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Buchrezension Fische im Gartenteich


Das Sachbuch Fische im Gartenteich von Günter Schnell ist unter der ISBN 3 440 04822 5 in der Franckhschen Verlagshandlung W. Keller & Co., Stuttgart erschienen. Das Tierbuch über Fische im Gartenteich beschäftigt sich mit Bau, Bepflanzung, Besatz und Pflege des mit Fischen bestückten Gartenteiches.

Zu Beginn des Buches erklärt der Autor, daß er Bauherren von Gartenteichen dabei behilflich sein möchte, vermeidbare Fehler beim Bau eines Gartenteiches zu unterlassen. Dann wird die Planung eines Fischteiches beschrieben. Der Leser erfährt, welche Kriterien für die Planung eines Fischteiches wichtig sind. Arbeitsschritte und Bauanleitungen zur Anlegungen eines Teiches für Fische folgen, so daß der interessierte Fischfreund und angehende Teichbesitzer zur Tat schreiten kann. Dabei wird auch die Planung eines Springbrunnens im Fischteich berücksichtigt. Die Elektroanlage, die für wichtige Vorgänge in und am Teich wichtig ist, wird ebenfalls beschrieben. Dem Wasser nebst ph-Wert widmet der Autor ebenfalls einige Beschreibungen. Dem folgen Tipps zur Bepflanzung am und um den Fischteich. Weitere Teile des Buches über Fische im Gartenteich sind dem Umgang mit den Teichfischen gewidmet. Fischkrankheiten werden betrachtet, ebenso Parasiten und Schädlinge, zu denen laut Autor auch der Gelbrandkäfer und Karpfenläuse zählen. In einem weiteren Abschnitt des Buches über Fische für den Gartenteich stellt der Autor unterschiedliche Fischarten vor, die im Teich gehalten werden können. Der Leser erfährt Einzelheiten zu Teichfischen wie Goldfisch, Bitterling, Elritze oder Stichling, die sich im Gartenteich wohlfühlen können. Amphibien, Molche und Schildkröten werden ebenfalls als Besatz für den Gartenteich beschrieben. Desweiteren geht der Autor auf den Teich und seine möglichen Bewohner im Laufe der Jahreszeiten ein und beschreibt seine Begegnungen mit einem zahm werdenden Spiegelkarpfen in seinem Gartenteich.

An dem Buch über Fische im Gartenteich haben mir besonders die Hinweise zu Bepflanzung und die Beschreibung der einzelnen Fischarten gefallen.

Lebendgebärende Fische im Aquarium


Das Tierbuch „Lebendgebärende Fische im Aquarium“ von Manfred Brembach ist unter der ISBN 3 440 04690 7 erschienen bei Kosmos – Gesellschaft der Naturfreunde Franckh`sche Verlagshandlung Stuttgart. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1979 vor. Bei dem Buch handelt es sich um ein zwar altes, aber dennoch zeitloses Werk. Herr Brembach beschäftigt sich in dem Buch über Aquaristik mit der Pflege und Zucht lebendgebärender Fische im Aquarium.

Der Autor geht in dem Buch über die lebendgebärenden Fische im Aquarium zunächst auf Ernährung der Fische ein. Dann erläutert er die erforderlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zucht der Zierfische im Aquarium. Danach erklärt der Autor, wie sich die eben geborenen Fische entwickeln, wenn sie hinreichende Bedingungen zum Aufwachsen vorfinden. Es wird beschrieben, wie sich Wildformen und Zuchtformen der Fische unterschiedlich bei der Balz verhalten können.

In einem weiteren Kapitel geht der Autor auf verschiedene Familien von lebendgebärenden Fischen im Aquarium ein. Er beschreibt die verschiedenen Fischarten innerhalb der Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen, zu denen so bekannte Arten der Fische wie Guppy, Black Molly, Platy oder Grüner Schwertträger gehören. Der Autor beschreibt in seinem Buch ebenfalls die Hochlandkärpflinge, Halbschnäbler, Linienkärpflinge und Vieraugenfische, die man ebenfalls erfolgreich im Aquarium züchten kann. Die Beschreibungen der Fische werden mit Bildern der einzelen Arten veranschaulicht. Ebenso werden die ursprünglichen Wildformen der Fische fürs Aquarium vorgestellt. Der Hobbyzüchter erhält in dem Buch „Lebendgebärende Fische im Aquarium“ interessante Informationen über die Herkunft und Verhaltensbesonderheiten der einzelnen Fische.

An dem Buch über lebendgebärende Fische im Aquarium haben mir besonders die Hintergrundinformationen zu den bekannten Fischarten Guppy, Black Molly und Schwertträger gefallen.

Kaltwasserfische


Das Tierbuch „Kaltwasserfische“ von Andreas Arnold ist unter der ISBN 3 332 00394 1 im Urania Verlag erschienen und richtet sich an Tierfreunde, die sich für Kaltwasserfische des Nordens für Gartenteich und Aquarium interessieren. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage aus dem Jahr 1991 vor. Der Autor beschreibt anschaulich verschiedene Arten Fische, die für die Haltung im Gartenteich und im Kaltwasser Aquarium geeignet sind.

Zu Beginn des Buches beschäftigt sich der Autor mit der Verbreitung der Kaltwasserfische. Dann zeigt er auf, wie ein Aquarium für diese Fische aufzustellen und einzurichten ist. Dabei geht der Autor auch auf die Haltung der Wasserpflanzen im Aquarium ein, die meist eine künstliche Beleuchtung benötigen. Als Wasserpflanzen für den Gartenteich und das Kaltwasseraquarium empfiehlt er unter anderem Wasserpest, Laichkraut, Hornkraut oder Tausendblatt. Er beschreibt verschiedene tierische Mitbewohner der Fische wie Edelkrebse, Schnecken und Muscheln, die für die Haltung im Aquarium zusammen mit Kaltwasserfischen geeignet erscheinen. Für den Sommer ist eine Unterbringung der Kaltwasserfische im Gartenteich denkbar. Der Autor beschreibt, wie aus Teichfolie unkompliziert ein Folienteich für die Fische aus dem Kaltwasseraquarium hergestellt werden kann.

In einem weiteren Abschnitt beschreibt der Autor die verschiedenen Kaltwasserfische, die man im Aquarium, bei zunehmender Größe einiger Fischarten, später im Gartenteich, halten kann. Als Kaltwasserfische zur Haltung im Kaltwasseraquarium und Teich werden unter anderem Stör, Aal, Lachs, Hecht ebenso genannt wie Stichling, Gründling, Moderlieschen oder Schlammpeitzger. Die vielen Bilder im Buch über Kaltwasserfische belegen, dass diese Fische oftmals genauso interessant aussehen, wie die meist bunten Warmwasserfische. Man denke an die markante Silhouette des Störs oder an den Stichling in seiner farbenprächtigen Brutfärbung.

Besonders an dem Buch über Kaltwasserfische hat mir die Beschreibung der Störe gefallen, die vom Aquarianer als Zierfische, und nicht als Nutztiere für die Herstellung von Kaviar, gehalten werden.