Category Archives: Bücher über Pflanzen

Buchrezension Langzeitversorgung von Zimmerpflanzen


Das Pflanzenbuch Langzeitversorgung von Zimmerpflanzen von Gabriele Vocke ist im Frech-Verlag erschienen unter der ISBN 3 7724 1031 6. In dem Ratgeberbuch beschäftigt sich die Autorin mit der Ernährung und langfristigen Bewässerung von Zimmerpflanzen.

Die Autorin untersucht und beschreibt in dem Buch verschiedene althergebrachte Bewässerungssysteme, wie sie schon zu „Großmutters Zeiten“ genutzt wurden. Hierzu gehören Methoden wie die Bindfaden-Methode oder das Umhüllen des Erdballens mit Moos. Ebenso beschreibt die Autorin, wie mit Hilfe von rohen Kartoffelteilen, die sich mit Wasser vollgesogen haben, der Erdballen einer Zimmerpflanze für einige Tage feucht gehalten werden kann. Diese althergebrachten Methoden zur Pflanzenbewässerung hält die Autorin für geeignet, wenn die Pflanzen für wenige Tage nicht selbst gegossen werden können. Als althergebrachte Bewässerungsmethode bei längerer Abwesenheit wird eine Vorgehensweise beschrieben, bei der ein stark durchwässerter Torfsack in die Badewanne gelegt wird und in den die Zimmerpflanzen eingepflanzt werden während der Abwesenheit des Besitzers.

Neben diesen eher konventionellen und kostengünstigen Variationen zur langfristigen Bewässerung von Zimmerpflanzen, beschäftigt sich die Autorin auch mit verschiedenen kommerziellen Lösungen, wie sie in Baumärkten und Gärtnereien dem Pflanzenfreund angeboten werden. Dabei unterscheidet sie zwischen Bewässerungssystemen für einzelne Topfpflanzen und Lösungen, die für größere Anpflanzungen geeignet erscheinen. Der Leser erhält einen Überblick darüber, welche Lösung für welchen Bedarf der Pflanzenversorgung geeignet ist. Anhand der Ausführungen der Autorin kann sich der Pflanzenbesitzer für eine Bewässerungslösung entscheiden, die zu den individuellen Anforderungen der eigenen Zimmerpflanzen passt.

An dem Buch über die Langzeitversorgung von Zimmerpflanzen habe mir vor allem die konventionellen Lösungen zur Pflanzenbewässerung gefallen, weil sie kostengünstig, schnell und ohne viel Aufwand umgesetzt werden können.

Buchrezension Blühende Zimmerpflanzen


Das Pflanzenbuch Blühende Zimmerpflanzen von Edgar Gugenhan ist unter der ISBN 3 7630 1839 5 im Belser Verlag erschienen. Der Autor beschäftigt sich in dem mir zur Rezension vorliegenden Sachbuch mit Herkunft, Pflege und Haltungsbedingungen von blühenden Zimmerpflanzen.

In der Einleitung des Buches beschreibt der Autor wichtige Standortfaktoren, deren Ausprägung und Zusammenspiel für ein gesundes Pflanzenwachstum der blühenden Zimmerpflanzen erforderlich sind. Dabei erfährt der Leser, wie sich die Variation von Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffgehalt der Luft auf die Zimmerpflanzen auswirken kann. Verschiedene Möglichkeiten der Zimmerpflanzenvermehrung werden erläutert. Ebenso gibt es Beschreibungen zu Arbeiten, die im Umgang mit Zimmerpflanzen durchgeführt werden. Hilfsmittel zur Zimmerpflanzenkultur und Präsentationsformen, zu denen auch das Blumenfenster gehört, finden Beachtung im Buch über die blühenden Zimmerpflanzen.

Nachdem der Autor Symbole und Fachbegriffe erklärt hat, wendet er sich einzelnen blühenden Zimmerpflanzen zu und beschreibt diese. Hierzu gehören bekannte Arten wie Kamelie, Frauenschuh und Glockenblume, genauso wie eher unbekanntere Exoten, zum Beispiel Federbusch-Celosie und Pavonie. Neben einer ausführlichen Beschreibung der Erscheinungsform, runden Pflanzenfotos die Texte zu den einzelnen Pflanzenarten ab. Der Leser erfährt, wann die Pflanzen blühen und wo sie beheimatet sind. Ausführliche Kulturanleitungen und besondere Hinweise liefern dem Leser praxistaugliche Vorgaben, wie mit den Pflanzenarten umzugehen ist. Dabei werden diverse Blühpflanzen aus den verschiedensten Regionen der Erde vorgestellt.

An dem Pflanzenbuch über blühende Zimmerpflanzen haben mir vor allem die ausführlichen und differenzierten Anleitungen für die Kultur der einzelnen Exemplare gefallen. Anhand der gemachten Angaben zur Blütezeit kann sich der Leser ein Pflanzensortiment für die eigene Fensterbank zusammenstellen, bei dem immer etwas blüht.

Buchrezension Giftpflanzen in Haus und Garten


Das Pflanzenbuch Giftpflanzen in Haus und Garten von Heike Boomgaarden ist unter der ISBN 978 3 440 12262 4 im Franck-Kosmos-Verlag erschienen. Das Sachbuch zum Thema Giftpflanzen beschäftigt sich mit Merkmalen, Doppelgängern und Notfallhilfe im Zusammenhang mit giftigen Pflanzen in Haus und Garten.

Zu Beginn des Buches erklärt die Autorin, daß es verschiedene Inhaltsstoffe in Pflanzen gibt, die eine Wirkung auf den Körper von Menschen und Tieren haben. Dabei differenziert sie zwischen Pflanzen mit positiver Wirkung (Heilpflanzen) und Pflanzen mit schädlicher Wirkung (Giftpflanzen). Von Pflanzen ausgehende Gefahren für Kinder und für Tiere werden beschrieben. Der Leser erfährt statistische Fakten zur Häufigkeit von Vergiftungen durch Pflanzen aus Haus und Garten. Dann wird das Thema allergieauslösende Pflanzen näher betrachtet. Hierzu wird exemplarisch die sich stark vermehrende und extrem allergieauslösende Ambrosie genannt. Die Autorin differenziert bei den giftigen Pflanzen zwischen solchen, die für den Menschen oder für verschiedene Tierarten giftig sind. Sie benennt hierzu die Avocado, die für Menschen verträglich, aber  für Hunde giftig ist.

Das Buch über Giftpflanzen ist in drei größere Teile untergliedert, die sich mit Zimmer- und Kübelpflanzen, Stauden und krautigen Pflanzen, sowie Gehölzen beschäftigen. Innerhalb dieser Aufgliederung werden die unterschiedlichen giftigen Pflanzenarten beschrieben. Damit Pflanzenfreunde die unterschiedlichen Giftpflanzen sicher zuordnen können, befinden sich oberhalb der Pflanzenbeschreibung farbige Fotos der jeweiligen Pflanze. Optische Merkmale, bevorzugte Standorte der Pflanze und Informationen zu den giftigen Pflanzenteilen informieren den Leser über die jeweilige Giftpflanze und deren Besonderheiten. Am Ende des Buches hält die Autorin Ratschläge zu akuten Vergiftungen bereit und nennt Anlaufstellen für die weitere medizinische Betreuung.

An dem Buch über Giftpflanzen in Haus und Garten haben mir besonders die jeweiligen Alternativvorschläge zu den Giftpflanzen gefallen.

Buchrezension Schoene Orchideen


Das Gartenbuch Schöne Orchideen von Alfons Bürger ist unter der ISBN 3 8001 6428 0 im Ulmer Verlag erschienen. Das Pflanzenbuch beschreibt verschiedene Orchideenarten und was bei deren Haltung im Haus zu beachten ist.

Im Vorwort des Buches über Orchideen beschreibt der Autor, wie er zum Orchideenliebhaber wurde und wie es zu seiner Begeisterung für diese exotischen Pflanzen kam. Im ersten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit der großen Familie der Orchideen und beschreibt Formen des Blütenaufbaus und befaßt sich mit der Naturgeschichte der Orchideen. Im darauffolgenden Kapitel erfährt der Leser, wie verschiedene Orchideenarten entdeckt wurden und welche Bedeutung ihnen in alten Kulturen zugestanden wurde. Aber auch die Schattenseiten, wie der agressive Orchideenrausch im neunzehnten Jahrhundert oder das rücksichtslose Ausrotten vonOrchideen im zwanzigsten Jahrhundert, werden thematisiert. Dann beschreibt der Autor das Zustandekommen von natürlich entstandenen und vom Menschen gezüchteten Hybriden. Er setzt sich mit Orchideennamen und deren Bedeutung auseinander. Für den interessierten Laien ist das Kapitel über die Kultur der Orchideen im Haus besonders interessant. Der Orchideenfreund erfährt, welche Standorte für die Orchideenhaltung geeignet sind und welche Pflanzgefäße und Substrate benötigt werden. Außerdem werden Möglichkeiten der Orchideenvermehrung beschrieben. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit Krankheiten und Schädlingen, die bei Orchideen vorkommen können und enthält  Tipps zur Prophylaxe. Dann werden zahlreiche Orchideenarten vorgestellt, die sich für die Haltung in der Wohnung eignen. Der Orchideenhalter bekommt Informationen zur Pflanze, sowie deren Herkunft und Besonderheiten bei der Kultivierung. Zu vielen der genannten Orchideenarten gibt es Fotos, so daß der Pflanzenliebhaber sich auch optisch eine Vorstellung von den beschriebenen Orchideen machen kann.

An dem Buch über Orchideen hat mir gefallen, daß auch kritische Punkte, wie die Ausrottung vieler Orchideen, angesprochen werden. Das Kapitel zur Kultur im Haus ist sicher für viele Orchideen-Neulinge praxisrelevant und hilfreich.

Buchrezension Mein Naschbalkon


Das Pflanzenbuch Mein Naschbalkon von Natalie Faßmann ist unter der ISBN 978 3 8001 5351 0 im Ulmer Verlag erschienen. In dem Buch über das Gärtnern auf dem Balkon werden unterschiedliche Pflanzen, die auch auf dem Balkon geerntet werden können, beschrieben.

Das Buch zum Balkongarten ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt, die sich mit Gemüse, Kräutern und Obst beschäftigen. Innerhalb dieser Themenbereiche lockern Rubriken mit weiterführenden Ideen, Specials und Praxistipps das Buch auf.

Das Thema Gemüseleidenschaft befasst sich mit buntem Gemüse, das auf Balkonien heranwächst. Hierzu zählen Salat, Radieschen und Gurken. Die Autorin gibt Tipps zur Aussaat und Pflege der Pflanzen. Dann werden Tomatensorten mit besonderer Eignung für die Haltung auf dem Balkon erwähnt. Der Leser erhält Hinweise und Handlungsanleitungen für eine üppige Tomatenernte auf dem Balkon. Knollengemüse und Kohl sind weitere Betrachtungsobjekte, die auf Balkonien angesiedelt werden können. Der Themenbereich Kräuterlust befasst sich mit dem Anbau von Kräutern auf dem heimischen Balkon, so daß die Kräuterküche mit frischem Grün versorgt wird. Zu den beschriebenen Kräutern gehören unter anderem Petersilie, Estragon und Dill. Die Autorin liefert Rezepte für Marinaden und Saucen, die leicht nachgebildet werden können. Mexikanische Kräuter und Kräuter der Thai-Küche sind ein weiteres kulinarisches Highlight auf dem Balkon. Im Themenbereich Obstgenuss geht es um Obstsorten, die auch auf engem Raum gedeihen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Erdbeeren und Obstgehölzen in Kübeln geschenkt. Der Balkongärtner erfährt, welche Obstsorten im Kübel gehalten werden können und was zu beachten ist, damit es zu einer schmackhaften Ernte kommt. Am Ende des Buches stellt die Autorin die verschiedenen Naschpflanzen tabellarisch zusammen. Der Leser bekommt so einen gezielten Überblick zum Handling der einzelnen Pflanzen. Abgeschlossen wird das Buch mit zwölf Pflegeregeln, die für einen guten Ernteerfolg auf dem Balkongarten beherzigt werden sollten.

An dem Buch über den Naschbalkon hat mir vor allem die Beschreibung der vielen Kräuter gefallen, weil frische Kräuter zu fast jeder Mahlzeit verwendet werden können.

Buchrezension Rosen Pflegen


Zur Buchrezension liegt mir das Pflanzenbuch Rosen pflegen von Henry Klein vor. Das Buch, welches sich mit der einfachen, richtigen und erfolgreichen Rosenpflege beschäftigt, ist unter der ISBN 3 8001 4747 5 im Ulmer Verlag erschienen.

Das Buch über die Rosenpflege beginnt mit Betrachtungen und Vorüberlegungen zur Rose. Im Kapitel über Rosen-Basics beschreibt der Autor Beetrosen für farbige Flächen und Strauchrosen als Blickfang. Dann werden Kletterrosen vorgestellt, bei denen man Climber und Rambler unterscheidet. Der Leser erfährt außerdem, welche historischen Rosensorten auch heute noch gerne gepflanzt werden und welche Rosenarten sich für bestimmte Standortbedingungen eignen. Tipps zur farblichen Zusammensetzung im Rosenbeet, zum Umgang mit passenden Formen und zum Gartenstil, bilden einen weiteren Teil des Pflanzenbuches. Ein kulinarisches Special zum Thema Rosen rundet das Kapitel ab. Im Kapitel über Rosen-Praxis erhält der Leser Hinweise zum Rosenkauf und zur Pflanzung. Richtiger Rosenschnitt, die Düngung der Rose, sowie deren Befestigung werden erläutert. Das nachfolgende Kapitel zum Thema Rosen-Pflege beschäftigt sich mit Pilzerkrankungen der Rose, zu denen auch der Echte Mehltau und der Rosenrost zählen. Resistente Rosensorten, die weniger anfällig für Rosenerkrankungen sind, werden vorgestellt. Dann geht der Autor auf Mangelerscheinungen bei Rosen ein und beschreibt Gegenmaßnahmen. Rosenschädlinge, die die Pflanzen befallen können, werden genannt. Anhand der farbigen Abbildungen kann der Hobbygärtner im Falle eines Falles die Schädlinge leicht wiedererkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen im Rosengarten in die Wege leiten. Hinweise zum schonenden Pflanzenschutz und eine Übersicht mit Arbeiten im Rosengarten im Jahresverlauf runden das Rosenbuch ab. Am Ende des Buches befinden sich Auflistungen von Adressen und Aufzählungen bewährter Rosensorten.

An dem Buch über Rosenpflege haben mir vor allem die Beschreibungen der resistenten Rosensorten gut gefallen, weil diese für den Hobbygarten gut geeignet sind.

Zitrus


Das Buch „Zitrus auswählen, pflanzen, pflegen“ von Benedicte und Michel Baches ist 2004 unter der ISBN 3 8001 4446 8 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage des Pflanzenbuches vor, in dem die Autoren sich mit den verschiedenen Arten Zitrus und deren Pflege beschäftigen.

Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich ausführlich mit verschiedenen Arten Zitrus. Die Pflanzen werden nicht nur beschrieben, sondern in zahlreichen farbigen Bildern dargestellt. Der Leser lernt so verschiedene Arten wie Kumquat, Tahiti-Limette oder Zitronatzitrone kennen.

Im Kapitel über die Kultivierung des Zitrus erfährt der Leser, was notwendig ist, um die Pflanzen erfolgreich im Freiland oder im Zimmer zu halten. Außerhalb der Weinbauregionen ist das Auspflanzen in den Garten in Deutschland auf Dauer nicht möglich. Die meisten älteren Zitruspflanzen sind bis zu einem bestimmten Grad zwar frostresistent, können aber besonders kalte Winter mit höheren Minusgraden nicht vertragen. Jungpflanzen sind besonders frostempfindlich Dafür bietet sich die Haltung als Kübelpflanze an. Die Autoren beschreiben die Standortwahl, wobei ein sonniger und windgeschützter Standort für den Zitrus angeraten wird. Dort können die Kübelpflanzen den Sommer über platziert werden. Im Winter wird ein helles und frostfreies Quartier benötigt. Frosttoleranz und Frostschutz der Zitrusarten werden angesprochen. Desweiteren gehen die Autoren auf Bewässerung der Pflanzen, Schnitt und Methoden der Vermehrung ein. Dabei wird auch die Veredlung der Pflanzen angesprochen. Verschiedene Pflanzenkrankheiten, vorbeugende Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Dann erfährt der Leser Einzelheiten zu verschiedenen Sorten Zitrus, sowie über die Verwendungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Zuchtformen.

An dem zur Rezension vorliegenden Buch über Zitrus haben mir besonders die vielen Tipps zur Haltung als Kübelpflanzen gefallen.

Die Bäume Mitteleuropas


Das Pflanzenbuch „Die Bäume Mitteleuropas“ von Bruno P. Kremer ist unter der ISBN 3 440 07604 0 im Kosmos-Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. Auflage aus dem Jahr 1998 vor. Das Buch über die Pflanzenbestimmung von Bäumen beschreibt Nadelbäume und Laubbäume in Mitteleuropa, so dass eine Pflanzenbestimmung der Bäume auch für den interessierten Naturfreund möglich ist.

Die Innenseite des Einbandes zeigt Bäume im Winter, die auch ohne Blätter anhand ihrer typischen Wuchsform, sowie anhand der Knospen bestimmt werden können. Ebenso dienen typische abgebildete Blattformen der Pflanzenbestimmung. Der Autor beschreibt in dem Buch über Bäume insgesamt 150 verschiedene Baumarten, die in Mitteleuropa vorkommen. Als Einstieg werden dem Leser des Buches über Bäume die verschiedenen Blattarten erklärt, die für die Pflanzenbestimmung der Bäume in Mitteleuropa relevant sind. Im Abschnitt über Blatt und Blüte lernt der Leser verschiedene Unterscheidungsmerkmale zur Pflanzenbestimmung der unterschiedlichen Bäume kennen. Ebenso wird die unterschiedliche Beschaffenheit der Baumrinde dargestellt.

Dann beschreibt der Autor verschiedene Bäume aus dem Bereich der Laubgehölze. Er geht dabei systematisch vor, indem er sich an der Erscheinungsform der Blätter orientiert. Er unterscheidet Blätter, die gekerbt, gesägt, gelappt oder gebuchtet sind. Dadurch wird dem Pflanzenfreund die Zuordnung der Blätter für die Pflanzenbestimmung vereinfacht. Ein weiterer Teil des Buches beschäftigt sich mit der Pflanzenbestimmung der Nadelgehölze. Auch hier geht der Autor bei der Bestimmung der Bäume systematisch vor. Neben der systematischen Vorgehensweise zur Pflanzenbestimmung sind vor allem die zahlreichen farbigen Fotos der Bäume hilfreich. Durch den Vergleich mit den Fotos im Buch können die unterschiedlichen Baumarten zugeordnet werden.

An dem Buch über die Pflanzenbestimmung der Bäume Mitteleuropas haben mir die vielen Pflanzenfotos besonders gut gefallen.

Bonsai-Praxis


Das PflanzenbuchBonsai-Praxis“ von Horst Krekeler ist unter der ISBN 3 489 61224 8 im Paul Parey Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. überarbeitete Auflage aus dem Jahr 1982 vor. In dem Pflanzenbuch beschäftigt sich der Autor mit der Anzucht, sowie Pflege von Bonsai Pflanzen.

Der Autor befasst sich in dem Pflanzenbuch mit verschiedenen Stilformen des Bonsai. Die unterschiedlichen Wuchsformen der Pflanzen werden beschrieben. Dabei stellt der Autor fest, dass die unterschiedlichen Bonsai Formen der Natur nachempfunden, also nicht künstlich, sind. Der Leser erfährt in dem Pflanzenbuch über Bonsai etwas über die streng aufrechte Wuchsform (Chok-kan), die für Schwarzkiefer oder Igelwacholder geeignet sein kann. Ebenso werden die Bonsai Formen Moyogi und Shakan vorgestellt, die schon etwas verwegener anmuten. Hier wird Bezug genommen auf Pflanzen, die sich im Wind, unter der Schneelast, oder in Hanglage verbiegen. Ebenso werden kaskadenförmige oder gewundene Grundtypen der Bonsai Pflanzen in dem Buch beschrieben. Die Stilform der „Wurzel über dem Stein“ stellt eine Wuchsform in Gebirgs- oder Hanglagen der Bonsai Pflanze dar. Der Autor beschreibt in dem Pflanzenbuch die unterschiedlichen Stilformen ausführlich, und verweist auf hierfür typische, geeignete Pflanzenarten.

Einen Bonsai kann man kaufen oder auch selbst heranzüchten. Der Autor liefert in dem Pflanzenbuch wertvolleTipps zur eigenen Anzucht. Die eigene Anzucht erfordert einige Zeit. Wie in dem Pflanzenbuch über Bonsai beschrieben, können die Pflanzen aus Samen herangezogen, oder geeignete Pflanzen für die Bonsai Anzucht in der freien Wildnis entnommen werden. Für nicht ganz so geduldige Bonsai Freunde beschreibt er, worauf man beim Bonsai Kauf achten sollte. Ebenso erhält der Leser Tipps und Anleitungen, wie der Bonsai gepflegt und in Form gehalten wird.

In dem Pflanzenbuch über Bonsai haben mir die Darstellung der Ahorn sowie Kiefer Bonsai besonders gut gefallen.

Kartoffeln


Das Pflanzenbuch „Kartoffeln“ von Susanne Martin ist unter der ISBN 3 8001 3258 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2003 vor.

In dem Buch über Kartoffeln beschreibt die Autorin verschiedene Sorten der Pflanzen, sowie den Anbau der Kartoffeln. Aspekte wie Fitness und Gesundheit, sowie Rezepte rund um Kartoffeln werden erläutert.

Zu Beginn des Buches geht die Autorin auf die Herkunft der Pflanzen ein. Das aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs (Solanum tuberosum) wurde bereits von den Inkas angebaut. Die auch als Erdäpfel bezeichneten Kartoffeln sind seit mehreren hundert Jahren auch in Europa verbreitet. Wie man in dem Pflanzenbuch erfährt, wurden die Kartoffeln in Irland bereits im sechtzehnten Jahrhundert angebaut, wo die Pflanzen vielen Menschen als Hauptnahrungsgrundlage dienten. In dem Abschnitt über „Sehenswertes und Kurioses rund um die Kartoffel“ erfährt der Leser etwas über das Kartoffelmuseum in München, wo die vielseitigen Kartoffeln als Lieferant von Essig, Schnaps und sogar Pudding angepriesen werden. In dem Kapitel über Sorten und Anbau der Kartoffeln erhält der interessierte Leser Informationen über gängige Sorten der Pflanzen. Ebenso gibt die Autorin Tipps, wie verschiedene Arten der Kartoffeln erfolgreich im Hausgarten angebaut werden können. Regionale Sortenunterschiede der Kartoffeln werden in diesem Pflanzenbuch ebenfalls angesprochen. Der Leser erfährt anhand einer Tabelle Unterschiede der Pflanzen hinsichtlich Kochtyp, Reifezeit, Bodenfeuchte, sowie Knollenzahl. Wichtige Sorten der Kartoffeln werden in dem Pflanzenbuch beschrieben. Die Autorin geht auf das Vorkeimen der Kartoffeln ein und beschreibt die Vorteile. Ebenso werden die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanzen beschrieben. Die Autorin liefert darüber hinaus Rezepte aus der Kartoffelküche, die den Gaumen des Gartenbesitzers verwöhnen sollen.

An dem Pflanzenbuch über Kartoffeln haben mir besonders die leicht nachzugestaltenden Rezepte mit Kartoffeln gefallen.