30. April 2010

Das Gartenbuch „Steingärten und Trockenmauern“ von Martin Haberer ist im Jahr 1995 unter der ISBN 3 440 06797 1 im Franckh-Kosmos Verlag erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch über Steingärten und Trockenmauern bietet dem Hobbygärtner praxisgerechte Tipps zur Anlage und Bepflanzung.
Neben den Pflanzen im Steingarten geht der Autor auch auf Tiere ein, deren natürlicher Lebensraum sich in steiniger/gebirgiger Umgebung befindet, und die man deshalb als tierische Bewohner in Steingärten und auf Trockenmauern antreffen kann. Der Autor steht dem Hobbygärtner mit vielen Informationen zur Seite, indem er die Planung und den Bau des Steingartens beschreibt. Er beschreibt Methoden und Werkzeuge, die für die Bearbeitung der Steine sinnvoll sind. Außerdem geht er auf die verschiedenen Arten Erde ein, die für Steingärten benötigt werden. Tipps zum Bezug – auch seltener – Steingartenpflanzen werden genannt. Dann beschreibt der Autor, wie die Pflanzen artgerecht in den Steingarten gepflanzt werden. Ebenfalls werden verschiedene Arten Trockenmauern, sowie das Anlegen von Stufen und Treppen beschrieben.
Im Kapitel über Pflanzen-Portraits beschreibt der Autor Pflanzen, die gut für die Anpflanzung in Steingärten und auf bzw. an Trockenmauern geeignet sind. Dabei geht er u. a. auf verschiedene Gehölzarten – wie Tanne, Kiefer sowie Wacholder – ein. Für die Bodenbedeckung nennt er ebenfalls in Frage kommende Pflanzen. Außerdem werden Stauden für verschiedene – überwiegend sonnige – Lagen vorgestellt. Die Pflanzenportraits über Pflanzen für Steingärten und Trockenmauern enthalten ebenso Ein- und Zweijahrespflanzen. Ein übersichtlicher Arbeitskalender mit erforderlichen Gartearbeiten rund um Trockenmauern und Steingärten schließt das Buch ab.
An dem Gartenbuch über Steingärten und Trockenmauern haben mir – neben den vielen einzigartigen Bildern – besonders die differenzierten und phantasievollen Gestaltungsvorschläge zur Anlage eines Steingartens gefallen.
22. April 2010

Das Sachbuch „Fliesen selbst verlegen“ von Reinhold Auth ist unter der ISBN 3 332 01420 X im Urania Verlag erschienen und richtet sich an interessierte Heimwerker. Zur Rezension liegt mir die 1. Auflage aus dem Jahr 2003 vor. Der Autor beschreibt anschaulich das Einmaleins des Fliesenlegens.
In dem Buch stellt der Autor in für Heimwerker verständlicher Sprache die gängigsten Techniken der Fliesenleger vor. Dabei richtet er das Augenmerk nicht nur auf handwerkliches Know How zum Fliesen verlegen. Vielmehr zeigt er dem Heimwerker auch Möglichkeiten auf, die Fliesen in optisch ansprechenden Mustern zu verlegen.
Damit die Fliesen vom Heimwerker perfekt verlegt werden können, sind einige Vorbereitungen erforderlich. Dazu gehören Materialauswahl der Fliesen und die Vorbereitung des Untergrundes durch den Heimwerker. Der Autor beschreibt auch, welche Werkzeuge der Heimwerker für das Verlegen der Fliesen benötigt. Dann beschreibt er das Verlegen von Wandfliesen sowie Bodenfliesen im Innenbereich. In einem weiteren Abschnitt geht der Autor auf die Bodenfliesen im Außenbereich ein, die auch extremen Witterungsbedingungen standhalten müssen. Anhand von Fotos und Zeichnungen lernt der Heimwerker beispielsweise, wie Bodenmörtel ohne Blasenbildung angerührt wird oder wie Dehnungsfugen optimal aufgefüllt werden.
Das Buch „Fliesen selbst verlegen“ bietet über das Verlegen der Fliesen hinaus auch Hilfestellung, wenn nach einiger Zeit Fliesen ausgewechselt werden müssen. Schritt für Schritt erfährt der Heimwerker, wie er eine kaputte Fliese entfernen kann, ohne die übrigen Fliesen zu beschädigen. Am Schluss des Buches erhält der Heimwerker wichtige Hinweise zum Verlegen von Natursteinen, die meist eine empfindlichere Oberfläche als Fliesen besitzen. Außerdem gibt der Autor Sicherheits- und Pflegehinweise.
Besonders an diesem Buch über das Verlegen von Fliesen haben mir die ausführlich beschriebenen Gestaltungsmöglichkeiten mit Fliesen im Innenbereich. Auf diese Anregungen wird sicher noch so mancher Heimwerker zurückgreifen.
20. April 2010

Das Buch „Säuglinge, Babys und Kinder“ von Frau Doktor Miriam Stoppard ist 1998 in der vierten deutschen Auflage im Ravensburger Verlag unter der ISBN 3 332 00845 5 erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung der Kinder, angefangen bei der Geburt der Babys bis hin zum Vorschulalter. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch, wie Kinder sich glücklich und gesund entfalten und zu altersgerecht entwickelten Vorschulkindern heranwachsen können.
Ein besonderes Augenmerk in dem Buch wird dabei auf Spiel und Entwicklung der Kinder gelegt. Zu Beginn des Buches geht die Autorin auf den neugeborenen Säugling, sowie dessen Verhalten und Gesundheit ein. Dann werden alltägliche Dinge im Umgang mit dem Baby behandelt. Die Autorin erklärt, was man bei der Kinderzimmerausstattung beachten sollte, was alles zum Thema Stillen und Flasche geben zu bedenken ist ,und wie sich das Gewicht des Babys normalerweise entwickeln sollte. Ebenso wird auf die Ernährung von Frühchen eingegangen.
Spiel und Entwicklung der Kinder werden ausführlich im Buch behandelt. Dabei geht die Autorin auf die Auswahl der Spielsachen sowie die Schaffung eines eigenen Spielbereiches für die Kinder ein. Dann zeigt sie die Folgen von unkontrolliertem Fernsehkonsum auf. Anhand von praktischen Übungen, die im Buch genau beschrieben werden, zeigt die Autorin auf, wie beispielsweise die geistige Entwicklung und die motorische Geschicklichkeit der Kinder spielerisch gefördert werden können. Im Kapitel über Familienleben findet man Anregung zur Organisation des Alltags mit Kindern. Dann werden, unter Bezugnahme auf Kinder mit Besonderheiten, verschiedene chronische Krankheiten, von denen (auch) bereits Kinder betroffen sein können, erläutert. Zum Schluss des Buches erhalten Eltern Hinweise zur Kinderkrankenpflege bei akuten Erkrankungen. Ebenso finden sich Anweisungen für die Erste Hilfe bei Kindern am Ende des Buches.
Besonders an diesem Ratgeber haben mir die vielen praktischen Übungen und Tipps gefallen, mit denen Babys, Säuglinge und Kinder konstruktiv in ihrer Entwicklung unterstützt werden können.
12. April 2010

Das Sachbuch Solaranlagen Selbstbau von Armin Themeßl und Werner Weiß liegt mir in der 6. Auflage aus dem Jahr 2006 zur Rezension vor. Das unter der ISBN 3 901425 09 8 sowie 3 922964 73 7 erschienene Buch beschäftigt sich mit dem eigeständigen Bau von Solaranlagen durch Menschen, die sich für erneuerbare Energien interessieren.
Das Sachbuch über den Selbstbau von Solaranlagen beschäftigt sich nicht nur mit der solaren Situation in Österreich, welches als Land für den solaren Selbstbau exemplarisch von den Autoren herangezogen wird. Vielmehr betrifft die Thematik der Sonnenenergie ganz Europa. Genau genommen ist die Sonnenenergie eine weltweite Thematik. In dem Buch werden sowohl die Voraussetzungen für die Nutzung der Sonnenenergie genannt, als auch viele praktische Tipps zur Umsetzung gegeben. Nachdem die Anlagenkonzepte zur Nutzung der Sonnenergie erläutert werden, geben die Autoren wichtige Hinweise über Solaranlagen zur Warmwasserbereitung sowie für die Raumbeheizung mittels Solaranlagen. Dann gehen sie auf die Dimensionierung der benötigten Solaranlagen ein. Schließlich kommt es darauf an, dass man eine ausreichende Kollektorfläche für die Solaranlage wählt, die der Größe des zu versorgenden Haushalts mit Sonnenenergie entspricht. In dem praxisrelevanten Sachbuch gehen die Autoren dann auf die Vorfertigung von Komponenten sowie die Montage der Kollektoren zur Gewinnung von Sonnenenergie ein. Dabei wird auf Details, wie beispielsweise die Kranmontage, oder aber auch auf Überwachungsinstrumente, das Augenmerk gerichtet. Ein besonderes Kapitel gilt dem Verlegen der Rohrleitungen, sowie dem Speicher und den Regelungen. Außerdem liefert das Sachbuch Informationen zur Inbetriebnahme sowie Wartung der selbstgebauten Solaranlagen.
Besonders an diesem Sachbuch haben mir die detaillierten Informationen zur Montage der Solaranlagen gefallen. Ebenso erscheinen mir die Hinweise zur Wartung der Anlagen sehr nützlich.
5. April 2010

Das Gartenbuch „Pilzanbau in Haus und Garten“ von Jolanda Engelbrecht ist im Jahr 1987 erstmalig unter der ISBN 3 8001 4636 3 im Ulmer Verlag erschienen. Zur Rezension liegt mir die vierte Auflage des Buches aus dem Jahr 2004 vor. In dem Gartenbuch beschäftigt sich die Autorin mit Speisepilzen, sowie deren Anbaumöglichkeiten für Hobbygärtner.
Zu Beginn des Buches über Pilzanbau in Haus und Garten steigt die Autorin ein mit theoretischen Grundlagen über den Anbau von Speisepilzen. Da das Buch aus dem Jahre 1987 stammt, wird anfangs auch der Reaktorunfall von Tschernobyl abgehandelt, denn viele wildwachsende Pilzarten lagern Cäsium ein. Dem kann man bei eigener Anzucht, wie das Gartenbuch verdeutlicht, vorbeugen.
Nachdem die Autorin in dem Gartenbuch Aufbau, Gestalt sowie Lebensweise der Speisepilze beschrieben hat, geht sie auf verschiedene Substrate für den Pilzanbau in Haus und Garten ein. Hierfür kommen als Nährgrundlage für den Pilzanbau Holz, Kompost oder Stroh in Frage. In den einzelnen Abschnitten des Buches stellt die Autorin die einzelnen Pilzsorten vor, die für die bestimmten Anbauarten geeignet sind. Dabei werden nicht nur so bekannte Pilzarten wie der Champignon im Gartenbuch beschrieben. Auch weniger bekannte Pilzarten, wie der Samtfußrübling oder der Graublättrige Schwefelkopf, finden Erwähnung im Gartenbuch über den Pilzanbau.
Dann erfährt der interessierte Hobbygärtner, mit welchen Pflanzenkrankheiten seine Aussaat beim Pilzanbau konfrontiert werden kann. Ebenso werden im Gartenbuch leicht nachvollziehbare Maßnahmen zur Vermeidung dieser Pflanzenkrankheiten genannt. In einem weiteren Abschnitt geht die Autorin auf die nicht immer ganz einfache Herstellung der Pilzbrut aus Myzel für den Pilzanbau ein. Der Hobbygärtner ist dadurch relativ unabhängig von teuren kommerziellen Angeboten. Zum Schluss werden verschiedene Pilzrezepte im Gartenbuch aufgeführt.
Besonders an dem Gartenbuch über den Pilzanbau in Haus und Garten haben mir die praxisnahen Ausführungen zum Champignonanbau gefallen. Diese dürften für viele Hobbygärtner von Interesse sein.
2. April 2010

Das Gartenbuch „Nützlinge im Garten“ von Hans Steiner ist 1985 unter der ISBN 3 8001 6271 7 im Ulmer Verlag erschienen. Das zur Rezension vorliegende Buch beschäftigt sich mit den Tieren im Garten, die der biologischen Schädlingsbekämpfung dienen.
Obwohl das Gartenbuch aus dem Jahre 1985 stamm, bietet es auch 25 Jahre später noch viele interessante Tips zur biologischen Schädlingsbekämpfung, die zeitlos sind, also heute noch Gültigkeit besitzen. Das Buch ist für Hobbygärtner geauso geeignet wie für gewerblich tätige Gärtner, die sich über ökologische Prinzipien der Schädlingsbekämpfung informieren möchten. Der Autor erläutert verschiedene ökologischen Prinzipien, sowie Fachbegriffe aus der Ökologie im Buch über Nützlinge im Garten. Dann wird das Ökosystem Garten mit seinen verschiedenen tierischen Bewohnern näher betrachtet.
Im darauffolgenden Kapitel, das sich mit den unterschiedlichen Arten der Nützlinge befasst, geht der Autor zunächst auf die verschiedenen Mikroorganismen im Garten ein. Dazu gehören verschiedene Bakterien, Viren, Pilze sowie Einzeller, die bei den Schädlingen Krankheiten auslösen und dadurch für die biologische Schädlingsbekämpfung im Garten sorgen. Im nächsten Abschnitt beschreibt der Autor größere Nützlinge wie Gliederfüßer, Spinnen und Insekten. Dabei erfährt man viele Details über Laufspinnen, Wolfsspinnen, sowie die weit verbreiteten Radnetzspinnen, zu denen auch die Kreuzspinnen gehören. Aber auch einige Arten der Wirbeltiere, Kriechtiere, Fische, Lurche, sowie Vögel oder Säugetiere sind Nützlinge im Garten. Beispielsweise vertilgen viele Arten der Fische Mückenlarven im Gartenteich. Lurche fressen Schnecken, während Maulwürfe sich von verschiedenen Insektenlarven im Garten ernähren. In weiteren Kapiteln geht der Autor auf Formen der Schädlingsbekämpfung, einschließlich der Nebenwirkungen, sowie auf integrierten Pflanzenschutz ein.
Besonders am Buch über Nützlinge im Garten haben mir die zahlreichen Portraits der Tierarten für den biologischen Pflanzenschutz gefallen.