung durch verschiedene bunte Sommerblumen gegeben ist.

Buchrezension Teichpflege leicht gemacht


Das Gartenbuch Teichpflege leicht gemacht von Peter Hagen ist unter der ISBN 978 3 8001 5587 3 im Ulmer Verlag erschienen. Der Autor beschreibt in dem mir zur Rezension vorliegenden Sachbuch, wie Gartenfreunde ihren Gartenteich klar und gesund halten.

Zu Beginn des Buches über die Gartenteichpflege geht der Autor auf mögliche Planungsfehler ein, die die Teichpflege erschweren und zur Funktionsunfähigkeit eines Teiches führen können. Dann erfährt der Leser, welche wichtigen Wasserwerte es gibt und welche Bedeutung sie für den Gartenteich haben. Im Zusammenhang mit Messergebnissen der Wasserwerte regt der Sachbuchautor zum Führen eines Teich-Tagebuches an. Dann wendet sich der Autor einem Thema zu, das viele Teichbesitzer beschäftigt: Algen im Gartenteich. Der Leser bekommt Informationen zu den unterschiedlichen Algenarten und erhält Tipps zu Algenbeseitigungsmitteln und verschiedener Methoden der Algenwuchsverminderung. Ein weiteres Kapitel ist der Teichwasserfilterung gewidmet. Der Gartenfreund lernt dabei die unterschiedlichen Filtermethoden kennen und kann sich ein Bild machen von gängigen Teichfiltern sowie deren Einsatzmöglichkeiten. Anschließend geht der Buchautor auf die Reinigung und Aufbereitung des Teichwassers ein. Nachfolgend spricht der Autor Teichpflegeprobleme bei einem undichten Gartenteich an. Er zeigt auf, wie diese mit geringem Aufwand behoben werden können. Hinweise zu Teichpumpen und zur Belüftung des Teiches folgen. Praktisches Zubehör für den Gartenteich wird angesprochen, bevor sich der Autor mit Pflanzen und Tieren im Gartenteich auseinandersetzt. Der Autor legt dar, welche Fischarten für eine Haltung im Gartenteich geeignet sind und auf welche Fischarten der Teichbesitzer besser verzichten sollte. Ein Arbeitskalender und eine Sammlung häufiger Fragen rund um den Gartenteich runden das Sachbuch ab.

An dem Gartenbuch über die Teichpflege haben mir die Erklärungen zu den Pflanzen und Tieren im Gartenteich besonders gut gefallen.

Buchrezension Der Hausgarten biologisch


Das Gartenbuch Der Hausgarten biologisch von Ulrike Lindner ist unter der ISBN 3 8001 6291 1 im Ulmer Verlag erschienen. In dem Buch über biologischen Gartenbau gibt die Autorin Hinweise zum Einstieg ins biologische Gärtnern, die auch für Anfänger hilfreich sind.

Im Vorwort zum Buch über den biologischen Hausgarten beschäftigt sich die Autorin mit den Besonderheiten des biologischen Anbaus und nennt Gründe, warum das Biogärtnern sinnvoll ist. Dann erhält der Leser Hinweise, wie ein Biogarten angelegt werden kann und welche verschiedenen Bereiche dort untergebracht werden sollten. Dabei spielt auch die Ansiedlung von Nützlingen eine Rolle. Ebenso werden Maßnahmen zum Vogelschutz, das Anlegen eines Teiches und einer Trockenmauer erklärt. Die Autorin beschreibt, anhand welcher Wildpflanzen / Zeigerpflanzen Rückschlüsse über den Zustand des Gartenbodens möglich sind. Dann wird der Boden als wichtigster Produktionsfaktor im Garten betrachtet. Der Leser erfährt, warum ein Komposthaufen im Garten so wichtig ist und wird über die Abläufe und Vorgehensweisen beim Kompostieren hingewiesen. Möglichkeiten der Bodenpflege und der Bodenbearbeitung werden aufgezeigt.

Dann erhält der Leser Informationen zur Düngung und Gesunderhaltung der Pflanzen im Hausgarten. Dabei werden unter anderem Methoden der Fruchtfolge und der Mischkultur erläutert. Schädlingsbekämpfung mittels Einsatz von Nützlingen ist ein weiteres Thema, dem sich die Autorin widmet. Sie beschreibt die Einsatzmöglichkeiten von Florfliegenlarve, Raubmilbe und Schlupfwespe, die Schädlinge auf natürliche Art und Weise bekämpfen. Anbau von Obst und Gemüse und die erforderlichen Maßnahmen zur Pflege der Pflanzen werden dem Leser nahegebracht. Zum Schluss des Buches beschäftigt sich die Autorin mit dem Anbau von Zierpflanzen und nimmt dabei Bezug auf alte Bauerngärten.

An dem Gartenbuch über den biologischen Hausgarten haben mir vor allem die Hinweise zur Gesunderhaltung der Pflanzen mittels Mischkultur und Fruchtfolge gut gefallen, weil diese gut im eigenen Garten umzusetzen sind.

Buchrezension Heidegaerten


Das Gartenbuch Heidegärten von Harry van der Laar ist unter der ISBN 3 489 61522 0 im Verlag Paul Parey erschienen. Der Autor beschäftigt sich in dem Sachbuch mit der Anlage des Heidegartens, einschließlich Pflanzenwahl und Pflege des Heidegartens.

In einem Vorwort beschreibt der Autor den besonderen Reiz, den der Heidegarten ausmacht. Im ersten Teil des Buches über den Heidegarten erfährt der Leser, was bei der Anlage und Pflege eines Heidegartens zu beachten ist. Besonderheiten zum Säuregrad des Bodens und zur Düngung werden beschrieben. Die Wässerung und der Schnitt der Heidepflanzen sind weitere Punkte, die näher betrachtet werden. Darüber hinaus erfährt der Leser, welcher Winterschutz für die Pflanzen benötigt wird und mit welchen Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern möglicherweise im Heidegarten zu rechnen ist. Der Autor gibt Hinweise, wie vorgegangen werden kann, um die Heidepflanzen vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Im zweiten Teil des Buches über den Heidegarten geht der Autor auf die Vermehrung der Heidepflanzen ein und beschreibt den Umgang mit Stecklingen. Dann wird das Augenmerk auf eher theoretische Themen wie Systematik und Benennung der Heide gerichtet. Hier wird dem eher wissenschaftlich interessierten Leser die botanische Gliederung der Heidepflanzen nähergebracht. Im darauf folgenden Abschnitt über die Beschreibung der Pflanzensortimente werden unter anderem die Unterscheidungsmerkmale und charakteristischen Eigenschaften von Erica und Calluna benannt. Der Leser wird mit weiteren Pflanzen vertraut gemacht, die sich für die Bepflanzung des Heidegartens eignen. Hierzu zählen beispielsweise Rhododendron und Azaleen, genauso wie verschiedene Fichten oder Krokus, Zwergkoniferen und Blaugras. Der Leser erhält so einen weiten Überblick über Bepflanzungsalternativen und eine individuelle Gestaltung des eigenen Heidegartens.

An dem Buch über Heidegärten haben mir besonders die phantasievollen Entwurfsskizzen und Pflanzpläne für Heidegärten gefallen, die dem Leser verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten nahebringen.

Buchrezension Mehr Tiere im Garten


Das Sachbuch Mehr Tiere im Garten von Heidi Rogner und Manfred Rogner ist unter der ISBN 3 440 06026 8 bei Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde Franckh‘sche Verlagshandlung erschienen. In dem Buch beschäftigen sich die Autoren mit heimischen Tieren und deren Ansiedlung im Garten.

Zu Beginn des Buches über mehr Tiere im Garten setzen sich die Autoren mit dem Stichwort Ökologie auseinander. Der naturnahe Garten wird betrachtet und als Lebensraum für heimische Tiere beschrieben. Dann findet der Boden als Grundlage des Gartens Beachtung. Die Eigenschaften verschiedener Bodenarten werden untersucht. Der Leser erhält Tipps zur Bodenpflege, damit der Boden als Lebensraum für viele Mikroorganismen erhalten bleibt und die Bodenqualität verbessert wird. Dann wird der Komposthaufen als Ort des Recyclings in Augenschein genommen. Der Leser erfährt, wie ein Komposthaufen angelegt wird und aus welchen Schichten er bestehen sollte. Dann werden Bäume und Sträucher als Lebensraum für Gartentiere, insbesondere für Insekten, thematisiert. Ein weiterer Teil des Buches über mehr Tiere im Garten ist den unterschiedlichen Lebensräumen im Garten und deren Bewohnern gewidmet. Verschiedene Bereiche des Gartens, zum Beispiel Hecke, Blumenwiese, Gartenteich und Mauer, werden hier näher betrachtet. Der Leser erfährt, welche Tierarten sich dort wohl fühlen und was bei der Anlage dieser unterschiedlichen Gartenbereiche beachtet werden sollte. Spezielle Hilfen für Gartentiere sind ein weiterer Punkt, der in dem Sachbuch thematisiert wird. Insbesondere Nisthilfen für unterschiedliche Tierarten werden dem Leser nähergebracht. Am Ende des Buches über Gartentiere werden verschiedene Tiere dem Alphabet nach beschrieben. Der Leser kann sich überblickartig informieren, welche Anforderrungen erfüllt sein sollten, damit sich bestimmte Tiere im Garten ansiedeln können.

An dem Buch über Gartentiere haben mir vor allem die Beschreibungen der verschiedenen Lebensräume im Garten und deren Gestaltung gefallen.

Buchrezension Wildgaerten


Das Pflanzenbuch Wildgärten – Gärtnern leicht und richtig von Reinhard Witt ist unter der ISBN 3 405 14708 5 bei der BLV Verlagsgesellschaft mbH, München erschienen. Im Buch über den Wildgarten werden dabei bestimmte Wildgartenelemente und Standorte im Wildgarten dem Leser näher gebracht.

In der Einleitung des Buches über Wildgärten setzt sich der Autor mit dem Naturschutz durch die Blume auseinander. Hier wird der Wildgarten als Paradies betrachtet, reflektiert und der Lebenswirklichkeit in bestehenden Gärten gegenübergestellt. Dann geht der Autor der Fragestellung nach, was ein Wildgarten tatsächlich ist und setzt einen Bezug zu den heimischen Pflanzen, die seiner Meinung nach Vorrang haben in einem Wildgarten. In Bezug auf Tiere in Wildgärten geht der Autor dann auf Insekten ein, die sich in Wildgärten wohl fühlen. Hierzu zählen beispielsweise verschiedene Schmetterlingsarten, Wespen, Käfer und verschiedene Säugetiere, die sich im Wildgarten ansiedeln. Die Neuanlage eines Wildgartens wird anschaulich beschrieben. Hierbei werden als besondere Gartenelemente magere Böden, kleine Räume und auch Höhenunterschiede bei der Wildgartenanlage genannt. Umgestaltung des bestehenden Gartens ist eine weitere Möglichkeit, um einen Wildgarten anzulegen. In einem weiteren Kapitel benennt der Autor verschiedene Möglichkeiten für Wildblumenbeete. Dann werden Trockenstandorte beschrieben, wie sie in einem Wildblumengarten vorkommen können. Blumenwiesen bilden ein weiteres interessantes Element im Wildblumengarten und werden vom Autor von der Aussaat bis hin zur Pflege beschrieben. Eine Aufzählung von Wildblumen für einen Blumenrasen verleiht diesem Buch eine erhebliche Praxisrelevanz für den Gartenfreund, der selbst einen Wildgarten anlegen möchte. Der Autor beschreibt verschiedene Standortbedingungen, angefangen von feuchten Standorten bis hin zu offenen Flächen und Gehölzen. Dem werden bestimmte Wildblumen zugeordnet. Ebenso wird der Teichbau angesprochen. Verschiedene Praxisbeispiele zum Wildgarten runden das Buch ab.

Am Buch über Wildgärten haben mir am besten die praxisnahen Ausführungen über die Wildblumenbeete gefallen.

Gartenprojekte


Das mir zur Rezension vorliegende Buch Gartenprojekte von Hans-Werner Bastian ist unter der ISBN 978-3-625-11645-5 bei der Naumann und Göbel Verlagsgesellschaft erschienen. In dem Gartenbuch werden unter anderem Gartenprojekte bezüglich Terrassen, Wege, Wassergärten und Zäune beschrieben.

In dem Buch über Gartenprojekte erklärt der Autor Schritt für Schritt einzelne Arbeitsgeräte- und Materialien, verschiedene Arbeitsgänge und Techniken, die bei der Projektumsetzung im Garten benötigt werden. Zu Beginn des Buches über Gartenprojekte lernt der handwerklich interessierte Hobbygärtner, wie Terrassen und Wege im Garten gepflastert werden. Danach erklärt der Autor, wie mauern und Einfassungen für Beete errichtet werden können. Einen weiteren Schwerpunkt im Gartenbuch für handwerklich interessierte Hobbygärtner nimmt die Gartengestaltung mit Holz ein. In diesem Kapitel geht der Buchautor ein auf Materialkunde und Arbeitstechniken. Die Themen Holzzaun, Sichtschutz, Pergola und Holzterrasse werden in diesem Zusammenhang angesprochen. Selbst aufgebaute Gartenhäuser und Carports sind ebenfalls Thema im Buch über Gartenprojekte.

Bei Gartenbesitzern findet Wasser im Garten verstärkt Aufmerksamkeit. Der Autor beschäftigt sich ausführlich mit der Thematik des attraktiven Wassergartens. Planung und Materialien für den Teichbau werden im Buch über Gartenprojekte ausführlich besprochen. Ebenso werden Schwimmteiche, Bachläufe und Springbrunnen als weitere gestaltungselemente im Garten beschrieben. Der Gartenfreund wird darüber hinaus mit verschiedenen Wasserpflanzen zur Gartenteichbepflanzung vertraut gemacht.

Da auch im Garten Stromnutzung möglich sein sollte und der Gartenteich ein gewises Maß an Technik erfordert, gibt es ein weiteres Kapitel über die Technik im Garten. Aber auch Naturschutz, das Spielen im Garten und Gartendekoration finden ihren Platz im Buch über Gartenprojekte.

Besonders gut im Buch über Gartenprojekte hat mir das Kapitel über Wassergärten gefallen, weil Wasser den Garten besonders lebendig macht.

Wildgärten


Das Gartenbuch Wildgärten von Reinhard Witt ist 1995 unter der ISBN 3 405 14708 5 im BLV-Verlag erschienen. Das Buch über den Wildgarten beschreibt Wildgartenelemente, verschiedene Standortvarianten, sowie Tiere in Wildgärten.

Der Autor beschreibt in seinem Buch über Wildgärten natürliche Biotope, die als Vorbild für den Wildgarten dienen. Als Merkmale eines Wildgartens beschreibt er die Artenvielfalt, die Abwesenheit von Gift und Chemie im Garten, sowie die Verwendung von Wildpflanzen und heimischen Materialien. Dann erläutert derAutor, welche Insektenarten in Wildgärten angetroffen werden, allen voran die Schmetterlinge. Der Leser erfährt, dass bis zu circa zweitausendfünfhundert verschiedene Tierarten in Wildgärten und entsprechend bewirtschafteten Parks heimisch sein können. Dann beschreibt der Autor die Wichtigkeit von Futtersträuchern für die einheimischen Tiere. Er zeigt auf, wieviele unterschiedliche Tierarten sich von verschiedenen Futterstraucharten ernähren können. So versorgt der Wildapfel fünfunddreizig verschiedene einheimische Tierarten mit Nahrung.

Wer sich nach diesem Überblick für den Wildgarten begeistern kann, erhält im darauffolgenden Kapitel Anregungen für die Gestaltung eines Wildgartens. Neuanlage von Wildgärten und Umgestaltung eines bereits bestehenden Gartens werden vom Autor erläutert. Er beschreibt die Anzucht von Wildpflanzen und zählt auf, welche Pflanzen für die direkte Aussaat im Freiland geeignet sind. Ebenso erfährt der Leser, welche Pflanzen auch an schattigen Orten im Wildgarten gedeihen. Verschiedene Listen mit Blumenarten, die nach Standortkriterien – wie trocken oder sonnig – gegliedert sind, bieten übersichtliche Arbeitshilfen für den Hobbygärtner. Weil in Wildgärten viele Insekten heimisch sind, beschreibt der Autor Wildblumenarten, die besonders bei Schmetterlingen, Bienen und Hummeln beliebt sind. Außerdem erklärt der Autor, welche Blumensorten für einen Blumenrasen geeignet sind.

In dem Buch über Wildgärten hat mir besonders das Kapitel über Futtersträucher und -pflanzen für einheimische Tiere gefallen.

Gärtnern unter Glas und Folie


Das Gartenbuch „Gärtnern unter Glas und Folie“ von Karlheinz Jacobi und Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 405 11758 5 im BLV Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage des (weitgehend zeitlosen) Buches aus dem Jahr 1977 vor. Die Autoren stellen das Gärtnern im Frühbeet und im Gewächshaus als Hobby für das ganze Jahr vor.

Eingangs werden verschiedenen Bauformen der Gewächshäuser vorgestellt. Die Autoren beschreiben Satteldachgewächshäuser, Rundgewächshäuser und Pultdachgewächshäuser. Neben dem Gewächshaus wird auch das Frühbeet, das für die Jungpflanzenanzucht im Frühjahr ein wichtiges Hilfsmittel ist, beschrieben. Weil auch das genutzte Material, aus denen das Gewächshaus und Frühbeet besteht, Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten hat, werden die verschiedenen Baumaterialien beschrieben. Dies sind Metall, Holz, sowie Kunststoff. Dann werden die Nutzungsmöglichkeiten im Gewächshaus und Frühbeet unter dem Aspekt der Temperaturgestaltung betrachtet. Der Hobbygärtner erfährt, welche Einteilungen nach Temperaturbereichen beim Gärtnern unter Glas und Folie Sinn machen. Dann werden Gewächshaus, Frühbeet, sowie Folienbauten im Rhythmus der Jahreszeiten beschrieben. Verschiedene Pflanzen zum Aussäen oder Auspflanzen und deren Platzbedarf werden erläutert. Ebenso erfährt der Leser, wie das Frühbeet mit Hilfe eines Substrats aus Laub, Stroh und Torf „gepackt“ werden kann. Dies hat eine Erwärmung der darüberliegenden Erdschicht, sowie der Luft im Frühbeet, zur Folge. Jungpflanzen finden im so erwärmten Frühbeet bereits im Frühjahr ideale Wachstumsbedingungen vor. Im Kapitel über technische Einrichtungen und Zubehör werden Möglichkeiten der Klimaregulierung beschrieben und verschiedene Pflanzgefäße vorgestellt. Dann beschreiben die Autoren verschiedene gärtnerische Arbeiten in den zwölf Monaten des Jahres. Dabei gehen sie auf die verschiedenen Pflanzenarten ein, die man im Gewächshaus und Frühbeet anbauen kann.

In dem Buch über das Gärtnern unter Glas und Folie haben mir besonders die Tips zum Gemüseanbau in Frühbeet und Gewächshaus gefallen.

Geräte für die Gartenarbeit


Das Gartenbuch „Geräte für die Gartenarbeit“ von Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 8001 6257 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1984 vor. Der Autor beschreibt in dem Gartenbuch Maschinen, Gartengeräte und Arbeitshilfen, die die Arbeit im Garten einfacher machen. Er vertritt dabei die Auffassung, daß technische Hilfsmittel gekonnt, aber in Maßen, bei der Gartenarbeit eingesetzt werden sollten.

Im ersten Kapitel geht der Autor auf die saisonal wiederkehrenden Gartenarbeiten im Frühjahr und Herbst ein. Die hierfür sinnvollen Grabegeräte wie Spaten, Grabegabel, Grubber, Krümmer, verschiedene Arten von Kultivatoren und Fräse, werden im Gartenbuch vorgestellt. Dann erfährt der Leser, welche Gartengeräte für das Säen und das Pflanzen in Frage kommen. Verschiedene Hilfsmittel für die Pflanzenanzucht werden erklärt. Im Kapitel über die Pflanzen- und Bodenpflege erfährt der Gartenfreund, welche Gartengeräte für die Beseitigung von unterschiedlichen Wurzelunkräutern geeignet sind. Gartenkleingeräte, wie der handliche Kleingrubber, werden vorgestellt. Im Kapitel über Pflanzenschutz nennt der Autor nicht nur erforderliche Geräte und Zubehör. Vielmehr setzt er sich kritisch mit den Notwendigkeiten des Pflanzenschutzes auseinander. Dabei beschreibt er in dem Gartenbuch auch die heute noch favorisierten Möglichkeiten des vorbeugenden Pflanzenschutzes, der besonders umweltverträglich ist. Dem Wasser und der Bewässerung im Garten ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Die Wasseraufnahmefähigkeit unterschiedlicher Bodentypen wird im Gartenbuch beschrieben. Der Autor erklärt, wie und wann man Pflanzen im Garten am wirkungsvollsten giesst. Dann geht er auf Gartengeräte für Ernte und Transport ein. Verschiedene Gerätehaus-Typen und platzsparende Anordnungsmöglichkeiten für Gartengeräte werden genannt. Gartengeräte zur Rasenpflege und Kompostgewinnung finden ebenfalls im Gartenbuch Erwähnung.

An dem Gartenbuch haben mir besonders die umweltverträglichen Tipps zum vorbeugenden Pflanzenschutz gefallen.

Mischkultur, Hügelbeet, Hochbeet


Das Gartenbuch „Mischkultur, Hügelbeet, Hochbeet“ von Magda Haase ist unter der ISBN 3 8001 6288 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1988 vor. In dem zeitlosen Buch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet beschreibt die Autorin verschiedene Gemüsekulturen, sowie Besonderheiten der verschiedenen Beete.

Die Autorin vermittelt die biologischen Grundlagen über Mischkultur und eine sinnvolle Planung der Kulturfolge. Sie beschreibt, wie drei Ernten im Jahr möglich sind. Wenn auf dem Gemüsebeet nacheinander Pflanzen für die Vorkultur, Hauptkultur und Nachkultur angepflanzt werden, ist drei Mal im Jahr Erntezeit.

Der Hobbygärtner erhält Hinweise zur Düngung und Bodenbearbeitung. Es wird beschrieben, wie Jungpflanzen mit Hilfe von Torfquelltöpfen leicht selbst herangezogen werden können. Diese Jungpflanzen werden dann später ins Hochbeet gepflanzt werden. Im Kapitel über die wichtigsten Gemüsekulturen werden unter anderem Gurken, Kürbis, Tomate, Paprika, Salat und verschiedene Hülsenfrüchte beschrieben. Die Autorin liefert Anregungen zur Mischkultur auf Normalbeeten. Dabei werden die Planungsvorschläge zur Mischkultur in anschaulichen Zeichnungen verdeutlicht. Die Beetgestaltung wird dadurch für den Hobbygärtner leicht nachvollziehbar dargestellt.

Auch in den Kapiteln über Hochbeet und Hügelbeet legt die Autorin viel Wert auf Praxisrelevanz. Das Hochbeet stellt eine Weiterentwicklung dar, die aus dem Hügelbeet hervorgegangen ist. In dem Buch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet erfährt der interessierte Hobbygärtner, wie er im eigenen Garten ein solches Hochbeet anlegen kann. Als Bepflanzung für das selbstgebaute Hochbeet sind nicht nur einheimische Pflanzen, sondern auch wärmeliebende tropische und subtropische Gemüsearten geeignet.

Besonders an dem Gartenbuch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet haben mir die praxisrelevanten Hinweise zur Fruchtfolge im Beet gefallen. Dadurch lassen sich die Erträge im eigenen Garten auf biologisch verträglichem Weg steigern.

Garten und Balkon


Das Hobbythek-Buch „Garten und Balkon“ ist ein Gemeinschaftswerk von Jean Pütz, Ellen Norten und Vladimir Rydl. Zur Rezension liegt mir die zweite Auflage aus dem Jahr 1996 vor. Das Buch ist unter der ISBN 3 8025 6200 3 bei der VGS Verlagsgesellschaft Köln erschienen.

In dem Buch über Garten und Balkon beschäftigen sich die Autoren mit verschiedenen Blumen und Kräutern, die für eine Bepflanzung in Frage kommen. Es wird beschrieben, wie der Hobbygärtner Bodenproben selbst durchführen kann. Dazu gehört die Bestimmung des ph-Wertes, sowie verschiedener Bodensalze. Mit Hilfe von Bodenproben können für den jeweiligen Garten passende Pflanzen ermittelt werden. Die Autoren beschreiben weiterhin, wie auch auf kleinstem Raum Obst und Kräuter angebaut werden können. Dies funktioniert, wie in dem Buch beschrieben wird, selbst auf dem Balkon. Desweiteren werden ein- und zweijährige Pflanzen für Balkon und Garten vorgestellt. Dabei stellen die Autoren Mischkulturen vor, die auf natürlichem Wege Schädlinge von Balkon und Garten fernhalten sollen. In den Text sind Rezeptideen eingestreut, die mit Hilfe der selbstangepflanzten Zutaten umgesetzt werden können. Ein weiterer Abschnitt im Buch über Garten und Balkon ist den Rosen gewidmet. Ebenso werden zu den Rosen passende Begleitpflanzen vorgestellt. Der interessierte Hobbygärtner erhält darüber hinaus Tips zur zeitsparenden Bewässerung der Balkonpflanzen.

Das Thema biologische Schädlingsbekämpfung wird ebenfalls behandelt im Buch über Balkon und Garten. Diesbezüglich beschreiben die Autoren bekannte Tiere, wie Läuse, Thripse oder Dickmaulrüssler. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden Krankheitserreger, Fette, und Spritzbrühen genannt, die Schädlinge umweltverträglich zurückdrängen. Der Einsatz von Nützlingen ist ebenfalls ein Thema im Buch über Balkon und Garten.

An dem Buch über Balkon und Garten haben mir besonders die praxisrelevanten Hinweise zur biologischen Schädlingsbekämpfung gefallen.

Steingärten und Trockenmauern


Das Gartenbuch „Steingärten und Trockenmauern“ von Martin Haberer ist im Jahr 1995 unter der ISBN 3 440 06797 1 im Franckh-Kosmos Verlag erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch über Steingärten und Trockenmauern bietet dem Hobbygärtner praxisgerechte Tipps zur Anlage und Bepflanzung.

Neben den Pflanzen im Steingarten geht der Autor auch auf Tiere ein, deren natürlicher Lebensraum sich in steiniger/gebirgiger Umgebung befindet, und die man deshalb als tierische Bewohner in Steingärten und auf Trockenmauern antreffen kann. Der Autor steht dem Hobbygärtner mit vielen Informationen zur Seite, indem er die Planung und den Bau des Steingartens beschreibt. Er beschreibt Methoden und Werkzeuge, die für die Bearbeitung der Steine sinnvoll sind. Außerdem geht er auf die verschiedenen Arten Erde ein, die für Steingärten benötigt werden. Tipps zum Bezug – auch seltener – Steingartenpflanzen werden genannt. Dann beschreibt der Autor, wie die Pflanzen artgerecht in den Steingarten gepflanzt werden. Ebenfalls werden verschiedene Arten Trockenmauern, sowie das Anlegen von Stufen und Treppen beschrieben.

Im Kapitel über Pflanzen-Portraits beschreibt der Autor Pflanzen, die gut für die Anpflanzung in Steingärten und auf bzw. an Trockenmauern geeignet sind. Dabei geht er u. a. auf verschiedene Gehölzarten – wie Tanne, Kiefer sowie Wacholder – ein. Für die Bodenbedeckung nennt er ebenfalls in Frage kommende Pflanzen. Außerdem werden Stauden für verschiedene – überwiegend sonnige – Lagen vorgestellt. Die Pflanzenportraits über Pflanzen für Steingärten und Trockenmauern enthalten ebenso Ein- und Zweijahrespflanzen. Ein übersichtlicher Arbeitskalender mit erforderlichen Gartearbeiten rund um Trockenmauern und Steingärten schließt das Buch ab.

An dem Gartenbuch über Steingärten und Trockenmauern haben mir – neben den vielen einzigartigen Bildern – besonders die differenzierten und phantasievollen Gestaltungsvorschläge zur Anlage eines Steingartens gefallen.

Pilzanbau in Haus und Garten


Das GartenbuchPilzanbau in Haus und Garten“ von Jolanda Engelbrecht ist im Jahr 1987 erstmalig unter der ISBN 3 8001 4636 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die vierte Auflage des Buches aus dem Jahr 2004 vor. In dem Gartenbuch beschäftigt sich die Autorin mit Speisepilzen, sowie deren Anbaumöglichkeiten für Hobbygärtner.

Zu Beginn des Buches über Pilzanbau in Haus und Garten steigt die Autorin ein mit theoretischen Grundlagen über den Anbau von Speisepilzen. Da das Buch aus dem Jahre 1987 stammt, wird anfangs auch der Reaktorunfall von Tschernobyl abgehandelt, denn viele wildwachsende Pilzarten lagern Cäsium ein. Dem kann man bei eigener Anzucht, wie das Gartenbuch verdeutlicht, vorbeugen.

Nachdem die Autorin in dem Gartenbuch Aufbau, Gestalt sowie Lebensweise der Speisepilze beschrieben hat, geht sie auf verschiedene Substrate für den Pilzanbau in Haus und Garten ein. Hierfür kommen als Nährgrundlage für den Pilzanbau Holz, Kompost oder Stroh in Frage. In den einzelnen Abschnitten des Buches stellt die Autorin die einzelnen Pilzsorten vor, die für die bestimmten Anbauarten geeignet sind. Dabei werden nicht nur so bekannte Pilzarten wie der Champignon im Gartenbuch beschrieben. Auch weniger bekannte Pilzarten, wie der Samtfußrübling oder der Graublättrige Schwefelkopf, finden Erwähnung im Gartenbuch über den Pilzanbau.

Dann erfährt der interessierte Hobbygärtner, mit welchen Pflanzenkrankheiten seine Aussaat beim Pilzanbau konfrontiert werden kann. Ebenso werden im Gartenbuch leicht nachvollziehbare Maßnahmen zur Vermeidung dieser Pflanzenkrankheiten genannt. In einem weiteren Abschnitt geht die Autorin auf die nicht immer ganz einfache Herstellung der Pilzbrut aus Myzel für den Pilzanbau ein. Der Hobbygärtner ist dadurch relativ unabhängig von teuren kommerziellen Angeboten. Zum Schluss werden verschiedene Pilzrezepte im Gartenbuch aufgeführt.

Besonders an dem Gartenbuch über den Pilzanbau in Haus und Garten haben mir die praxisnahen Ausführungen zum Champignonanbau gefallen. Diese dürften für viele Hobbygärtner von Interesse sein.

Nützlinge im Garten


Das Gartenbuch „Nützlinge im Garten“ von Hans Steiner ist 1985 unter der ISBN 3 8001 6271 7 im Ulmer Verlag erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich mit den Tieren im Garten, die der biologischen Schädlingsbekämpfung dienen.

Obwohl das Gartenbuch aus dem Jahre 1985 stamm, bietet es auch 25 Jahre später noch viele interessante Tips zur biologischen Schädlingsbekämpfung, die zeitlos sind, also heute noch Gültigkeit besitzen. Das Buch ist für Hobbygärtner geauso geeignet wie für gewerblich tätige Gärtner, die sich über ökologische Prinzipien der Schädlingsbekämpfung informieren möchten. Der Autor erläutert verschiedene ökologischen Prinzipien, sowie Fachbegriffe aus der Ökologie im Buch über Nützlinge im Garten. Dann wird das Ökosystem Garten mit seinen verschiedenen tierischen Bewohnern näher betrachtet.

Im darauffolgenden Kapitel, das sich mit den unterschiedlichen Arten der Nützlinge befasst, geht der Autor zunächst auf die verschiedenen Mikroorganismen im Garten ein. Dazu gehören verschiedene Bakterien, Viren, Pilze sowie Einzeller, die bei den Schädlingen Krankheiten auslösen und dadurch für die biologische Schädlingsbekämpfung im Garten sorgen. Im nächsten Abschnitt beschreibt der Autor größere Nützlinge wie Gliederfüßer, Spinnen und Insekten. Dabei erfährt man viele Details über Laufspinnen, Wolfsspinnen, sowie die weit verbreiteten Radnetzspinnen, zu denen auch die Kreuzspinnen gehören. Aber auch einige Arten der Wirbeltiere, Kriechtiere, Fische, Lurche, sowie Vögel oder Säugetiere sind Nützlinge im Garten. Beispielsweise vertilgen viele Arten der Fische Mückenlarven im Gartenteich. Lurche fressen Schnecken, während Maulwürfe sich von verschiedenen Insektenlarven im Garten ernähren. In weiteren Kapiteln geht der Autor auf Formen der Schädlingsbekämpfung, einschließlich der Nebenwirkungen, sowie auf integrierten Pflanzenschutz ein.

Besonders am Buch über Nützlinge im Garten haben mir die zahlreichen Portraits der Tierarten für den biologischen Pflanzenschutz gefallen.