Monthly Archives: Mai 2010

Gärtnern unter Glas und Folie


Das Gartenbuch „Gärtnern unter Glas und Folie“ von Karlheinz Jacobi und Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 405 11758 5 im BLV Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage des (weitgehend zeitlosen) Buches aus dem Jahr 1977 vor. Die Autoren stellen das Gärtnern im Frühbeet und im Gewächshaus als Hobby für das ganze Jahr vor.

Eingangs werden verschiedenen Bauformen der Gewächshäuser vorgestellt. Die Autoren beschreiben Satteldachgewächshäuser, Rundgewächshäuser und Pultdachgewächshäuser. Neben dem Gewächshaus wird auch das Frühbeet, das für die Jungpflanzenanzucht im Frühjahr ein wichtiges Hilfsmittel ist, beschrieben. Weil auch das genutzte Material, aus denen das Gewächshaus und Frühbeet besteht, Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten hat, werden die verschiedenen Baumaterialien beschrieben. Dies sind Metall, Holz, sowie Kunststoff. Dann werden die Nutzungsmöglichkeiten im Gewächshaus und Frühbeet unter dem Aspekt der Temperaturgestaltung betrachtet. Der Hobbygärtner erfährt, welche Einteilungen nach Temperaturbereichen beim Gärtnern unter Glas und Folie Sinn machen. Dann werden Gewächshaus, Frühbeet, sowie Folienbauten im Rhythmus der Jahreszeiten beschrieben. Verschiedene Pflanzen zum Aussäen oder Auspflanzen und deren Platzbedarf werden erläutert. Ebenso erfährt der Leser, wie das Frühbeet mit Hilfe eines Substrats aus Laub, Stroh und Torf „gepackt“ werden kann. Dies hat eine Erwärmung der darüberliegenden Erdschicht, sowie der Luft im Frühbeet, zur Folge. Jungpflanzen finden im so erwärmten Frühbeet bereits im Frühjahr ideale Wachstumsbedingungen vor. Im Kapitel über technische Einrichtungen und Zubehör werden Möglichkeiten der Klimaregulierung beschrieben und verschiedene Pflanzgefäße vorgestellt. Dann beschreiben die Autoren verschiedene gärtnerische Arbeiten in den zwölf Monaten des Jahres. Dabei gehen sie auf die verschiedenen Pflanzenarten ein, die man im Gewächshaus und Frühbeet anbauen kann.

In dem Buch über das Gärtnern unter Glas und Folie haben mir besonders die Tips zum Gemüseanbau in Frühbeet und Gewächshaus gefallen.

Das neue Buch der Salate


Für Feinschmecker dürfte „Das neue Buch der Salate“, ISBN 3 625 10905 0, herausgegeben von der Zeitschrift essen & trinken, interessant sein. Wie man schon vermutet, beschäftigt sich das bei der Naumann und Göbel Verlagsgesellschaft erschienene Buch mit Themen rund um Salate und deren Zubereitung.

In dem neuen Buch der Salate erhält der Feinschmecker Anregungen über Salatzusammenstellungen zu verschiedenen Anlässen. Weil auch das Auge mitißt, werden die Salate in diesem Buch mit Hilfe von Fotos appetietlich dargestellt. Das Buch beginnt mit Salaten, die als Vorspeise geeignet sind. Dann werden verschiedene Salate als Beilage vorgestellt. Danach folgt ein Kapitel mit kleinen Salatmahlzeiten, die auch als Hauptgericht geeignet sind. Fruchtige Salate, die gut als kalorienarmes Dessert eingenommen werden können, werden ebenfalls im Buch vorgestellt. Salate für das kalte Bufett und für ein großes Salatbuffet werden beschrieben. Ebenso werden Salate zum Mitnehmen dargestellt, deren Zutaten auch noch ansehnlich sind und frisch schmecken, wenn sie erst Stunden später verzehrt werden. Diese Salate sind zur Mitnahme fürs Picknick oder auch als vitaminreiche und bekömmliche Mahlzeit am Arbeitsplatz gedacht. Weil der Salat durch die Salatsauce erst den letzten Schliff bekommt, werden in dem Buch über Salate auch Salatsaucen vorgestellt. Die verschiedenen Salatarten sowie Salatkräuter werden gegen Ende des Buches erklärt, und in Bildern dargestellt.

Der Leser erhält in dem Buch über Salate nicht nur genaue Angaben zu den erforderlichen Zutaten. Bei einigen Salaten werden auch alternative Zutaten genannt, welche ebenfalls geschmacklich passen könnten. Der Leser erhält zudem Tips zur Haltbarkeit der Salate und Menütips. Zu jedem der Salate wird außerdem angegeben, wieviel Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Kalorien in einer Portion enthalten sind. An dem Buch über Salate haben mir besonders die Salatsaucen-Rezepte gefallen, die eine echte Alternative zu den gekauften Saucen darstellen.

Geräte für die Gartenarbeit


Das Gartenbuch „Geräte für die Gartenarbeit“ von Dietrich Mierswa ist unter der ISBN 3 8001 6257 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1984 vor. Der Autor beschreibt in dem Gartenbuch Maschinen, Gartengeräte und Arbeitshilfen, die die Arbeit im Garten einfacher machen. Er vertritt dabei die Auffassung, daß technische Hilfsmittel gekonnt, aber in Maßen, bei der Gartenarbeit eingesetzt werden sollten.

Im ersten Kapitel geht der Autor auf die saisonal wiederkehrenden Gartenarbeiten im Frühjahr und Herbst ein. Die hierfür sinnvollen Grabegeräte wie Spaten, Grabegabel, Grubber, Krümmer, verschiedene Arten von Kultivatoren und Fräse, werden im Gartenbuch vorgestellt. Dann erfährt der Leser, welche Gartengeräte für das Säen und das Pflanzen in Frage kommen. Verschiedene Hilfsmittel für die Pflanzenanzucht werden erklärt. Im Kapitel über die Pflanzen- und Bodenpflege erfährt der Gartenfreund, welche Gartengeräte für die Beseitigung von unterschiedlichen Wurzelunkräutern geeignet sind. Gartenkleingeräte, wie der handliche Kleingrubber, werden vorgestellt. Im Kapitel über Pflanzenschutz nennt der Autor nicht nur erforderliche Geräte und Zubehör. Vielmehr setzt er sich kritisch mit den Notwendigkeiten des Pflanzenschutzes auseinander. Dabei beschreibt er in dem Gartenbuch auch die heute noch favorisierten Möglichkeiten des vorbeugenden Pflanzenschutzes, der besonders umweltverträglich ist. Dem Wasser und der Bewässerung im Garten ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Die Wasseraufnahmefähigkeit unterschiedlicher Bodentypen wird im Gartenbuch beschrieben. Der Autor erklärt, wie und wann man Pflanzen im Garten am wirkungsvollsten giesst. Dann geht er auf Gartengeräte für Ernte und Transport ein. Verschiedene Gerätehaus-Typen und platzsparende Anordnungsmöglichkeiten für Gartengeräte werden genannt. Gartengeräte zur Rasenpflege und Kompostgewinnung finden ebenfalls im Gartenbuch Erwähnung.

An dem Gartenbuch haben mir besonders die umweltverträglichen Tipps zum vorbeugenden Pflanzenschutz gefallen.

Kartoffeln


Das Pflanzenbuch „Kartoffeln“ von Susanne Martin ist unter der ISBN 3 8001 3258 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2003 vor.

In dem Buch über Kartoffeln beschreibt die Autorin verschiedene Sorten der Pflanzen, sowie den Anbau der Kartoffeln. Aspekte wie Fitness und Gesundheit, sowie Rezepte rund um Kartoffeln werden erläutert.

Zu Beginn des Buches geht die Autorin auf die Herkunft der Pflanzen ein. Das aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs (Solanum tuberosum) wurde bereits von den Inkas angebaut. Die auch als Erdäpfel bezeichneten Kartoffeln sind seit mehreren hundert Jahren auch in Europa verbreitet. Wie man in dem Pflanzenbuch erfährt, wurden die Kartoffeln in Irland bereits im sechtzehnten Jahrhundert angebaut, wo die Pflanzen vielen Menschen als Hauptnahrungsgrundlage dienten. In dem Abschnitt über „Sehenswertes und Kurioses rund um die Kartoffel“ erfährt der Leser etwas über das Kartoffelmuseum in München, wo die vielseitigen Kartoffeln als Lieferant von Essig, Schnaps und sogar Pudding angepriesen werden. In dem Kapitel über Sorten und Anbau der Kartoffeln erhält der interessierte Leser Informationen über gängige Sorten der Pflanzen. Ebenso gibt die Autorin Tipps, wie verschiedene Arten der Kartoffeln erfolgreich im Hausgarten angebaut werden können. Regionale Sortenunterschiede der Kartoffeln werden in diesem Pflanzenbuch ebenfalls angesprochen. Der Leser erfährt anhand einer Tabelle Unterschiede der Pflanzen hinsichtlich Kochtyp, Reifezeit, Bodenfeuchte, sowie Knollenzahl. Wichtige Sorten der Kartoffeln werden in dem Pflanzenbuch beschrieben. Die Autorin geht auf das Vorkeimen der Kartoffeln ein und beschreibt die Vorteile. Ebenso werden die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanzen beschrieben. Die Autorin liefert darüber hinaus Rezepte aus der Kartoffelküche, die den Gaumen des Gartenbesitzers verwöhnen sollen.

An dem Pflanzenbuch über Kartoffeln haben mir besonders die leicht nachzugestaltenden Rezepte mit Kartoffeln gefallen.

Meine Ratten


Das Tierbuch „Meine Ratten“ von Brigitte Rauth-Widmann ist unter der ISBN 3 440 08050 1 im Kosmos Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 2000 vor.

Die Autorin interessiert sich nicht nur beruflich als promovierte Biologin für die Ratten. Vielmehr ist sie auch selbst Halterin von 11 Ratten, so dass sie hinreichend Gelegenheit zur Beobachtung und Erforschung der intelligenten Haustiere hat. Das Tierbuch beschreibt Pflege, Versorgung und Verhalten der Ratten, die als beliebte Haustiere immer öfter angeschafft werden.

Zu Beginn des Buches „Meine Ratten“ geht die Autorin auf die Herkunft und Verbreitung der Ratten ein. Sie beschreibt die Wandlungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der jetzigen Haustiere, die auch in ungünstigen Umweltsituationen überlebt haben. Die Autorin gibt Denkanstöße, die bei der Entscheidung zur Anschaffung von Ratten als Haustiere eine Hilfestellung sind. Sie nennt räumliche und zeitliche Voraussetzungen, die gegeben sein sollten, wenn man sich Farbratten anschaffen möchte. Sie geht auf die artgerechte Fütterung der Ratten ein, denn diese Haustiere benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung. Auch typische Krankheiten und Alterungserscheinungen von Ratten werden in diesem Tierbuch angesprochen. Ebenso werden Naturheilverfahren zur Linderung und Heilung erklärt. Damit sich die intelligenten Nager nicht langweilen, gibt die Autorin Anregungen zur Beschäftigung dieser munteren Haustiere. Damit der Mensch seine Ratten besser versteht, erklärt die Autorin typische Verhaltensweisen und Besonderheiten der Körpersprache von Ratten. Ebenso wird auf das enorme Vermehrungspotenzial dieser Haustiere eingegangen, das in freier Natur zur Arterhaltung nötig war. Adressen von Vereinen und Begriffserklärungen runden das Buch ab.

An dem Buch über Ratten als Haustiere haben mir die einfach nachzubauenden Ideen zur Beschäftigung der Tiere besonders gefallen. Die zahlreichen Bilder im Tierbuch lassen erkennen, dass sich die einstige Wildratte längst als Heimtier etabliert hat.

Mischkultur, Hügelbeet, Hochbeet


Das Gartenbuch „Mischkultur, Hügelbeet, Hochbeet“ von Magda Haase ist unter der ISBN 3 8001 6288 1 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1988 vor. In dem zeitlosen Buch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet beschreibt die Autorin verschiedene Gemüsekulturen, sowie Besonderheiten der verschiedenen Beete.

Die Autorin vermittelt die biologischen Grundlagen über Mischkultur und eine sinnvolle Planung der Kulturfolge. Sie beschreibt, wie drei Ernten im Jahr möglich sind. Wenn auf dem Gemüsebeet nacheinander Pflanzen für die Vorkultur, Hauptkultur und Nachkultur angepflanzt werden, ist drei Mal im Jahr Erntezeit.

Der Hobbygärtner erhält Hinweise zur Düngung und Bodenbearbeitung. Es wird beschrieben, wie Jungpflanzen mit Hilfe von Torfquelltöpfen leicht selbst herangezogen werden können. Diese Jungpflanzen werden dann später ins Hochbeet gepflanzt werden. Im Kapitel über die wichtigsten Gemüsekulturen werden unter anderem Gurken, Kürbis, Tomate, Paprika, Salat und verschiedene Hülsenfrüchte beschrieben. Die Autorin liefert Anregungen zur Mischkultur auf Normalbeeten. Dabei werden die Planungsvorschläge zur Mischkultur in anschaulichen Zeichnungen verdeutlicht. Die Beetgestaltung wird dadurch für den Hobbygärtner leicht nachvollziehbar dargestellt.

Auch in den Kapiteln über Hochbeet und Hügelbeet legt die Autorin viel Wert auf Praxisrelevanz. Das Hochbeet stellt eine Weiterentwicklung dar, die aus dem Hügelbeet hervorgegangen ist. In dem Buch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet erfährt der interessierte Hobbygärtner, wie er im eigenen Garten ein solches Hochbeet anlegen kann. Als Bepflanzung für das selbstgebaute Hochbeet sind nicht nur einheimische Pflanzen, sondern auch wärmeliebende tropische und subtropische Gemüsearten geeignet.

Besonders an dem Gartenbuch über Mischkultur, Hügelbeet und Hochbeet haben mir die praxisrelevanten Hinweise zur Fruchtfolge im Beet gefallen. Dadurch lassen sich die Erträge im eigenen Garten auf biologisch verträglichem Weg steigern.

Garten und Balkon


Das Hobbythek-Buch „Garten und Balkon“ ist ein Gemeinschaftswerk von Jean Pütz, Ellen Norten und Vladimir Rydl. Zur Rezension liegt mir die zweite Auflage aus dem Jahr 1996 vor. Das Buch ist unter der ISBN 3 8025 6200 3 bei der VGS Verlagsgesellschaft Köln erschienen.

In dem Buch über Garten und Balkon beschäftigen sich die Autoren mit verschiedenen Blumen und Kräutern, die für eine Bepflanzung in Frage kommen. Es wird beschrieben, wie der Hobbygärtner Bodenproben selbst durchführen kann. Dazu gehört die Bestimmung des ph-Wertes, sowie verschiedener Bodensalze. Mit Hilfe von Bodenproben können für den jeweiligen Garten passende Pflanzen ermittelt werden. Die Autoren beschreiben weiterhin, wie auch auf kleinstem Raum Obst und Kräuter angebaut werden können. Dies funktioniert, wie in dem Buch beschrieben wird, selbst auf dem Balkon. Desweiteren werden ein- und zweijährige Pflanzen für Balkon und Garten vorgestellt. Dabei stellen die Autoren Mischkulturen vor, die auf natürlichem Wege Schädlinge von Balkon und Garten fernhalten sollen. In den Text sind Rezeptideen eingestreut, die mit Hilfe der selbstangepflanzten Zutaten umgesetzt werden können. Ein weiterer Abschnitt im Buch über Garten und Balkon ist den Rosen gewidmet. Ebenso werden zu den Rosen passende Begleitpflanzen vorgestellt. Der interessierte Hobbygärtner erhält darüber hinaus Tips zur zeitsparenden Bewässerung der Balkonpflanzen.

Das Thema biologische Schädlingsbekämpfung wird ebenfalls behandelt im Buch über Balkon und Garten. Diesbezüglich beschreiben die Autoren bekannte Tiere, wie Läuse, Thripse oder Dickmaulrüssler. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden Krankheitserreger, Fette, und Spritzbrühen genannt, die Schädlinge umweltverträglich zurückdrängen. Der Einsatz von Nützlingen ist ebenfalls ein Thema im Buch über Balkon und Garten.

An dem Buch über Balkon und Garten haben mir besonders die praxisrelevanten Hinweise zur biologischen Schädlingsbekämpfung gefallen.

Lebendgebärende Fische im Aquarium


Das Tierbuch „Lebendgebärende Fische im Aquarium“ von Manfred Brembach ist unter der ISBN 3 440 04690 7 erschienen bei Kosmos – Gesellschaft der Naturfreunde Franckh`sche Verlagshandlung Stuttgart. Zur Rezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1979 vor. Bei dem Buch handelt es sich um ein zwar altes, aber dennoch zeitloses Werk. Herr Brembach beschäftigt sich in dem Buch über Aquaristik mit der Pflege und Zucht lebendgebärender Fische im Aquarium.

Der Autor geht in dem Buch über die lebendgebärenden Fische im Aquarium zunächst auf Ernährung der Fische ein. Dann erläutert er die erforderlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zucht der Zierfische im Aquarium. Danach erklärt der Autor, wie sich die eben geborenen Fische entwickeln, wenn sie hinreichende Bedingungen zum Aufwachsen vorfinden. Es wird beschrieben, wie sich Wildformen und Zuchtformen der Fische unterschiedlich bei der Balz verhalten können.

In einem weiteren Kapitel geht der Autor auf verschiedene Familien von lebendgebärenden Fischen im Aquarium ein. Er beschreibt die verschiedenen Fischarten innerhalb der Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen, zu denen so bekannte Arten der Fische wie Guppy, Black Molly, Platy oder Grüner Schwertträger gehören. Der Autor beschreibt in seinem Buch ebenfalls die Hochlandkärpflinge, Halbschnäbler, Linienkärpflinge und Vieraugenfische, die man ebenfalls erfolgreich im Aquarium züchten kann. Die Beschreibungen der Fische werden mit Bildern der einzelen Arten veranschaulicht. Ebenso werden die ursprünglichen Wildformen der Fische fürs Aquarium vorgestellt. Der Hobbyzüchter erhält in dem Buch „Lebendgebärende Fische im Aquarium“ interessante Informationen über die Herkunft und Verhaltensbesonderheiten der einzelnen Fische.

An dem Buch über lebendgebärende Fische im Aquarium haben mir besonders die Hintergrundinformationen zu den bekannten Fischarten Guppy, Black Molly und Schwertträger gefallen.

Kaltwasserfische


Das Tierbuch „Kaltwasserfische“ von Andreas Arnold ist unter der ISBN 3 332 00394 1 im Urania Verlag erschienen und richtet sich an Tierfreunde, die sich für Kaltwasserfische des Nordens für Gartenteich und Aquarium interessieren. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage aus dem Jahr 1991 vor. Der Autor beschreibt anschaulich verschiedene Arten Fische, die für die Haltung im Gartenteich und im Kaltwasser Aquarium geeignet sind.

Zu Beginn des Buches beschäftigt sich der Autor mit der Verbreitung der Kaltwasserfische. Dann zeigt er auf, wie ein Aquarium für diese Fische aufzustellen und einzurichten ist. Dabei geht der Autor auch auf die Haltung der Wasserpflanzen im Aquarium ein, die meist eine künstliche Beleuchtung benötigen. Als Wasserpflanzen für den Gartenteich und das Kaltwasseraquarium empfiehlt er unter anderem Wasserpest, Laichkraut, Hornkraut oder Tausendblatt. Er beschreibt verschiedene tierische Mitbewohner der Fische wie Edelkrebse, Schnecken und Muscheln, die für die Haltung im Aquarium zusammen mit Kaltwasserfischen geeignet erscheinen. Für den Sommer ist eine Unterbringung der Kaltwasserfische im Gartenteich denkbar. Der Autor beschreibt, wie aus Teichfolie unkompliziert ein Folienteich für die Fische aus dem Kaltwasseraquarium hergestellt werden kann.

In einem weiteren Abschnitt beschreibt der Autor die verschiedenen Kaltwasserfische, die man im Aquarium, bei zunehmender Größe einiger Fischarten, später im Gartenteich, halten kann. Als Kaltwasserfische zur Haltung im Kaltwasseraquarium und Teich werden unter anderem Stör, Aal, Lachs, Hecht ebenso genannt wie Stichling, Gründling, Moderlieschen oder Schlammpeitzger. Die vielen Bilder im Buch über Kaltwasserfische belegen, dass diese Fische oftmals genauso interessant aussehen, wie die meist bunten Warmwasserfische. Man denke an die markante Silhouette des Störs oder an den Stichling in seiner farbenprächtigen Brutfärbung.

Besonders an dem Buch über Kaltwasserfische hat mir die Beschreibung der Störe gefallen, die vom Aquarianer als Zierfische, und nicht als Nutztiere für die Herstellung von Kaviar, gehalten werden.