Monthly Archives: August 2010

Tierspuren


Das BLV Bestimmungsbuch TierspurenTiere erkennen an Fährten, Fraßzeichen, Bauen und Nestern – von P. Bang und P. Dahlström ist unter der ISBN 3 405 11532 9 im BLV Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 5. Auflage aus dem Jahr 1986 vor.

Die Autoren haben es sich zur Aufgabe gemacht, dem Leser Tierspuren in Feld und Wald näher zu bringen. Anhand dieser Spuren soll es dem Leser leichter fallen, bestimmte Tiere in freier Wildbahn zu identifizieren. Die Autoren differenzieren dabei zwischen getretenen Spuren, Fraßspuren sowie Tierspuren durch Kot oder sogenannte Gewölle. Was für die Naturvölker noch eine Selbstverständlichkeit war, versuchen die Autoren dem Leser in dem Buch über Tierspuren und Tiere, ansatzweise näher zu bringen. In dem Tierbuch werden verschiedene Gangarten sowie Spurgruppen vorgestellt. Die Tierspuren von Tieren mit Pfoten, die Fährten der Tiere mit Hufen sowie Schalenträgerfährten und Vogelgeläufe werden in dem Bestimmungsbuch betrachtet. Übersichtliche Skizzen und Fotos veranschaulichen die Ausführungen über die Tiere und deren Tierspuren.

Weil man die Spuren der Tiere nicht nur an Fußspuren, sondern auch am Fraß erkennen kann, widmen die Autoren den Fraßspuren ein besonderes Kapitel. Diese Art der Tierspuren werden sichtbar am Holz, an angenagten Früchten, sowie Kräutern oder auch Beutetieren. Kot und Losung der Tiere geben ebenfalls Hinweise darauf, welches Tier sich an einem bestimten Ort aufgehalten hat. Deshalb werden diese weniger appetitlichen Stoffwechselendprodukte ebenfalls in das Buch über Tiere und Tierspuren einbezogen. Funde von Gewöllen und Harn bieten weitere Möglichkeiten, um bestimmte Tierarten zu identifizieren. Desweiteren gehen die Autoren in dem Buch über Tiere und Tierspuren auf Baue und Verstecke der verschiedenen Tiere ein. Der Leser erhält so die Möglichkeit, das Vorkommen bestimmter Tiere anhand von Tierspuren zu identifizieren.

An dem Tierbuch über Tiere und deren Tierspuren haben mir besonders die vielen gut gelungenen Zeichnungen der tierischen Fußabdrücke gefallen. Diese sind einem bei so manchem Waldspaziergang begegnet.

Die Honig und Kräuter Küche

 


Das Kochbuch Die Honig und Kräuter Küche von Martha Rose Shulman ist unter der ISBN 3 431 02845 4 im Ehrenwirth Verlag erschienen. Zur Buchrezension liegt mir die übersetzte erste Auflage aus dem Jahr 1986 vor. Die Autorin beschreibt in dem Buch 170 Rezepte, in denen sie Honig und Kräuter verwendet.

Die Autorin geht in der Einleitung des Buches auf die Bedeutung ein, die Honig und Kräuter seit altersher bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln beigemessen wurden. Das Buch versteht sich als Rezeptsammlung, in der die Zutaten Honig und Kräuter besondere Beachtung finden. Die Autorin besitzt selbst einen Kräutergarten und hat Erfahrung im Umgang mit diesen besonderen Pflanzen. Der Leser erhält neben den vielen Rezepten auch Tips zur Anlage eines Kräutergartens. Ebenso werden Hinweise zum richtigen Aufbewahren der Kräuter gegeben. Dies kann beispielsweise durch trocknen oder einfrieren der Kräuter geschehen. Im anschließenden Kräuterlexikon erfährt der Leser Einzelheiten über die verschiedenen Kräuter, die für die Zubereitung in den Rezepten genutzt werden. Dann geht die Autorin des Buches über die Kräuter und Honig Küche näher auf den Honig und die verschiedenen Honigsorten ein. Dabei beschreibt sie außerdem die Zusammensetzung des Honigs sowie Besonderheiten bei der Aufbewahrung.

Danach erfährt der Leser, welche Rezepte auf Basis von Honig und Kräutern für das Frühstück in Frage kommen. Danach werden Rezepte mit schmackhaften Brotbäckereien vorgestellt. Dem folgen vegetarische Suppen, in denen Honig und Kräuter enthalten sind. Dann erfährt der Leser, dass Honig und Kräuter auch mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, Tofu und Teigwaren variiert werden können. Ebenso können Milchprodukte, Eier, sowie Salate und Süßspeisen mit Honig und Kräutern zubereitet werden. Dann finden sich in dem Kochbuch noch Rezepte, die Honig und Kräuter für die Herstellung von Saucen, Dressings und Würzen mit einbeziehen.

An dem Kochbuch über Honig und Kräuter, das mir zur Rezension vorliegt, haben mir die vielen Salatrezepte, die durch die Kräuter eine besondere Würze erlangen, besonders gut gefallen.

Die Bäume Mitteleuropas


Das Pflanzenbuch „Die Bäume Mitteleuropas“ von Bruno P. Kremer ist unter der ISBN 3 440 07604 0 im Kosmos-Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die 2. Auflage aus dem Jahr 1998 vor. Das Buch über die Pflanzenbestimmung von Bäumen beschreibt Nadelbäume und Laubbäume in Mitteleuropa, so dass eine Pflanzenbestimmung der Bäume auch für den interessierten Naturfreund möglich ist.

Die Innenseite des Einbandes zeigt Bäume im Winter, die auch ohne Blätter anhand ihrer typischen Wuchsform, sowie anhand der Knospen bestimmt werden können. Ebenso dienen typische abgebildete Blattformen der Pflanzenbestimmung. Der Autor beschreibt in dem Buch über Bäume insgesamt 150 verschiedene Baumarten, die in Mitteleuropa vorkommen. Als Einstieg werden dem Leser des Buches über Bäume die verschiedenen Blattarten erklärt, die für die Pflanzenbestimmung der Bäume in Mitteleuropa relevant sind. Im Abschnitt über Blatt und Blüte lernt der Leser verschiedene Unterscheidungsmerkmale zur Pflanzenbestimmung der unterschiedlichen Bäume kennen. Ebenso wird die unterschiedliche Beschaffenheit der Baumrinde dargestellt.

Dann beschreibt der Autor verschiedene Bäume aus dem Bereich der Laubgehölze. Er geht dabei systematisch vor, indem er sich an der Erscheinungsform der Blätter orientiert. Er unterscheidet Blätter, die gekerbt, gesägt, gelappt oder gebuchtet sind. Dadurch wird dem Pflanzenfreund die Zuordnung der Blätter für die Pflanzenbestimmung vereinfacht. Ein weiterer Teil des Buches beschäftigt sich mit der Pflanzenbestimmung der Nadelgehölze. Auch hier geht der Autor bei der Bestimmung der Bäume systematisch vor. Neben der systematischen Vorgehensweise zur Pflanzenbestimmung sind vor allem die zahlreichen farbigen Fotos der Bäume hilfreich. Durch den Vergleich mit den Fotos im Buch können die unterschiedlichen Baumarten zugeordnet werden.

An dem Buch über die Pflanzenbestimmung der Bäume Mitteleuropas haben mir die vielen Pflanzenfotos besonders gut gefallen.

Wildgärten


Das Gartenbuch Wildgärten von Reinhard Witt ist 1995 unter der ISBN 3 405 14708 5 im BLV-Verlag erschienen. Das Buch über den Wildgarten beschreibt Wildgartenelemente, verschiedene Standortvarianten, sowie Tiere in Wildgärten.

Der Autor beschreibt in seinem Buch über Wildgärten natürliche Biotope, die als Vorbild für den Wildgarten dienen. Als Merkmale eines Wildgartens beschreibt er die Artenvielfalt, die Abwesenheit von Gift und Chemie im Garten, sowie die Verwendung von Wildpflanzen und heimischen Materialien. Dann erläutert derAutor, welche Insektenarten in Wildgärten angetroffen werden, allen voran die Schmetterlinge. Der Leser erfährt, dass bis zu circa zweitausendfünfhundert verschiedene Tierarten in Wildgärten und entsprechend bewirtschafteten Parks heimisch sein können. Dann beschreibt der Autor die Wichtigkeit von Futtersträuchern für die einheimischen Tiere. Er zeigt auf, wieviele unterschiedliche Tierarten sich von verschiedenen Futterstraucharten ernähren können. So versorgt der Wildapfel fünfunddreizig verschiedene einheimische Tierarten mit Nahrung.

Wer sich nach diesem Überblick für den Wildgarten begeistern kann, erhält im darauffolgenden Kapitel Anregungen für die Gestaltung eines Wildgartens. Neuanlage von Wildgärten und Umgestaltung eines bereits bestehenden Gartens werden vom Autor erläutert. Er beschreibt die Anzucht von Wildpflanzen und zählt auf, welche Pflanzen für die direkte Aussaat im Freiland geeignet sind. Ebenso erfährt der Leser, welche Pflanzen auch an schattigen Orten im Wildgarten gedeihen. Verschiedene Listen mit Blumenarten, die nach Standortkriterien – wie trocken oder sonnig – gegliedert sind, bieten übersichtliche Arbeitshilfen für den Hobbygärtner. Weil in Wildgärten viele Insekten heimisch sind, beschreibt der Autor Wildblumenarten, die besonders bei Schmetterlingen, Bienen und Hummeln beliebt sind. Außerdem erklärt der Autor, welche Blumensorten für einen Blumenrasen geeignet sind.

In dem Buch über Wildgärten hat mir besonders das Kapitel über Futtersträucher und -pflanzen für einheimische Tiere gefallen.