6. Januar 2011

Das Buch „Zitrus auswählen, pflanzen, pflegen“ von Benedicte und Michel Baches ist 2004 unter der ISBN 3 8001 4446 8 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage des Pflanzenbuches vor, in dem die Autoren sich mit den verschiedenen Arten Zitrus und deren Pflege beschäftigen.
Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich ausführlich mit verschiedenen Arten Zitrus. Die Pflanzen werden nicht nur beschrieben, sondern in zahlreichen farbigen Bildern dargestellt. Der Leser lernt so verschiedene Arten wie Kumquat, Tahiti-Limette oder Zitronatzitrone kennen.
Im Kapitel über die Kultivierung des Zitrus erfährt der Leser, was notwendig ist, um die Pflanzen erfolgreich im Freiland oder im Zimmer zu halten. Außerhalb der Weinbauregionen ist das Auspflanzen in den Garten in Deutschland auf Dauer nicht möglich. Die meisten älteren Zitruspflanzen sind bis zu einem bestimmten Grad zwar frostresistent, können aber besonders kalte Winter mit höheren Minusgraden nicht vertragen. Jungpflanzen sind besonders frostempfindlich Dafür bietet sich die Haltung als Kübelpflanze an. Die Autoren beschreiben die Standortwahl, wobei ein sonniger und windgeschützter Standort für den Zitrus angeraten wird. Dort können die Kübelpflanzen den Sommer über platziert werden. Im Winter wird ein helles und frostfreies Quartier benötigt. Frosttoleranz und Frostschutz der Zitrusarten werden angesprochen. Desweiteren gehen die Autoren auf Bewässerung der Pflanzen, Schnitt und Methoden der Vermehrung ein. Dabei wird auch die Veredlung der Pflanzen angesprochen. Verschiedene Pflanzenkrankheiten, vorbeugende Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Dann erfährt der Leser Einzelheiten zu verschiedenen Sorten Zitrus, sowie über die Verwendungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Zuchtformen.
An dem zur Rezension vorliegenden Buch über Zitrus haben mir besonders die vielen Tipps zur Haltung als Kübelpflanzen gefallen.
9. August 2010

Das Pflanzenbuch „Die Bäume Mitteleuropas“ von Bruno P. Kremer ist unter der ISBN 3 440 07604 0 im Kosmos-Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. Auflage aus dem Jahr 1998 vor. Das Buch über die Pflanzenbestimmung von Bäumen beschreibt Nadelbäume und Laubbäume in Mitteleuropa, so dass eine Pflanzenbestimmung der Bäume auch für den interessierten Naturfreund möglich ist.
Die Innenseite des Einbandes zeigt Bäume im Winter, die auch ohne Blätter anhand ihrer typischen Wuchsform, sowie anhand der Knospen bestimmt werden können. Ebenso dienen typische abgebildete Blattformen der Pflanzenbestimmung. Der Autor beschreibt in dem Buch über Bäume insgesamt 150 verschiedene Baumarten, die in Mitteleuropa vorkommen. Als Einstieg werden dem Leser des Buches über Bäume die verschiedenen Blattarten erklärt, die für die Pflanzenbestimmung der Bäume in Mitteleuropa relevant sind. Im Abschnitt über Blatt und Blüte lernt der Leser verschiedene Unterscheidungsmerkmale zur Pflanzenbestimmung der unterschiedlichen Bäume kennen. Ebenso wird die unterschiedliche Beschaffenheit der Baumrinde dargestellt.
Dann beschreibt der Autor verschiedene Bäume aus dem Bereich der Laubgehölze. Er geht dabei systematisch vor, indem er sich an der Erscheinungsform der Blätter orientiert. Er unterscheidet Blätter, die gekerbt, gesägt, gelappt oder gebuchtet sind. Dadurch wird dem Pflanzenfreund die Zuordnung der Blätter für die Pflanzenbestimmung vereinfacht. Ein weiterer Teil des Buches beschäftigt sich mit der Pflanzenbestimmung der Nadelgehölze. Auch hier geht der Autor bei der Bestimmung der Bäume systematisch vor. Neben der systematischen Vorgehensweise zur Pflanzenbestimmung sind vor allem die zahlreichen farbigen Fotos der Bäume hilfreich. Durch den Vergleich mit den Fotos im Buch können die unterschiedlichen Baumarten zugeordnet werden.
An dem Buch über die Pflanzenbestimmung der Bäume Mitteleuropas haben mir die vielen Pflanzenfotos besonders gut gefallen.
17. Juli 2010

Das Pflanzenbuch „Bonsai-Praxis“ von Horst Krekeler ist unter der ISBN 3 489 61224 8 im Paul Parey Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. überarbeitete Auflage aus dem Jahr 1982 vor. In dem Pflanzenbuch beschäftigt sich der Autor mit der Anzucht, sowie Pflege von Bonsai Pflanzen.
Der Autor befasst sich in dem Pflanzenbuch mit verschiedenen Stilformen des Bonsai. Die unterschiedlichen Wuchsformen der Pflanzen werden beschrieben. Dabei stellt der Autor fest, dass die unterschiedlichen Bonsai Formen der Natur nachempfunden, also nicht künstlich, sind. Der Leser erfährt in dem Pflanzenbuch über Bonsai etwas über die streng aufrechte Wuchsform (Chok-kan), die für Schwarzkiefer oder Igelwacholder geeignet sein kann. Ebenso werden die Bonsai Formen Moyogi und Shakan vorgestellt, die schon etwas verwegener anmuten. Hier wird Bezug genommen auf Pflanzen, die sich im Wind, unter der Schneelast, oder in Hanglage verbiegen. Ebenso werden kaskadenförmige oder gewundene Grundtypen der Bonsai Pflanzen in dem Buch beschrieben. Die Stilform der „Wurzel über dem Stein“ stellt eine Wuchsform in Gebirgs- oder Hanglagen der Bonsai Pflanze dar. Der Autor beschreibt in dem Pflanzenbuch die unterschiedlichen Stilformen ausführlich, und verweist auf hierfür typische, geeignete Pflanzenarten.
Einen Bonsai kann man kaufen oder auch selbst heranzüchten. Der Autor liefert in dem Pflanzenbuch wertvolleTipps zur eigenen Anzucht. Die eigene Anzucht erfordert einige Zeit. Wie in dem Pflanzenbuch über Bonsai beschrieben, können die Pflanzen aus Samen herangezogen, oder geeignete Pflanzen für die Bonsai Anzucht in der freien Wildnis entnommen werden. Für nicht ganz so geduldige Bonsai Freunde beschreibt er, worauf man beim Bonsai Kauf achten sollte. Ebenso erhält der Leser Tipps und Anleitungen, wie der Bonsai gepflegt und in Form gehalten wird.
In dem Pflanzenbuch über Bonsai haben mir die Darstellung der Ahorn sowie Kiefer Bonsai besonders gut gefallen.
15. Mai 2010

Das Pflanzenbuch „Kartoffeln“ von Susanne Martin ist unter der ISBN 3 8001 3258 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2003 vor.
In dem Buch über Kartoffeln beschreibt die Autorin verschiedene Sorten der Pflanzen, sowie den Anbau der Kartoffeln. Aspekte wie Fitness und Gesundheit, sowie Rezepte rund um Kartoffeln werden erläutert.
Zu Beginn des Buches geht die Autorin auf die Herkunft der Pflanzen ein. Das aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs (Solanum tuberosum) wurde bereits von den Inkas angebaut. Die auch als Erdäpfel bezeichneten Kartoffeln sind seit mehreren hundert Jahren auch in Europa verbreitet. Wie man in dem Pflanzenbuch erfährt, wurden die Kartoffeln in Irland bereits im sechtzehnten Jahrhundert angebaut, wo die Pflanzen vielen Menschen als Hauptnahrungsgrundlage dienten. In dem Abschnitt über „Sehenswertes und Kurioses rund um die Kartoffel“ erfährt der Leser etwas über das Kartoffelmuseum in München, wo die vielseitigen Kartoffeln als Lieferant von Essig, Schnaps und sogar Pudding angepriesen werden. In dem Kapitel über Sorten und Anbau der Kartoffeln erhält der interessierte Leser Informationen über gängige Sorten der Pflanzen. Ebenso gibt die Autorin Tipps, wie verschiedene Arten der Kartoffeln erfolgreich im Hausgarten angebaut werden können. Regionale Sortenunterschiede der Kartoffeln werden in diesem Pflanzenbuch ebenfalls angesprochen. Der Leser erfährt anhand einer Tabelle Unterschiede der Pflanzen hinsichtlich Kochtyp, Reifezeit, Bodenfeuchte, sowie Knollenzahl. Wichtige Sorten der Kartoffeln werden in dem Pflanzenbuch beschrieben. Die Autorin geht auf das Vorkeimen der Kartoffeln ein und beschreibt die Vorteile. Ebenso werden die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanzen beschrieben. Die Autorin liefert darüber hinaus Rezepte aus der Kartoffelküche, die den Gaumen des Gartenbesitzers verwöhnen sollen.
An dem Pflanzenbuch über Kartoffeln haben mir besonders die leicht nachzugestaltenden Rezepte mit Kartoffeln gefallen.
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