Monthly Archives: Juni 2014

Buchrezension Die Tricks und Tipps der Köche


Das mir zur Rezension vorliegende Sachbuch Die Tricks und Tipps der Köche von Hans Peter Matkowitz und Juliana Raskin-Schmitz ist unter der ISBN 3 7750 0375 4 im Walter Hädecke Verlag erschienen. Die Autoren beschäftigen sich mit raffinierten Küchentricks und liefern Profitipps für Küchenneulinge und Berufs-Köche.

Die verschiedenen Tricks und Tipps für den Kochbereich werden vom Autorenteam in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Innerhalb dieser Themen sind die Ratschläge in alphabetischer Reihenfolge angeordnet, was das Nachschlagen zu bestimmten Fragestellungen im Küchenalltag erleichtert. Es gibt Tipps, die die Küchentechnik betreffen. Der Leser erfährt, wie angebrannte Essensreste wirkungsvoll entfernt werden und wie heißes Fett in der Pfanne weniger spritzt. Dann wird der Umgang und die Anwendung bezüglich der Fette erläutert. Unter anderem erhält der am Kochen interessierte Leser Einblick in die Anfertigung verschiedener Butterspezialitäten. Weitere Themenbereiche in dem Buch für Kochinteressenten sind Gewürze und Kräuter, sowie die Kalte Küche und Suppen. Verarbeitungshinweise und Fehlerbeseitigungs-Tipps im Umgang mit Salaten, sollen dem Küchenarbeiter Hilfestellung bei der Zubereitung geben. Fleisch– und Fischgerichte, sowie deren Zubereitung nehmen einen weiteren Teil des Buches mit Tricks und Tipps ein. Hier erfährt der Leser beispielsweise, was es mit der Garzeit und der Vorbereitung von Fleischwaren auf sich hat. Aber nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse ist Thema des Buches für Kochinteressenten. Der Leser bekommt Tipps zur Lagerung und Zubereitung unterschiedlichster Gemüsesorten. Auch unbekannteres Gemüse, wie Maronen oder Pastinake, finden Beachtung. Tipps und Tricks zu Pilzen, Kartoffelgerichten und Süßspeisen runden das Werk ab.

An dem Kochbuch mit allerhand interessanten Tricks und Tipps hat mir vor allem die klare Strukturierung der vielfältigen Ratschläge gut gefallen. Selbst in brenzligen Küchensituationen wird so ein zielgerichtetes Nachschlagen möglich sein.

Buchrezension Das Drama der Hochbegabten


Das mir zur Rezension vorliegende Sachbuch Das Drama der Hochbegabten von Jürgen vom Scheidt beschäftigt sich mit Höhen und Tiefen der Hochbegabung. Das Buch ist unter der ISBN 3 466 30635 3 im Kösel-Verlag erschienen.

In dem Buch über die Hochbegabung und ihre unterschiedlichen Ausprägungsformen beschreibt der Autor extreme Zustände von Genie und Leistungsverweigerung. Bei seinen Beschreibungen und Ausführungen bedient er sich dem Symbol des Labyrinths und misst ihm Bedeutung bei als Sinnbild für Hochbegabung. Ebenso nimmt er Bezug auf griechische Mythengestalten, die Symbolkraft besitzen und die er in Verbindung bringt mit verschiedenen Aspekten der Hochbegabung. Anders als in vielen thematisch ähnlichen Büchern, geht der Autor weniger auf Wunderkinder und Jugendliche ein, sondern befasst sich hauptsächlich mit der Hochbegabung im Erwachsenenalter.

Die Merkmale der Hochbegabung werden vom Autor in vielfältiger Weise beleuchtet und von verschiedenen Seiten in Augenschein genommen. Er benennt Merkmale, die typisch für eine Hochbegabung sind, und stellt diese in Form eines Selbsttestes in seinem Buch zur Verfügung. Außerdem setzt sich der Autor mit unterschiedlichen Verlaufsformen von Hochbegabung auseinander. Vernetztes Denken und Kreativität finden Beachtung. Hochbegabte mit positiver Entwicklung werden dabei beschrieben, die ihre Begabung in Form von Erfindungen oder anderer beeindruckender Leistungen umsetzen konnten.  Der Buchautor beschreibt aber auch die sogenannten Underachiever und stellt den eher negativ belegten Typus des verrückten Wissenschaftlers anhand von Beispielen vor. Der Weg eines Hochbegabten wird dabei mit einer sogenannten Heldenreise verglichen, so wie sie in der Antike vorgekommen sein mag.

Der Leser erhält einen interessanten Überblick über das Thema der Hochbegabung. Auch Normalbegabte bekommen einen guten Einblick darüber, was beim vernetzten Denken und kreativen Prozessen vor sich geht.