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Buchrezension Gemüse aus dem eigenen Garten


Das mir zur Rezension vorliegende Gartenbuch Gemüse aus dem eigenen Garten von Dr. Henri Suter und Claudia Graber ist unter der ISBN 3 89440 132 X im Naturbuchverlag erschienen. Die Autoren beschäftigen sich in dem Sachbuch mit dem naturgemäßem Anbau von Gemüse.

Zu Beginn des Buches über frisches, naturgemäßes und gesundes Gemüse betrachten die Autoren die Wachstumsbedingungen der Pflanzen. Der Leser bekommt Tipps zur Standortwahl und wird mit verschiedenen Techniken der Bodenpflege vertraut gemacht. Der interessierte Hobbygärtner erfährt, wie Kompost hergestellt wird und wie und in welcher Menge dieser im Garten ausgebracht werden sollte. Alternativ holt man sich Freizeit-Tipps im Hooby-Blog. Die Autoren geben Hinweise zur Pflege einzelner Kulturen. Das  nachfolgenden Kapitel ist dem Anbau und der Beschreibung verschiedener Salatsorten gewidmet. Dabei wird auch das Thema Nitrat angesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gartenbuches bildet das Blatt- und Stielgemüse, zu dem neben diversen Kohlarten auch Spinat und Zwiebeln zählen. Der Hobbygärtner lernt hier nicht nur etwas über die unterschiedlichen Bedingungen zur Saat und Pflanzung, sondern bekommt auch Hinweise zu Mischkulturpartnern und Lagerung. Im nächsten Kapitel werden Wurzel- und Knollengemüse zum Thema der Betrachtung gemacht. Die Autoren beschränken sich dabei nicht nur auf gängige Arten wie Kartoffel oder Karotte. Ebenfalls werden Topinambur, Schwarzwurzel und Pastinake beschrieben. Das letzte Kapitel ist dem Fruchtgemüse gewidmet. Neben den gängigen Hülsenfrüchten, die in vielen Gärten heimisch sind, werden auch exotische Pflanzen zum Gegenstand der Betrachtung. Dem interessierten Leser wird hier unter anderem der Anbau von Kürbisgewächsen , Zuckermais und Paprika nahegebracht.

An dem Sachbuch über Gemüse aus dem eigenen Garten haben mir vor allem die Hinweise zu die Mischkulturen und zur Bodenverbesserung gut gefallen. Das Buch ist informativ und auch für Gartenneulinge gut verständlich geschrieben.

Geräte für die Gartenarbeit


Das Gartenbuch „Geräte für die Gartenarbeit“ von Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 8001 6257 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1984 vor. Der Autor beschreibt in dem Gartenbuch Maschinen, Gartengeräte und Arbeitshilfen, die die Arbeit im Garten einfacher machen. Er vertritt dabei die Auffassung, daß technische Hilfsmittel gekonnt, aber in Maßen, bei der Gartenarbeit eingesetzt werden sollten.

Im ersten Kapitel geht der Autor auf die saisonal wiederkehrenden Gartenarbeiten im Frühjahr und Herbst ein. Die hierfür sinnvollen Grabegeräte wie Spaten, Grabegabel, Grubber, Krümmer, verschiedene Arten von Kultivatoren und Fräse, werden im Gartenbuch vorgestellt. Dann erfährt der Leser, welche Gartengeräte für das Säen und das Pflanzen in Frage kommen. Verschiedene Hilfsmittel für die Pflanzenanzucht werden erklärt. Im Kapitel über die Pflanzen- und Bodenpflege erfährt der Gartenfreund, welche Gartengeräte für die Beseitigung von unterschiedlichen Wurzelunkräutern geeignet sind. Gartenkleingeräte, wie der handliche Kleingrubber, werden vorgestellt. Im Kapitel über Pflanzenschutz nennt der Autor nicht nur erforderliche Geräte und Zubehör. Vielmehr setzt er sich kritisch mit den Notwendigkeiten des Pflanzenschutzes auseinander. Dabei beschreibt er in dem Gartenbuch auch die heute noch favorisierten Möglichkeiten des vorbeugenden Pflanzenschutzes, der besonders umweltverträglich ist. Dem Wasser und der Bewässerung im Garten ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Die Wasseraufnahmefähigkeit unterschiedlicher Bodentypen wird im Gartenbuch beschrieben. Der Autor erklärt, wie und wann man Pflanzen im Garten am wirkungsvollsten giesst. Dann geht er auf Gartengeräte für Ernte und Transport ein. Verschiedene Gerätehaus-Typen und platzsparende Anordnungsmöglichkeiten für Gartengeräte werden genannt. Gartengeräte zur Rasenpflege und Kompostgewinnung finden ebenfalls im Gartenbuch Erwähnung.

An dem Gartenbuch haben mir besonders die umweltverträglichen Tipps zum vorbeugenden Pflanzenschutz gefallen.

Pilzanbau in Haus und Garten


Das GartenbuchPilzanbau in Haus und Garten“ von Jolanda Engelbrecht ist im Jahr 1987 erstmalig unter der ISBN 3 8001 4636 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die vierte Auflage des Buches aus dem Jahr 2004 vor. In dem Gartenbuch beschäftigt sich die Autorin mit Speisepilzen, sowie deren Anbaumöglichkeiten für Hobbygärtner.

Zu Beginn des Buches über Pilzanbau in Haus und Garten steigt die Autorin ein mit theoretischen Grundlagen über den Anbau von Speisepilzen. Da das Buch aus dem Jahre 1987 stammt, wird anfangs auch der Reaktorunfall von Tschernobyl abgehandelt, denn viele wildwachsende Pilzarten lagern Cäsium ein. Dem kann man bei eigener Anzucht, wie das Gartenbuch verdeutlicht, vorbeugen.

Nachdem die Autorin in dem Gartenbuch Aufbau, Gestalt sowie Lebensweise der Speisepilze beschrieben hat, geht sie auf verschiedene Substrate für den Pilzanbau in Haus und Garten ein. Hierfür kommen als Nährgrundlage für den Pilzanbau Holz, Kompost oder Stroh in Frage. In den einzelnen Abschnitten des Buches stellt die Autorin die einzelnen Pilzsorten vor, die für die bestimmten Anbauarten geeignet sind. Dabei werden nicht nur so bekannte Pilzarten wie der Champignon im Gartenbuch beschrieben. Auch weniger bekannte Pilzarten, wie der Samtfußrübling oder der Graublättrige Schwefelkopf, finden Erwähnung im Gartenbuch über den Pilzanbau.

Dann erfährt der interessierte Hobbygärtner, mit welchen Pflanzenkrankheiten seine Aussaat beim Pilzanbau konfrontiert werden kann. Ebenso werden im Gartenbuch leicht nachvollziehbare Maßnahmen zur Vermeidung dieser Pflanzenkrankheiten genannt. In einem weiteren Abschnitt geht die Autorin auf die nicht immer ganz einfache Herstellung der Pilzbrut aus Myzel für den Pilzanbau ein. Der Hobbygärtner ist dadurch relativ unabhängig von teuren kommerziellen Angeboten. Zum Schluss werden verschiedene Pilzrezepte im Gartenbuch aufgeführt.

Besonders an dem Gartenbuch über den Pilzanbau in Haus und Garten haben mir die praxisnahen Ausführungen zum Champignonanbau gefallen. Diese dürften für viele Hobbygärtner von Interesse sein.