Buchrezension Giftpflanzen in Haus und Garten


Das Pflanzenbuch Giftpflanzen in Haus und Garten von Heike Boomgaarden ist unter der ISBN 978 3 440 12262 4 im Franck-Kosmos-Verlag erschienen. Das Sachbuch zum Thema Giftpflanzen beschäftigt sich mit Merkmalen, Doppelgängern und Notfallhilfe im Zusammenhang mit giftigen Pflanzen in Haus und Garten.

Zu Beginn des Buches erklärt die Autorin, daß es verschiedene Inhaltsstoffe in Pflanzen gibt, die eine Wirkung auf den Körper von Menschen und Tieren haben. Dabei differenziert sie zwischen Pflanzen mit positiver Wirkung (Heilpflanzen) und Pflanzen mit schädlicher Wirkung (Giftpflanzen). Von Pflanzen ausgehende Gefahren für Kinder und für Tiere werden beschrieben. Der Leser erfährt statistische Fakten zur Häufigkeit von Vergiftungen durch Pflanzen aus Haus und Garten. Dann wird das Thema allergieauslösende Pflanzen näher betrachtet. Hierzu wird exemplarisch die sich stark vermehrende und extrem allergieauslösende Ambrosie genannt. Die Autorin differenziert bei den giftigen Pflanzen zwischen solchen, die für den Menschen oder für verschiedene Tierarten giftig sind. Sie benennt hierzu die Avocado, die für Menschen verträglich, aber  für Hunde giftig ist.

Das Buch über Giftpflanzen ist in drei größere Teile untergliedert, die sich mit Zimmer- und Kübelpflanzen, Stauden und krautigen Pflanzen, sowie Gehölzen beschäftigen. Innerhalb dieser Aufgliederung werden die unterschiedlichen giftigen Pflanzenarten beschrieben. Damit Pflanzenfreunde die unterschiedlichen Giftpflanzen sicher zuordnen können, befinden sich oberhalb der Pflanzenbeschreibung farbige Fotos der jeweiligen Pflanze. Optische Merkmale, bevorzugte Standorte der Pflanze und Informationen zu den giftigen Pflanzenteilen informieren den Leser über die jeweilige Giftpflanze und deren Besonderheiten. Am Ende des Buches hält die Autorin Ratschläge zu akuten Vergiftungen bereit und nennt Anlaufstellen für die weitere medizinische Betreuung.

An dem Buch über Giftpflanzen in Haus und Garten haben mir besonders die jeweiligen Alternativvorschläge zu den Giftpflanzen gefallen.