Monthly Archives: Februar 2014

Buchrezension Versunkene Städte


Das Sachbuch für Kinder Versunkene Städte ist in seiner deutschen Ausgabe bei Neuer Tessloff Verlag, Hamburg, unter der ISBN 3 7886 0254/6 erschienen. In dem Buch werden Kinder auf eine Zeitreise mitgenommen, die an verschiedene Orte mit Zeugnissen uralter Kulturen führt.

Zu Beginn des Buches beschäftigt sich der Autor mit der Frage, ob beziehungsweise wie, man die Zeit zurückdrehen kann, um mehr über die alten Kulturen der Sumerer, Ägypter und Mayas zu erfahren. Es wird erklärt, warum man nach alten Städten gräbt und wie die dafür erforderlichen Ausgrabungen durchgeführt werden. Im Zusammenhang mit der Altersbestimmung versunkener Städte erklärt der Autor die Besonderheiten der Radiocarbon-Methode.

Sagenhafte Städte, zu denen auch das alte Troja gehört, sind ein weiterer Bestandteil des Sachbuches für Kinder. Der Autor beschreibt, unter welchen Umständen Troja entdeckt wurde und was die Forscher dort vorfanden. Dann geht der Autor auf Städte im Sand ein und beschreibt in diesem Zusammenhang Funde aus dem Alten Ägypten und Mesopotamien. Weitere versunkene Städte, die einst unter Asche begraben wurden, sind Thema des Buches. Der Leser erfährt, wie und warum Pompeji zur versunkenen Stadt wurde und welche Funde aus dieser einst blühenden römischen Stadt erhalten blieben. Dann rücken Städte in den Mittelpunkt, die im Dschungel versunken sind. Hierzu gehören Städte der Mayas in Mittelamerika, die nach dem Verlassen der Ureinwohner schnell vom Dschungel zurückerobert wurden und in einem grünen Dickicht für lange Zeit verschwanden. Die Kultur der Mayas und deren Lebensweise wird kurz beschrieben. Dabei erfährt der Leser auch, wie es zur Wiederentdeckung versunkener Städte in Mittelamerika kam. Neben historischen Bauten und Städten der Mayas wird auch über Machu Piccu im heutigen Peru berichtet, das von den Inkas errichtet wurde. Am Schluß des Buches gibt es einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit versunkenen Städten.

An dem Sachbuch über versunkene Städte haben mir die Ausführungen über die indianischen Kulturen und Städte besonders gut gefallen.

Buchrezension Der Hausgarten biologisch


Das Gartenbuch Der Hausgarten biologisch von Ulrike Lindner ist unter der ISBN 3 8001 6291 1 im Ulmer Verlag erschienen. In dem Buch über biologischen Gartenbau gibt die Autorin Hinweise zum Einstieg ins biologische Gärtnern, die auch für Anfänger hilfreich sind.

Im Vorwort zum Buch über den biologischen Hausgarten beschäftigt sich die Autorin mit den Besonderheiten des biologischen Anbaus und nennt Gründe, warum das Biogärtnern sinnvoll ist. Dann erhält der Leser Hinweise, wie ein Biogarten angelegt werden kann und welche verschiedenen Bereiche dort untergebracht werden sollten. Dabei spielt auch die Ansiedlung von Nützlingen eine Rolle. Ebenso werden Maßnahmen zum Vogelschutz, das Anlegen eines Teiches und einer Trockenmauer erklärt. Die Autorin beschreibt, anhand welcher Wildpflanzen / Zeigerpflanzen Rückschlüsse über den Zustand des Gartenbodens möglich sind. Dann wird der Boden als wichtigster Produktionsfaktor im Garten betrachtet. Der Leser erfährt, warum ein Komposthaufen im Garten so wichtig ist und wird über die Abläufe und Vorgehensweisen beim Kompostieren hingewiesen. Möglichkeiten der Bodenpflege und der Bodenbearbeitung werden aufgezeigt.

Dann erhält der Leser Informationen zur Düngung und Gesunderhaltung der Pflanzen im Hausgarten. Dabei werden unter anderem Methoden der Fruchtfolge und der Mischkultur erläutert. Schädlingsbekämpfung mittels Einsatz von Nützlingen ist ein weiteres Thema, dem sich die Autorin widmet. Sie beschreibt die Einsatzmöglichkeiten von Florfliegenlarve, Raubmilbe und Schlupfwespe, die Schädlinge auf natürliche Art und Weise bekämpfen. Anbau von Obst und Gemüse und die erforderlichen Maßnahmen zur Pflege der Pflanzen werden dem Leser nahegebracht. Zum Schluss des Buches beschäftigt sich die Autorin mit dem Anbau von Zierpflanzen und nimmt dabei Bezug auf alte Bauerngärten.

An dem Gartenbuch über den biologischen Hausgarten haben mir vor allem die Hinweise zur Gesunderhaltung der Pflanzen mittels Mischkultur und Fruchtfolge gut gefallen, weil diese gut im eigenen Garten umzusetzen sind.

Buchrezension Langzeitversorgung von Zimmerpflanzen


Das Pflanzenbuch Langzeitversorgung von Zimmerpflanzen von Gabriele Vocke ist im Frech-Verlag erschienen unter der ISBN 3 7724 1031 6. In dem Ratgeberbuch beschäftigt sich die Autorin mit der Ernährung und langfristigen Bewässerung von Zimmerpflanzen.

Die Autorin untersucht und beschreibt in dem Buch verschiedene althergebrachte Bewässerungssysteme, wie sie schon zu „Großmutters Zeiten“ genutzt wurden. Hierzu gehören Methoden wie die Bindfaden-Methode oder das Umhüllen des Erdballens mit Moos. Ebenso beschreibt die Autorin, wie mit Hilfe von rohen Kartoffelteilen, die sich mit Wasser vollgesogen haben, der Erdballen einer Zimmerpflanze für einige Tage feucht gehalten werden kann. Diese althergebrachten Methoden zur Pflanzenbewässerung hält die Autorin für geeignet, wenn die Pflanzen für wenige Tage nicht selbst gegossen werden können. Als althergebrachte Bewässerungsmethode bei längerer Abwesenheit wird eine Vorgehensweise beschrieben, bei der ein stark durchwässerter Torfsack in die Badewanne gelegt wird und in den die Zimmerpflanzen eingepflanzt werden während der Abwesenheit des Besitzers.

Neben diesen eher konventionellen und kostengünstigen Variationen zur langfristigen Bewässerung von Zimmerpflanzen, beschäftigt sich die Autorin auch mit verschiedenen kommerziellen Lösungen, wie sie in Baumärkten und Gärtnereien dem Pflanzenfreund angeboten werden. Dabei unterscheidet sie zwischen Bewässerungssystemen für einzelne Topfpflanzen und Lösungen, die für größere Anpflanzungen geeignet erscheinen. Der Leser erhält einen Überblick darüber, welche Lösung für welchen Bedarf der Pflanzenversorgung geeignet ist. Anhand der Ausführungen der Autorin kann sich der Pflanzenbesitzer für eine Bewässerungslösung entscheiden, die zu den individuellen Anforderungen der eigenen Zimmerpflanzen passt.

An dem Buch über die Langzeitversorgung von Zimmerpflanzen habe mir vor allem die konventionellen Lösungen zur Pflanzenbewässerung gefallen, weil sie kostengünstig, schnell und ohne viel Aufwand umgesetzt werden können.